ab 27. Januar 07: eine Woche lang an die Rolle der Reichsbahn beim Holocaust erinnern
Mit Unterstützung des Nikolaus-Gülich-Fonds der Kölner Grünen stellt die Kölner Initiative "Bahn gedenken" eine Woche lang einen Güterwaggon auf den Kölner Bahnhofsvorplatz.
Damit wird drastisch an die Rolle der Reichsbahn bei der Vernichtung all jener erinnert, die in den Augen Nazideutschlands eines Lebens nicht würdig waren.
GEDENKEN UND RESPEKT - Veranstaltungskalender
Samstag 27.1. 18 Uhr:
Gedenkstunde Antoniterkirche - Mahngang zum Bahnhofsvorplatz
27.1.-1.2.2007
Güterwaggon auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln
Sonntag 28.1. 17-19 Uhr
Schwerpunkt: Deportationen von Roma und Sinti
Montag 29.1. 17-19 Uhr
Schwerpunkt: Deportationen und „Euthanasiemorde“ u.a. auch an
„Asozialen“
Montag, 29.1. 19.30 Uhr
„Euthanasiemorde“ Film- und Zeitzeugenveranstaltung mit Paul Brune im Gulliver, Trankgasse 20
Mittwoch, 31.1. 17-19 Uhr
Schwerpunkt: „Die Bahn erinnern“
Dienstag 30.1. 17-19 Uhr
Schwerpunkt: Zwangsarbeit und Bahn
Donnerstag 1.2. 17-19.30 Uhr
Schwerpunkt: Deportationen jüdischer Familien aus Köln
Donnerstag 1.2. 19.30 Uhr
Ausstellungseröffnung in der Kreishausgalerie Erich-Klibansky-
Platz: Alle Gleise führen nach Auschwitz
Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus am 27.1.2007
Der Frauengeschichtsverein zum Gedenken an den 27. Januar in Köln
Homepage der Evangelischen Gemeinde zum Gedenken an den 27. Januar
Samstag 27. Januar 18:00
AntoniterCitykirche Schildergasse
Anschließend Mahngang zum Vorplatz von Dom/HBF
Es wirken mit:
Paul Brune als Zeitzeuge
Menschensinfonieorchester, Leitung: A. Palmitessa
Projektgruppe Gedenktag
SchauspielerInnen unter der Leitung von J. Tratnik
Elfi Scho Antwerpes, Bürgermeisterin
Wir gedenken aller Verfolgten und Ermordeten der Nazidiktatur: der Juden, Sinti und Roma, der aus politischen, weltanschaulichen, religiösen und sozialen Gründen Verfolgten, der Homosexuellen, der Kranken und Behinderten, der Zwangssterilisierten, der Deserteure, der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und der Zivilisten und Kriegsgefangenen in den von der deutschen Wehrmacht und ihren Hilfstruppen besetzten Ländern.
62 Jahre nach der Befreiung vom Faschismus erinnern wir an das Leiden, die Qualen und Erniedrigungen, die an Frauen, Männern und Kindern verübt wurden, Menschen, die wegen ihres Glaubens, ihrer politischen Einstellung, ihrer Gebrechlichkeit, ihres Nichtangepasstseins oder ihrer Herkunft verfolgt wurden.
Am 27. Januar 2007 soll eine bisher nur wenig beachtete Gruppe im
Vordergrund des Gedenkens stehen: die so genannten Asozialen.
Arbeitgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln; Arbeitskreis Lesben und Schwule in verdi Köln; Bundesverband für Information und Beratung für NS-Verfolgte; Bündnis 90/Die Grünen; CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln; Centrum Schwule Geschichte; DGB Region Köln-Leverkusen-Erft-Berg; Die Linke. Köln, Fraktion im Rat der Stadt Köln; Die Linkspartei. PDS Köln; DKP Köln; Evangelische Gemeinde Köln; FDP Kreisverband Köln; Friedensbildungswerk Köln e.V.; Friedensforum Köln; Initiative „Die Bahn erinnern“;Jüdische Liberale Gemeinde Köln; Jugendclub Courage Köln e.V.; Kölner Appell gegen Rassismus e.V.; Kölner Frauengeschichtsverein; Kölnische Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit; LAG Lesben in NRW; Melanchthon-Akademie; NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln; Pax - Christi Köln; Rom e.V.; Projektgruppe Messelager; SPDFraktion im Rat der Stadt Köln; Synagogen-Gemeinde; Verdi Bezirk Köln; Verein EL-DE-Haus e.V.; Verein
gegen Vergessen – für Demokratie, Regionalgruppe Mittelrhein; Vereinigung der Verfolgten des Naziregime/Bund der Antifaschisten Köln; WASG Kreisverband Köln; Werkstatt für Ortsgeschichte Köln-Brück;
V.i.S.d.P.:Mathias Bonhoeffer, Gemeinde Köln; Malle Bensch Humbach, Verein EL-DE Haus











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