Gleiche Rechte für Migrantinnen

ÄNDERUNGSANTRAG zum LANDTAGSWAHLPROGRAMM _1_ AK Migration

 

An die Kreismitgliederversammlung der Kölner Grünen am 16. Januar 2010

 

Änderungsantrag zum Antrag WP1

Antragsteller/innen AK-Migration KV Köln

(Ansprechpersonen:

Banu Bambal / Engin Esen / Massoud Vahedi)

Tel.-Nummer Ansprechperson: 0177/4113800

Mail-Adresse Ansprechperson: enginesen@gmx.net

 

Kapitel: Lebendiges NRW

Stark für Demokratie und Gleichberechtigung

 

Kapitelüberschrift: 4. Geschlechterdemokratie für Alle

 

 

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ORIGINALTEXT

28 Wir fordern gleiche Rechte für Migrantinnen!

29 Wir setzen uns für ein selbstbestimmtes Leben und die soziale und kulturelle Teilhabe

30 aller an der Gesellschaft ein. Zur Förderung der Partizipation von Migrantinnen am gesell-

31 schaftlichen Leben wollen wir geschlechts- und altersspezifische Sprach- und Integrati-

32 onskurse einführen sowie Netzwerke zur Selbstorganisation von Migrantinnen unterstüt-

33 zen.

 

NEUER TEXT:

28 Wir fordern gleiche Rechte für Migrantinnen!

Wir setzen uns für ein selbstbestimmtes Leben und die soziale und kulturelle Teilhabe aller an der Gesellschaft ein. Zur Förderung der Partizipation von Migrantinnen am gesellschaftlichen Leben wollen wir die interkulturelle Öffnung vom Bildungssystem über Verwaltung bis hin zu den sozialen Diensten fördern

Außerdem möchten wir alterspezifische Sprach- und Integrationskurse einführen sowie emanzipatorische Netzwerke zur Selbstorganisation von Migrantinnen unterstützen. Die Teilnahme von Migrantinnen an diesen Maßnahmen soll dadurch erleichtert werden, dass Kinderbetreuung und andere spezifische Angebote für Frauen bereitgestellt werden, um die Niederschwelligkeit zu erhalten.

 

 

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ORIGINALTEXT

34 Insbesondere der Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Schlüssel,

35 um an der Gesellschaft teilhaben und ein eigenständiges Leben führen zu können. Des-

36 halb wollen wir Chancengerechtigkeit im Bildungssystem herstellen und die Quote von

37 Lehrerinnen mit Migrationshintergrund erhöhen. Auch wenden wir uns weiterhin gegen

38 das durch die schwarz-gelbe Landesregierung eingeführte Kopftuchverbot für nordrhein

39 westfälische Lehrerinnen.

 

NEUER TEXT:

Insbesondere der Zugang zu Bildung und zum Arbeitsmarkt ist ein wichtiger Schlüssel, um an der Gesellschaft teilhaben und ein eigenständiges Leben führen zu können. Deshalb wollen wir Chancengerechtigkeit herstellen, den Zugang und die Quote von Angestellten mit Migrationshintergrund in allen Berufsbereichen, insbesondere im Bildungssystem und anderen öffentlichen Institutionen und Einrichtungen, auf allen Ebenen und Hierarchien, erhöhen.

 

 

BEGRÜNDUNG: erfolgt mündlich