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Ein
ungewünschtes Hochhaus wird gebaut
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Beschluss im Rat: 18.12.03 |
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28.11.03
- Der Beweis ist erbracht: Hochhäuser können wachsen -
Ein ungewünschtes Hochhaus wird gebaut!
Rückblick:
Als dem Stadtentwicklungsausschuss Anfang 2001das Projekt
Hochhaus Hermann-Pünder-Strasse vorgestellt wurden, waren sich
alle fachpolitischen SprecherInnen einig – an diese Stelle
gehört kein Hochhaus - dem Landschaftsverband sollte eine
zweigeschossige, zurück gestaffelte Höherzonierung des gesamten
Blocks angeboten werden.
Dann kam die unglaubliche Wandlung:
30.10.2001 Beschluss über Einleitung– Höhe insgesamt
ca. 90 m zugestimmt gegen FDP und Grüne
20.12.2001 Beschluss zur Durchführung der vorgezogenen
Bürgerbeteiligung – Höhe max. 91m zugestimmt gegen
Grüne
04.06.2002
Vorgaben
für die Ausarbeitung der Bebauungsplan-Änderung
Höhe 91 m plus mittig 5 m =
insgesamt 96 m
zugestimmt gegen Grüne
05.09.2002
Änderung 3. Bauabschnitt (Hochhausteil)/ - Höhe 103,20 m
zugestimmt gegen Grüne >>> |
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27.11.03 - Pressemittteilung: Hochhaus 103 m
oder 100 m oder 90 m ?
Die Grünen haben gegen die Hochhausplanung der RZVK mit allen
Mitteln gekämpft und verloren.
Gegen alle anderen Parteien und den Investorendruck hatten sie
keine reale Chance , obwohl sie die Entscheidung zum Bau des
Towers sachlich und fachlich nach wie vor für falsch halten.
„Ein möglicher Kompromiss z.B. statt 103 m nur 90 m war uns zu
wenig substanziell und könnte wohl kaum als Erfolg zu bezeichnen
sein,“ so Barbara Moritz, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Wäre
alternativ an dieser Frage die Koalition zerbrochen, dann hätten
CDU/SPD/FDP im Rat den Turmbau, auch ohne uns beschlossen.“
Nach langer Diskussion und Abwägung wurde entschieden, dem
Hochhausbau unter folgenden Bedingung zu zustimmen
+ es gibt keinerlei neue Entscheidungen
zugunsten von Hochhäusern in Köln bevor nicht ein Gesamtkonzept
beschlossen ist ( es gibt 4 Bauvoranfragen für Hochhäuser in der
linksrheinischen Innenstadt )
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IM WORTLAUT: Ergänzung zum Koalitionsvertrag zwischen CDU-Fraktion und Fraktion Bündnis
90/Die Grünen vom 4. Februar 2003
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Presseschau 27.11.03
Kölnische Rundschau :
LVR-Turm wird nun doch ein richtiges Hochhaus
Der Büroturm des Landschaftsverbandes in Deutz kann in der
geplanten Form mit einer Höhe von 103,20 Meter vollendet werden.
Darauf einigen sich gestern Abend die Koalitionsfraktionen von
CDU und Grünen einstimmig. Für ihr Zugeständnis erreichten die
Grünen im Gegenzug, dass das laufende Verfahren für eine
Teilbebauung der Rennbahn in Weidenpesch aufgehoben wird.
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Kölner Stadt-Anzeige: Büroturm
wird 103 Meter hoch gebaut
Die Spitzen von CDU und Grünen stellten gestern Abend ihren
Fraktionen das Verhandlungsergebnis vor.
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24.11.03 - Hochhausdebatte in Köln :
In der momentanen Hochhausdebatte werden munter immer wieder
die Fakten durcheinander gebracht.
Fakt ist :
* Für den sogenannte LVR-Turm gibt es weder eine Baugenehmigung
noch einen rechtsgültigen Bebauungsplan. Das Hochhaus ist auch
nicht, wie oft behauptet, das Ergebnis eines städtebaulichen
Wettbewerbs. Die Grünen halten an dieser Stelle eine Höhe von 60
m akzeptabel, der Bauherr und OB Schramma möchten 103 m.
Am 27.11 wird der Stadtentwicklungsausschuss über den
Bebauungsplan und damit die Höhe entscheiden.
* Der Rat hat drei Hochhäuser im Rahmen der ICE-Planung (in der
Nähe des Deuter Bahnhofs) mit über 100 m Höhe genehmigt.
* Der Kölner Dom ist Weltkulturerbe. Um den Dom gibt es eine so
genannte Schutzzone von 150 m.
Die Wirkung des Doms beruht auch auf seiner prägenden
Stadt-Silhouette, deshalb wird momentan über eine
Silhouettenschutzzone diskutiert, diese würde einen Radius von
ca. 1.000 m umfassen.
Die geplanten Hochhäuser würden zwar den Dom (von Osten und
Westen her gesehen) nicht verdecken, jedoch die Silhouette
verunklaren. Die UNESCO hat diese Bedenken der Stadt Köln
mitgeteilt und erwartet eine Stellungnahme bis zum Februar 2004
ob diese bei den Planungen berücksichtigt werden . Wenn diese
nicht genügend berücksichtig werden, kann die UNESCO den Kölner
Dom auf eine sog. rote Liste setzen.
Presseschau Kölnische Rundschau
24.11.03 :
Gipfeltreffen zu LVR-Turm ergebnislos
Noch immer keine Einigung auf politischer Ebene um den Weiterbau des LVR-
Turms: Auch bei einem Treffen am Samstag gingen die Fraktionsvorsitzenden von
CDU und Grünen, Karl Jürgen Klipper und Barbara Moritz, ohne eine Lösung
auseinander. Dennoch zeigten sich beide optimistisch, den Streit um das
unvollendete Hochhaus auf der rechten Rheinseite bis Donnerstag beilegen zu
können. Dann steht das Thema auf der Tagesordnung des
Stadtentwicklungsausschusses. >>>
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19.11.03 - Presseschau
Kölner Stadt-Anzeiger19.11.03 : Zwölf Meter könnten den
Koalitionsfrieden retten
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18.11.03 - Pressemitteilung: CDU/GRÜNE:
„Koalition handelt lösungsorientiert!“
CDU und GRÜNE haben auf ihrer turnusgemäßen Sitzung des
Koalitionsausschusses die aktuelle politische Lage in Köln
intensiv beraten.
Beide stellen übereinstimmend fest: Die Arbeit der Koalition war
bislang konstruktiv und vertrauensvoll. Beide Partner werden
ihre Arbeit auf Basis der getroffenen Vereinbarungen fortführen.
Dabei suchen sie ausdrücklich die Kooperation mit dem
Oberbürgermeister.
Die Konsequenzen aus dem „Symposium zum Hochhauskonzept Köln“
werden in einer gemeinsamen fachpolitischen Arbeitskreis-Sitzung
erarbeitet, die dann in den nächsten Tagen für die aktuell
anstehenden Entscheidungen einen Vorschlag entwirft und in der
Koalition abstimmt.
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17.11.03 - Hochhausdebatte in Köln
IM WORTLAUT: Statement von
Barbara Moritz
(gehalten auf dem Hochhaussymposium am 14.11.2003 )
Es ist bedauerlich, dass in Köln zwar seit Mitte der 90er
Jahre über ein Hochhauskonzept nachgedacht und diskutiert wird,
der Rat aber nicht die Kraft hatte, sich zu einer verbindlichen
Aussage durchzuringen. Dadurch wurden anders als in
vergleichbaren Großstädten Entscheidungen immer punktuell ohne
Gesamtzusammenhang getroffen.
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Presseschau:
WDR-Regionalnachrichten 17.11.03 : Kölner CDU und
Grüne sehen ihre Koalition nicht in Gefahr
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Kölnische Rundschau 17.11.03 :
„Schramma will diese Koalition nicht“
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Kölner Stadt-Anzeiger17.11.03 :
Grüne kritisieren Schramma
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Kölnische Rundschau 15.11.03 :
Wie viele Hochhäuser verträgt Köln?
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