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Kommunalpolitik
Kommunalpolitik 2009 - Übersicht
Eckpunkte Grüner Politik im Kölner Süden
Die Grüne Meinung zum Godorfer Hafen.
Bürgernahe Politik durch ein bürgernahes Team

- o.R.v.l.n.r. :Regine Icking, Eberhard Petschel, Marion Heuser, Frank Theilen von Wrochem; u.R.: Manfred Giesen, Alexander Balint, Sabine Müller
Wir treten ein für eine konsequent nachhaltige Politik in unseren Stadtbezirk.
Für uns bedeutet das auch, nicht das Interesse eines Investors, sondern das der Anwohner steht an oberster Stelle.
So konnten wir in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit den Bürgern vor Ort, den Bürgervereinen und Bürgerinitiativen einiges bewegen. Selbst wo wir uns nicht oder nur teilweise durchsetzen konnten, wurden diese Themen durch uns auf die Tagesordnung der Politik gesetzt.
Nur mit Eurer Unterstützung können wir diese bürgernahe Politik fortsetzen.
Zu den abgebildeten Personen:
REGINE ICKING, seit 2006 Mitglied des Vorstandes der GRÜNEN RODENKIRCHEN. Kandidiert auf Platz 7 der Liste von Bündnis 90/Die Grünen für die Bezirksversammlung (Bezirksliste).
EBERHARD PETSCHEL, bereits in früheren Jahren und wieder seit 2004 Mitglied der Bezirksversammlung. Kandidiert auf Platz 2 der Bezirksliste, ist außerdem Direktkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für den Rat im Wahlkreis 15 (Rondorf, Meschenich, Immendorf, Godorf, Hahnwald).
MARION HEUSER, kandidiert auf Platz 4 der Bezirksliste.
FRANK THEILEN VON WROCHEM, seit 2009 Mitglied des Vorstandes der GRÜNEN RODENKIRCHEN. Kandidiert auf Platz 5 der Bezirksliste.
MANFRED GIESEN, ebenfalls seit 2004 in der Bezirksversammlung, kandidiert wieder dafür auf Platz 1 der Liste sowie als Direktkandidat für den Rat im Wahlkreis 14 (Sürth, Weiß, Rodenkirchen-Süd).
ALEXANDER BALINT, bereits 1999-2004 und seit 2008 in der Bezirksversammlung. Kandidiert auf Platz 3 der Liste sowie als Direktkandidat für den Rat im Wahlkreis 12 (Bayenthal, Raderthal, Marienburg, Rodenkirchen-Nord).
SABINE MÜLLER, seit 2004 im Kölner Rat, kandidiert für den Kölner Rat auf der Reserveliste von Bündnis 90/Die Grünen auf Platz 5 sowie als Direktkandidatin im Wahlkreis 13 (Zollstock, Raderberg). Mehr Informationen hier.
Eckpunkte Grüner Politik im Stadtbezirk Rodenkirchen

Hier sehen Sie eine Liste von Eckpunkten Grüner Politik im Bezirk Rodenkirchen. Sehen Sie hier, welches Team für diese Politik eintritt!
VERKEHR:
Verstärkung der Linie 16 in den Hauptverkehrszeiten auch nach Godorf
Mehr Park & Ride-Plätze am Stadtrand, mehr Bike & Ride-Abstellmöglichkeiten
Zügige Planung der Schienentrasse Bonner Str. bis Arnoldshöhe und weiter nach Meschenich
Erhalt der Baumallee entlang der Rheinuferstr., Sperrung der Strasse für schwere LKW
Optimierung der Busanbindung der Stadtteile Rondorf und Meschenich, auch nach Brühl und Kalscheuren
Buslinie 130 soll attraktiviert werden und auch Abends von Sülz nach Sürth verkehren
Effektive Verkehrsberuhigungen (z.B. Markusstraße, Bernhardstraße, Römerstraße)
Mehr Zebrastreifen und andere Querungshilfen
LSA-Anlagen ( Ampeln an Kreuzungen) durch Kreisverkehre ersetzen
Mehr Radwege und ausgeschilderte Radrouten auf verkehrsarmen Straßen und Wegen
Sanierung und Pflege vorhandener Radwege
Ausweitung Anrufsammeltaxi, v.a. am Wochenende
Ausweitung des ÖPNV-Angebotes in den Nachtstunden
Test eines Konzeptes zur Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer (Shared Space)
SOZIALES:
Ausweitung der Gemeinwesenarbeit in Meschenich
Realisierung der Bezirkssportanlage Sürther Feld
Nichtkommerzielle und kulturelle Nutzung sowie Soziokulturelles Zentrum in der Großmarkthalle nach der Verlagerung des Großmarktes
Bessere Infrastruktur für sportliche Aktivitäten, besonders für Jugendliche und Senioren (auch nicht Vereinsgebunden)
Förderung von Mehr-Generationenhäusern und alternativen Seniorenwohnprojekten
Mehr gesellschaftlich nutzbare Räumlichkeiten in den Stadtteilen
Erhalt und Modernisierung des Hallenbades Rodenkirchen
KINDER & JUGENDLICHE:
Mehr Beteiligungsmöglichkeiten an allen für Kinder- und Jugendliche relevanten Entscheidungen
Attraktivierung vorhandener Spielplätze, bei Bedarf Neueinrichtung
Mehr Betreuungsmöglichkeiten für alle Altersstufen vor Ort , Erhalt integrativer Konzepte an den Schulen
Ausbau von Jugendeinrichtungen
Verstärkte Bemühungen um Integration Jugendlicher mit Migrationshintergrund z.b. durch Aktivitäten wie Mitternachtssport
UMWELTSCHUTZ:
Kein Ausbau des Godorfer Hafens
Renaturierung der gerodeten Fläche in der Sürther Aue
Biotopvernetzung im Kölner Süden
Konsequente Verlängerung des Inneren Grüngürtels bis zum Rheinufer
Möglichst großflächiger Erhalt der Raderberger Brache
Beschränkung des Kiesabbaus und vielfältiges Nutzungskonzept für stillgelegte Flächen.
Grünausgleich für Baumaßnahmen möglichst ortsnah
STADTENTWICKLUNG:
Innenverdichtung und Schließung von Baulücken
Nachhaltige und ökologische Bebauung, z.B. des Du-Pont-Geländes
Bürgerbeteiligung im Vorfeld von Planungen
Erhalt der dörflichen Strukturen in den südlichen Stadtteilen
Reduzierung der geplanten Bebauung des Sürther Feldes
Umsetzung des „Entwicklungskonzeptes Südliche Innenstadt Erweiterung“ (von Eifeltor über Großmarkt bis zum Rhein) mit den 3 Zonen Gewerbe, Grün und Wohnen
Städtebauliches Planungskonzept für die Kreuzung Bonner Str./Schönhauser Str.
Erhalt historischer Bausubstanz, z.b. Raderberger Str. 202
Stärkung der Zentrenstrukturen in Bayenthal und in Rondorf
Forcierung des ökologischen Bauens, vorbildhaft bei allen städtischen Bauvorhaben.
Die Grüne Meinung zum Godorfer Hafen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
anbei unsere Ansicht zum Thema „GODORFER HAFEN“.
Das Naturschutzgebiet „Sürther Aue“ ist zum größten Teil zerstört! Die HGK (Häfen und Güterverkehr Köln AG, städtisch) hat auf der geplanten Erweiterungsfläche ganze Arbeit geleistet.
Zudem mussten die Gegner der Hafenerweiterung einige Nackenschläge hinnehmen:
Die CDU/SPD-Mehrheit im Stadtrat hatte das Bürgerbegehren „Kein Hafenausbau“ trotz 38.000 Unterschriften aus formalen Gründen für unzulässig erklärt. Diese Auffassung hat nach dem Verwaltungsgericht in Köln leider auch das OVG in Münster bestätigt.
Der BUND hatte in Brüssel Beschwerde gegen die Umweltzerstörung eingelegt, die EU hat sich für nicht zuständig erklärt.
Wieder im Stadtrat, wieder mit den Stimmen von CDU/SPD wurde eine Initiative der Grünen abgelehnt, sich auf ein Moratorium zu verständigen: keine konkreten Baumaßnahmen, bis neue Erkenntnisse zu Reserveflächen im Niehler Hafen solide auf ihre Auswirkungen hin geprüft sind.
Aber es gibt auch einen beachtlichen Teilerfolg zu vermelden:
Die von der Aktionsgemeinschaft „Kontra Hafenerweiterung“ in akribischer Kleinarbeit zusammengetragene Erkenntnis, dass in Niehl bei entsprechender Umnutzung eine Reservefläche von über 100.000 qm für Containerumschlag zur Verfügung stehen würde, ist mittlerweile nicht mehr strittig. Damit steht einwandfrei fest, dass die HGK gegenüber der Bezirksregierung als Entscheidungsbehörde im Planfeststellungsverfahren falsche Angaben („Der Hafen in Niehl ist voll!“) gemacht hat.
Die mit wesentlicher finanzieller Unterstützung der Grünen geführte juristische Auseinandersetzung geht nun in die entscheidende Phase: Im letzten noch offenen Verfahren (Anwohnerklage) hat man sich auf Aussetzung jeglicher Bautätigkeiten bis zur Gerichtsentscheidung geeinigt, die dann Mitte August getroffen wird.
Damit haben wir die große Chance, dieses weit mehr als 60 Mio teure Projekt in der kommenden Kommunalwahl doch noch zu kippen. Die HGK weiß, dass ihr Vorhaben wirtschaftlich angreifbar ist und nur von einer bröckelnden SPD / CDU-Mehrheit im Kölner Rat (noch) gedeckt wird. Mit einer nach dem 30. August deutlich gestärkten grünen Position kann diese Kombination aus Naturzerstörung und Steuerverschwendung neu beraten und entschieden werden.
Kämpfen wir dafür, dass nach einem überdimensionierten Müllofen im Kölner Norden (Millionen verbrannt) und einer Versickerung von weiteren Millionen im dubiosen Messegeschäft mit dem Esch-Fonds nun nicht auch noch Millionen öffentlicher Gelder in einem überflüssigen Hafenbecken versenkt werden! Diese Mittel werden dringendst in anderen Bereichen benötigt.
Manfred Giesen
Fraktionsvorsitzender in der BV Rodenkirchen
Grüne zum Thema Rheinuferstraße

Seit der Ratssitzung am 30. Juni 2009 herrscht nun Klarheit. CDU, SPD und FDP haben sich zu einer „Maulwurfkoalition“ vereint. Sie haben per Ratsbeschluss – gegen die Stimmen der GRÜNEN - die Verwaltung beauftragt, einen Straßentunnel zu planen, der die Rheinuferstraße in der Südstadt unterhöhlt. Der nicht minder schädliche sechsspurige Straßenausbau ist damit faktisch passé. Das Tunnel-Megaprojekt ist nicht nur sündhaft teuer, es führt auch dazu, dass 150 Bäume entlang der Rheinuferstraße definitiv gefällt werden müssen. Der von vielen gefürchtete Kahlschlag würde dann real. Dieser Rückfall in Visionen der „autogerechten Stadt“ aus den 60er Jahren wäre der Super-GAU für Stadtklima und Lebensqualität. Nicht zuletzt wäre ein solches Vorhaben eine enorme Verschwendung von Steuergeldern – selbst dann, wenn der Bund es fördern würde, was ziemlich unwahrscheinlich ist.
Bedingt durch den Einsturz des Stadtarchives wird sich die Inbetriebnahme der Nord/Süd-Stadtbahn wahrscheinlich bis nach 2013 verzögern. Wir sind dafür, diese Zeit zu nutzen, um wirksame Maßnahmen zur Reduzierung des motorisierten Verkehrs auf der Rheinuferstraße zu erproben.
Dazu gehören, unserer Meinung nach, die Sperrung der Straße für schwere LKW (> 7,5 Tonnen) ab Schönhauserstraße in Richtung Norden sowie ab Auffahrt Severinsbrücke in Richtung Süden, um den Durchgangsverkehr über die Autobahnen zu lenken.
Die höhengleiche Querung durch die Bahnen der KVB funktioniert am Heinrich-Lübke-Ufer sowie am Ubierring seit Jahren weitgehend problemlos. Diese Art der Querung muss auch an der Südbrücke möglich sein.
Zusammen mit Maßnahmen zur Vermeidung des Schleichverkehrs durch die angrenzenden Wohnquartiere, neuen Angeboten wie z.B. mehr P&R-Parkplätzen, einer Nord/Süd-Wasserbus Linie auf dem Rhein, und dem konsequenten Vorantreiben des 3. Bauabschnitts der Stadtbahn bis zum Verteilerkreis Süd würde dies einen sündhaft teuren Tunnelbau überflüssig machen.
Wir Grüne im Stadtbezirk Rodenkirchen wenden uns gegen eine Politik des „Weiter so wie bisher“ und fordern statt dessen moderne Lösungen, welche die Interessen aller Verkehrsteilnehmer ebenso berücksichtigen, wie die Interessen der durch Lärm, Staub und Abgase bereits seit Jahren stark belasteten Anwohner in den Wohnquartieren.
Frank Theilen von Wrochem, Sprecher GRÜNE RODENKIRCHEN
Für die Erhaltung des Rodenkirchen-Bades

Das Rodenkirchen-Bad muss schließen wenn ...
... die KÖLNBÄDER GmbH ihre Pläne durchsetzt
Nachdem es im Jahr 2007 gelungen war, die bereits festgelegte Schließung mit massiven Bürgerprotesten zu verhindern, wird in den Amtsstuben schon wieder über eine Stilllegung nachgedacht. Deshalb fordern wir nun eine Bestandsgarantie auch über das Jahr 2011 hinaus! Schließlich hat die Stadt Köln bei der Eingemeindung von Rodenkirchen garantiert, dass das Bad erhalten bleibt.
Wir kämpfen dafür, dass dies auch in Zukunft gilt. Denn das Bad ist für die Bürger im Stadtbezirk – immerhin über 100.000 Einwohner - unverzichtbar:
14 Schulen führen ihren Schwimmunterricht hier durch!
10 Schwimmvereine, darunter der Turnverein Rodenkirchen(TVR), nutzen es!
Seit Sommer 2004 ist der TVR anerkannter Träger der „Offenen Ganztagsschule“ an der Grüngürtel Schule in Rodenkirchen.
Die Schwimmabteilung des TVR ist mit ca.470 Mitgliedern für den Verein essentiell wichtig!
Es liegt auf der Hand, dass eine Verlagerung dieser Aktivitäten ins Zollstockbad ohne Substanzverlust nicht möglich ist. Die Warteliste für das Anfängerschwimmen im Verein umfasst in der Regel 200 Kinder, die nicht mit dem Unterricht beginnen können, weil keine ausreichende Badezeit zur Verfügung steht.
Die KÖLNBÄDER GmbH hat sich vertraglich verpflichtet, allen Kölner Bürgern weiterhin ein bezahlbares Schwimmangebot zu garantieren und Schul- und Vereinssport zu fördern. Genau gegen diesen Vertrag vom 1.Januar 1998 würde die KÖLNBÄDER GmbH verstoßen, wenn sie das Rodenkirchener Hallenbad schließen würde.
Der allgemeine Zustand des Bades ist leider teilweise mangelhaft. Dies liegt daran, dass die letzte größere Investition, der Einbau einer neuen Filteranlage, ca.5 Jahre zurückliegt. Daher fordern wir, das Bad attraktiver zu machen und die Nutzungszeiten nicht einzuschränken, sondern im Gegenteil auszudehnen.
Im Kölner Süden ist auch in Zukunft mit einem verstärkten Zuzug von Familien zu rechnen.
Damit auch die neu in den Stadtteil kommenden Bürger ein attraktives Schwimmangebot vorfinden, ist die Modernisierung des Bades notwendig und, auf der vorhandenen Grundstücksfläche, auch machbar.
Frank Theilen von Wrochem, Sprecher GRÜNE RODENKIRCHEN

