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Aktuelles aus der Bezirksvertretung 7 Porz / Poll
Entwicklungskonzept
Passivhaus
Aktuelles aus der Bezirksvertretung 7 Porz/Poll
Nach jahrelanger Vorarbeit hatte die Verwaltung im Frühjahr das Entwicklungskonzept Porz Mitte im Entwurf vorgelegt.
Das Entwicklungskonzept ist ein Rahmen für die städtischen Planungen. Es verfolgt das Ziel, die Porzer Innenstadt attraktiver für Wohnen, Einkaufen und Leben zu machen.
Eine Arbeitsgruppe aus GRÜNEN, SPD, CDU und FDP hat ein Papier als Beschlussvorlage entwickelt, in dem alle Punkte, über die Konsens besteht, zusammengestellt und gemeinsam beschlossen wurden. An einzelnen kontroversen Punkten wurden die Alternativen gegeneinander abgestimmt.
Für Bündnis 90 / DIE GRÜNEN stand bei der Beratung im Mittelpunkt, die Voraussetzungen für eine lebendige Innenstadt zu schaffen. Wir wollen eine Innenstadt zum Einkaufen, Wohnen, Spielen und Erholen. Dabei setzen wir nicht einseitig auf Kommerz. Porz braucht attraktive öffentliche Räume mit mehr architektonischer Qualität und lebenswerten Flächen für die ganze Bevölkerung - eine Stadt zum Wohlfühlen!
Kontrovers wurde die künftige Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes diskutiert. Lange waren die Fronten verhärtet zwischen den Positionen von CDU und FDP auf der einen Seite, die eine großflächige Bebauung befürwortet haben und der SPD, die nur eine Randbebauung wollten. Als GRÜNE haben wir uns erfolgreich dafür eingesetzt, sowohl die Erhaltung einer ausreichenden Platzfläche als auch die Nutzung für Einzelhandel, Gastronomie, Dienstleistungen und Wohnen zu ermöglichen. Der schließlich von SPD und Grünen eingebrachte Beschluss der BV stellt sicher, dass
1. ein attraktiver städtischer Platz mit Aufenthaltsqualität entsteht
2. eine Bebauung zur Verbesserung des Geschäftsangebots in Porz ermöglicht wird und
3. die Verbindung von der City zum Rheinufer über die Bahnhofstraße und die Brücke zum Bezirksrathaus attraktiver und offener gestaltet wird.
Die Gestaltung im Einzelnen soll durch einen Wettbewerb entwickelt werden. Die Größe und Form der Bebauung wurde dabei bewusst offen gehalten, um in einem Kreativitätswettbewerb zu guten städtebaulichen Gestaltungsvorschlägen zu kommen.
23.6.2009: Neubau Kopernikusschule als Passivhaus
Die Hauptschule an der Bonner Straße 40 in Wahn braucht einen Neubau. Die Sanierung der bestehenden Gebäude war von der Stadtverwaltung aufgrund schlechter Bausubstanz und ungünstiger Flächenverteilung als ungünstigere Variante bewertet worden. Der Neubau bietet die Chance, einen optimal auf den heutigen Schulbedarf zugeschnittes Schulgebäude zu errichten.
Auf Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen in der Bezirksvertretung wird die Schule als Passivhaus errichtet. Der Rat hat diesem Beschluss in seiner Sitzung am 30.6.2009 einstimmig zugestimmt. Damit haben wir - nach dem schon errichteten Neubau der Grundschule Irisweg - in Porz schon das zweite Schulgebäude im Passivhausstandard durchgesetzt.
Passivhäuser sind so gut gedämmt, dass sie auf eine konventionelle Heizungsanlage verzichten können. Sie sind daher der optimale Beitrag zum Klimaschutz und entlasten die Stadt dauerhaft von steigenden Energiekosten.
Unser Ziel ist es, den Passivhausstandard künftig zum allgemeinen Standard bei städtischen Neubauten zu machen.

