Kommunalwahlprogramm der Kölner Grünen 2009-2014: Wohnen

 

Wohnen


Eine Stadt für alle durch Grüne Wohnungspolitik

Die Grünen haben die Privatisierung der kommunalen Wohnungsbaugesellschaft GAG verhindert und haben es geschafft, dass die Wohnversorgung für einkommensschwache Haushalte nicht nur dem Markt überlassen wird, sondern wieder in kommunalpolitischer Verantwortung gesteuert wird. Es gibt  gelungene Beispiele, die zeigen, dass geförderter Wohnungsbau und gute Qualität mit ansprechender Architektur und energiesparender Bauweise einhergehen können.


Soziale Stadt – lebenswerte Stadt

Für Quartiere, in denen überwiegend Einkommensschwache leben, verlangen DIE GRÜNEN, alle planungsrechtlichen Instrumente einzusetzen, um den Abwärtstrend dieser Stadtviertel zu stoppen. Das Förderprogramm des Bundes „Soziale Stadt“ muss abgerufen und eigene kommunale Initiativen gestartet und finanziert werden. Dazu zählen das Sanierungsprogramm der GAG und das Umbauprogramm der städtischen Sozialhäuser.


Neue Wohnformen: Vom Modell zur Serie

Die flexibler gewordenen Bau- und Fördergesetze ermöglichen einen bunten Mix von gefördertem- und freifinanziertem Wohnungsbau, sogar in Kombination mit Eigenfinanzierung. Das ist eine Chance für gemeinschaftliche Wohnprojekte. Durch eine Vielfalt an Wohn- und Lebenswelten wird es Köln gelingen, mehr Familien in der Stadt zu halten, die ansonsten ins Umland ziehen würden.


Städtische Wohnungsbaugesellschaft GAG

Nicht nur im Neubau, sondern auch in der Bestandserhaltung, Sanierung und im sozialen Engagement ist die GAG eine verantwortungsbewusste Partnerin bei der Gestaltung des sozialen und ökologischen Köln. Ein Verkauf der GAG kommt für uns nicht in Frage.


Vorhaben für die nächsten fünf Jahre GRÜNER Wohnungspolitik

    • Schaffung von 1.000 preiswerten Wohnungen pro Jahr

  • Kommunales Programm zur Energetischen Sanierung des Wohnungsbestandes

  • Mischung von öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungen auch innerhalb eines Hauses

  • Abbau bürokratischer Hemmnisse – insbesondere für Planung und Bau geförderter Wohnungen — und verbesserte Beratung

  • Umwandlung leerstehender Büroflächen in Wohnungen

  • Schaffung einer Beratungsstelle, an die sich BürgerInnen wenden können, die eine Idee zu einem Wohnprojekt haben oder sich einem Wohnprojekt anschließen möchten

  • Vermehrte Schaffung von Wohnraum für Studierende im Umfeld der Universität (Beispiel: Eifelwall)


Erfolge GRÜNER Wohnungspolitik

    • „Wohnungsbauprogramm für Köln“

    • 25 % geförderter Wohnungsbau auf städtischen Flächen

  • Umwandlung einer leerstehenden Gewerbeimmobilie der GAG in studentische Wohngemeinschaften in der Annostr.

    • Errichtung qualitativ hochwertiger und barrierefreier neuer Sozialwohnungen

  • Mit elf Solarsiedlungen ist Köln die erfolgreichste Kommune beim „Programm 50 Solarsiedlungen in NRW“.


SEPARATER KASTEN

Modelle für ein neues Miteinander im Wohnquartier :

 

  • Wohnen und Arbeiten in einem Quartier

  • Mehrgenerationenwohnen

  • Selbstbestimmtes Wohnen für Senioren

  • Wohngemeinschaften von Gesunden und Pflegebedürftigen

 

 

  • Leben mit Kindern in der Stadt

  • Autofreies Wohnen

  • Energiesparendes Bauen

  • Hausgemeinschaften von Menschen mit und ohne Behinderung