Bildung - Antrag zur KMV am 9.3.09 von Andrea Asch
<meta http-equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8" /><title></title><meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.0 (Win32)" />Die Kreismitgliederversammlung möge beschließen:
Der Antrag zur LDK in Hagen 20.-22.3.09 B-1, wird wie folgt geändert:
1.
Zeile 105 ersetzen durch:
Unser Ziel: Eine gemeinsame Schule für alle Kinder
2.
Zeile 220 Neuen Punkt 3 einfügen:
Für einen neuen Bildungsbegriff
Wir brauchen einen neuen Bildungsbegriff, der sich an der ganzen Persönlichkeit des einzelnen Kindes und Jugendlichen und seinem Recht auf gesellschaftliche Teilhabe orientiert. Unsere Bildungspolitik steht für entdeckendes und selbstbestimmtes Lernen. Kinder wollen lernen. Diese Freude am Lernen zu fördern, Menschen ein Leben lang die Lust auf neue Herausforderungen zu erhalten ist unser Ziel für alle Bildungseinrichtungen. Bildung ist nicht bloße Wissensvermittlung sondern eine Aneignung der Welt. Damit ist Bildung mehr als die Summe des Nützlichen. Die frühe und intensive Begegnung mit der Vielfalt von Kultur und Kunst, das Erleben eigener schöpferischer Kraft, von Neugier und Selbstvertrauen in die eigene Kreativität, von Respekt und Toleranz gegenüber Fremdem, ist für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen von entscheidender Bedeutung und damit Basis für eine gerecht gestaltete Wissensgesellschaft.
3.
Zeile 405 streichen ("Schulkämpfen aller Art erteilen wir eine klare Absage ebenso wie der Blockadehaltung der Landesregierung")
Zeile 405 neu: Der Blockadehaltung der Landesregierung erteilen wir eine klare Absage.
Die Landesdelegiertenkonferenz bekräftigt ihren Beschluss vom Mai 2003 "Zeit zum Handeln im nordrheinwestfälischen Bildungssystem".
Begründung:
Im Antrag B-1 fehlt ein grüner Bildungsbegriff der ganzheitlich ausgerichtet ist und sich von reiner Wissensvermittlung abhebt.
Insgesamt bleibt der Antrag hinter unserer bisherigen klaren Botschaft: Eine Schule für alle Kinder, zurück. Es wird weniger unsere Programmatik beschrieben, als der Weg über die Kommunen, der zu dem Ziel einer leistungsgerechteren Schule führen soll. Die Auseinandersetzung für eine optimale Schulstruktur als "Schulkampf " zu disqualifizieren, ist für unser Anliegen, einen Wechsel in der Bildungspolitik herbeizuführen, nicht hilfreich.
Vor diesem Hintergrund ist es notwendig, unsere Beschlussfassung von 2003 zu bestätigen.







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