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Rassisten-Aufmarsch
Auf Anregung der Grünen wurde am 21. August 2008 in der BV eine Resolution gegen den Rassistenkongress von ProKöln verabschiedet.
Kommentar: Der Holocaust-Leugner Nick Griffin wurde inzwischen wieder ausgeladen. Der Druck gegen "pro"-Köln hat Erfolg gehabt.
"Die Bezirksvertretung beschließt:
Europäische Rassisten haben in Köln keinen Platz!
Unter dem Titel „Nein zur Islamisierung – Nein zur Kölner Großmoschee" will die rechtsextreme sogenannte „Bürgerbewegung pro Köln" am 19. und 20. September 2008 einen internationalen Kongress in unserer Stadt durchführen. Neben dem Vorsitzenden des französischen „Front National" Jean-Marie Le Pen sollte ursprünglich u.a. der verurteilte Holocaust-Leugner Nick Griffin, Vorsitzender der British National Party, als einer der Redner auftreten. Die angekündigten Referenten und die Veranstalter wollen mit ihrer rassistischen Hetze, die sich (nicht nur) gegen hier lebende Muslime richtet, den Kommunal- und Europawahlkampf vorbereiten.
Wir rufen dazu auf, dies nicht tatenlos hinzunehmen – der angekündigte Rassistenkongress darf nicht stattfinden: Wir stellen uns quer gegen Rassisten, Neonazis und international bekannte Holocaust-Leugner.
Wir werden am 19. und 20. September präsent sein, denn Köln ist bunt, nicht braun – und das soll auch so bleiben!"

