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Köln 29. August 2006Herrn Oberbürgermeister
Fritz Schramma
RathausÄnderungs- und Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates
hier: CDU-Antrag „Entwicklungskonzept für das „Gerling-Gebiet“, Ds-Nr. 1211/006
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Antragsteller bitten Sie, folgenden Änderungs- und Zusatzantrag zu o.a. Antrag (TOP 2.11) in die Tagesordnung der Ratssitzung am 29.8.2006 aufzunehmen:
Beschluss:
Folgender Beschlusstext ersetzt nach „ ... während des ganzen Tages zu erreichen.“ den restlichen Teil des 2. Abschnitts sowie den 3. Abschnitt des CDU-Antrags; der erste Abschnitt des Ursprungsantrags bleibt unverändert.
- Das zu untersuchende Gebiet für ein Nutzungskonzept wird begrenzt durch den Stadtgarten im Westen, die Venloer Straße, Friesenplatz, Magnusstraße, die Zeughausstraße im Süden, der Straße Kattenburg im Osten; Gladbacher Straße, Christophstraße und Gereonstraße im Norden.
- Die stadtentwicklungsplanerischen und stadtsoziologischen Überlegungen zielen auf ein integriertes Handlungskonzept ab und sind in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses vom 10.08.2006 zur Aktualisierung des Entwicklungskonzept Innenstadt und den sich daraus ergebenden Ziele und Handlungsempfehlungen zu sehen.
- Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit externen Stadtplanungsbüros, die Erfahrungen in der Revitalisierung größerer Quartiere haben, verschiedene, integrierte Szenarien zu entwickeln und diese den Ausschüssen Stadtentwicklung und Wirtschaft vorzulegen.
Begründung:
Das „Gerling-Gebiet“ ist gemeinsam mit den von der Allianz genutzten Flächen zwischen der Spichernstraße und dem Ring ein wesentlicher Teil der Innenstadt. Diese Flächen isoliert zu betrachten, macht zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn, da viele Fragen zu der künftigen Nutzbarkeit und deren Rahmenbedingungen noch nicht geklärt sind. Vielmehr soll der Stadtraum rund um die Gerling-Gebäude und den derzeitigen Sitz der Allianz unter anderem auf notwendige Veränderungen in den Schnittstellen zur vorhandenen Büro- und Wohnnutzung untersucht werden, sowie auf Chancen, die sich durch mögliche Nutzungsänderungen für die Quartiere ergeben, auf die Weiterführung und Anbindung vorhandener Entwicklungsstränge (wie z. B. die Einkaufszone Ringe, die stadträumlich, funktionale Definition des Friesenwalls, die Verbesserung der Durchlässigkeit des gesamten Gerling-Gebiets).
Mit freundlichen Grüßen
Michael Zimmermann Jörg Frank
SPD-Fraktionsgeschäftsführer GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer