Offenlage des Bebauungsplanes Herrigergasse in Müngersdorf

Bericht aus der erneuten Offenlage vom 24. Juni 2010
Es lagen vor:
- Gutachten Geologischer Dienstag vom Dez 10/2009
- Gutachten Geocoucult Kühn 18.02.2010
A)
Erheblich Anthropogen Überformt durch
1. Röm. Gutshof + mittelalterlicher Hofanlage (nach Frau Spiegel!)
2. Teilauffüllung Hangkante Haus 42
3. Auffüllung zur Erhöhung Haus 42
4. Auffüllung im Bereich Alter Militärring (bis zu 4,0 dicke)
5. Hier direkt an alte Hangkante aufgefüllt, so dass die alte Hangkante nicht sichtbar ist
Belegt Baugrunduntersuchung März/April 2009, die durch die Proben Aufschüttungen nachweist
B)
Vermessungsbüro Ruhmhard hat weitere Karten und Unterlagen untersucht, wodurch die anthropologische Veränderung in den letzten 150 bis 200 Jahren verdeutlicht wird.
Im Bereich des B-Plan nicht mehr eine „natürliche“ Hang- oder Terrassenkante sondern um eine anthropogen beeinflusste und veränderte Böschung!
Aussagen im Gutachten:
1. DEG Gelände durch den Neubau umfangreiche Veränderungen der Hangkante statt.+ Aufschüttung beim Bau des Alter Militärrings
2. Geokarte von 1926 zeigt deutlich den Prallhang nördlich der Herrigergasse und den Rheinarm, der nicht das DEG Gelände berührt.
Meine Anmerkung:
Entstehung der Terrassenkarte weit vor 1926
Umfangreiche Veränderungen im Flusslauf über Jahrtausende
3. Auffüllungen am Haus 42! Somit alles südlich von Haus 42 anthropgen und damit nicht mehr „Natur“ und somit kein Naturdenkmal. Schlagen somit indirekt vor: Ausweisung Naturdenkmal nur nördlich. Dies soll auch in einem Telefonat mit Herr Wrede vom Geologischen Dienst möglich sei: Nur Teilausweisung des Naturdenkmals
Meine Anmerkungen:
- Alte Karte beweist nichts- Aber die Natur war schon da, somit auch die Hangkante aus Saale-Kaltzeit + Wechselkaltzeit ca. 75.000 Jahre
- Verlegung Herrigergasse bis zu DEG wird als Beweis der starken Überformung durch den Menschen herangezogen. Auf der Karte ist noch erkennbar, wie die alte DEG die Böschung aber bewahrt.
- „Senke 1367“ in der Örtlichkeit nicht erkennbar, bestenfalls zu ahnen“ = FALSCH
(Haus 42)
„Hangkante südlich Herringergasse und Flur 170/2 nicht mehr natürliche Hangkante Sondern seit 19 Jahrhundert Bebauung/Wegverlegung, Geländeauffüllung verändert.“
„massive“ (Zitat Gutachten) (mein Widerspruch „punktuelle“) Veränderungen des Geländes vorgenommen wurden“ (siehe 6 Seite Gutachten)
Erst nördliche 170/2 ist annähernd ungestörte nördliche Hangkante
Meine Anmerkung:
- Falsch, wie die Flurkarte ausweist- so 1335 +1338
- Haus 4 (plan -> Eingriff Widerspruch zur Erhaltungssatzung
Flur. 1367
-Einschränkung 179/2 178/4
Beweis: Karte 4 B-Plan 4201.01.00
Hof weit weg von der Kante, Vergleich zu heute Grundkarte ist die Hangkante relativ gering verändert durch Bebauung DEG
Geplanter Eingriff è vollständige Zerstörung
„Aufschüttung Militärring direkt an/in der Hang gebaut“ oder zumindest Modellierung“
Beides:war und ist behutsam und marginal!
Roland Schüler
Die Landtagswahl in Lindenthal
Es war ein sehr gutes Ergebnis und zeigt auf, dass konservativ und grün zusammenkommen:
Zuwachs: 7.148 Stimmen absolut (9,4%) - der höchste Zuwachs von ganz Köln
Ingesamt haben 16.629 Menschen mit der Zweitstimme Grün gewählt, dass sind 22,75%
(Vergleich Köln VI hat mit 11 100 Stimmen genauso viele Prozente 22,73) , Köln I mit 17.998 23,94% und Köln III mit 16.121 sogar 26,81%)
Lindenthal hat aufgrund der sehr starken Wahlbeteiligung immer das Problem, dass in den Prozenten sich die grüne Stärke nicht widerspiegelt.
Der Wahlkreis Köln II hat in NRW den 1. Platz bei der Wahlbeteiligung
Für die einzelnen Stadtteile: (Vergleich mit Landtagswahl 2005)
- Klettenberg Platz 1 mit 28,98 % (+ 8,6%)
- Sülz Platz 1 mit 28,56 % (+ 9,7% überm Schnitt Zuwachs)
- Lindenthal Platz 2 !! (nach der CDU) mit 23,77% ( 3.911 Stimmen) und + 9,1%
- Braunsfeld Platz 3 (die SPD ist mit knapp 200 Stimmen vor uns) 21,36% und + 9%-
- Müngersdorf Platz 4 (hinter der FDP sogar) mit 14,93% das fast schlechteste Ergebnis und schwacher Zuwachs (+6,2%)
- Junkersdorf Platz 3 (hier nur 2 Stimmen 1123 hinter der SPD) mit 19,21% und + 9,9% Zuwachs
- Weiden Platz 3 mit 14,84% (+7%) - echt schweres Pflaster und gute Position der SPD
- Lövenich Platz 3 mit 17.2% und Zuwachs von 8,3%
- Widdersdorf Platz 3 mit 17,01% und 9,5% Zuwachs.
Fazit: Wir sind stark in unseren Hochburgen Klettenberg/Sülz - diese gilt es zu stärken. Wir haben eine Stärke in den konservativ-grünen Stadtteilen Lindenthal, Braunsfeld, Junkersdorf.
Trauer um Patientengarten
Mit Trauer und Tränen haben die BezirksvertreterInnen am Montag (09.11.09) in der Sitzung von der Verwaltung erfahren, dass über 150 alte Bäume auf dem Gelände der Universitätskliniken gefällt werden sollen.
Davon 107 und demnächst weitere 29 Bäume im Bereich des Patientengartens an der Josef-Stelzmann-Straße sind mitbetroffen.
Diese radikale Baumfällung wegen eines Gebäudes wollte die Bezirksvertretung Lindenthal auf Initiative der Grünen verhindern (Zur Erinnerung: Die Grünen setzen sich seit 1991 für den Erhalt des Patientengartens ein und haben bisher mehrere Bauvorhaben verhindern können). Im anstehenden Bebauungsplan wollte die Bezirksvertretung den Patientengarten als Grünfläche sichern.
Der Stadtentwicklungsausschuss hat einstimmig - also mit Stimmen der Grünen - für die sofortige Baumfällung gestimmt.
Die Grüne Fraktion im Stadtbezirk Lindenthal kann das nicht verstehen? Mit diesem Beschluss wurde Baurecht geschaffen und somit können die Bäume jederzeit gefällt werden. Wäre der Stadtentwicklungsausschuss dem Votum der BV gefolgt, hätten wir noch politischen Spielraum gehabt. Das war wohl nicht gewollt.
Die Grüne Bezirksvertretung wird nun öffentlichen Druck auf die Universitätskliniken ausüben.
Studierende in Köln machen mehr möglich
Frauen nach oben!

Doppelstöckige Plakate dieser Aufschrift hängen jetzt an ganz vielen Orten im Bezirk Lindenthal. Judith Hasselmann, die Direktkandidatin der Grünen in Lindenthal, in Personalunion auch Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft Frauenpolitik, nach erfolgreichem Aufhängen der Plakatkombination vor dem Aachener Weiher.
Frauen starten durch! Unternehmerinnen stellen sich vor
Lindenthal erstrahlt grün

Seit dem 27. März hängen an immer Mehr Orten im Stadtbezirk Lindenthal. Die MitgliederInnen im Ortsverband Lindenthal haben schon jede Menge Plakate für die Landtagswahl an den Laternen im Bezirk angebracht. Ob Bildung, Verkehr, Umwelt, Energie uvm.
Passend zu den neuen Plakaten erstrahlt auch der Blog von Judith Hasselmann, unserer Landtags-Direktkandidatin im Bezirk Lindenthal, knallgrün im Internet. Unter http://hasselmann.zeit-fuer-gruen.de erfahren Sie mehr über unsere aktive Sülzer Politikerin.
In Kürze sind die Grünen Lindenthal auch im ganzen Bezirk unterwegs, um an unseren Ständen Fragen zu unserem Landtagswahlprogramm zu beantwortet. Einige Termine gibt es in den nächsten Tagen hier.
"Frauen starten durch!" - Unternehmerinnen stellen sich vor

Galerie Freiraum, Gottesweg 116a, Köln-Sülz
Begrüßung durch Claudia Roth
Vortrag Dr. Ellen Lorentz
• Kirsten Reinhardt (Pressebüro, seit ca. 1 Jahr freiberuflich)
• Sabine Pakulat (Bildagentur, seit vielen Jahren) –
• Dr. Buzello Sharia, Fachärztin für Anästhesie/Privatpraxis
Moderation: Judith Hasselmann, Direktkandidatin in Köln-Lindenthal für den Landtag.






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