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Transkulturalität als Chance begreifen

ÄNDERUNGSANTRAG zum LANDTAGSWAHLPROGRAMM _3_ AK-Migration

 

An die Kreismitgliederversammlung der Kölner Grünen am 16. Januar 2010

 

Änderungsantrag zum Antrag WP1

Antragsteller/innen AK-Migration KV Köln

(Ansprechpersonen:

Banu Bambal / Engin Esen / Massoud Vahedi)

Tel.-Nummer Ansprechperson: 0177/4113800

Mail-Adresse Ansprechperson: enginesen@gmx.net

 

Kapitel: Menschliches NRW

Vielfalt ist Reichtum

 

Kapitelüberschrift: 3. Interkulturelle Vielfalt als Chance begreifen

 

ORIGINALTEXT

3. Interkulturelle Vielfalt als Chance begreifen

2 4,1 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte leben in NRW. Ob sie auch

3 wirklich hier zu Hause sind und ihr Potenzial nutzen, hängt allein von einer ge-

4 lingenden Integration ab. Doch Integration ist nicht ausschließlich eine Leis-

5 tung, die Migrantinnen und Migranten alleine zu erbringen haben. Auch wir

6 müssen uns nach wie vor stärker für Zugewanderte öffnen, Benachteiligungen

7 abbauen und die interkulturelle Gesellschaft als Stärke verstehen lernen.

 

 

NEUER TEXT

3. Transkulturalität als Chance begreifen

4,1 Millionen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte leben in NRW. Ob sie sich hier auch zu Hause und angenommen fühlen, ob sie auch wirklich ihr Potential nutzen können und dürfen, und am gesellschaftlichen Leben hier teilhaben, hängt insbesondere von einer gelingenden Inklusion ab.

Doch Inklusion ist nicht ausschließlich eine Leistung, die Migrantinnen und Migranten alleine zu erbringen haben. Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Wir müssen die transkulturelle Gesellschaft als Stärke verstehen lernen und Benachteiligungen und Diskriminierung von allen Menschen auf allen Ebenen und Hierarchien bekämpfen.

Dies ist umso nötiger, als wir in Zukunft aufgrund der demografischen Entwicklung wieder mehr Zuwanderung brauchen. NRW ist und bleibt das Einwanderungsland – nutzen wir die Chancen, die in dieser Tatsache liegen und fördern wir die Vielfalt.

 

 

 

BEGRÜNDUNG: erfolgt mündlich