Radio Köln vom 11.09. um 11:38 Uhr
Bekommt jetzt auch OB
Schramma seinen Finanzskandal?
Schwere Vorwürfe erhebt der
Kölner Geschäftsmann Willy Beivers gegen Oberbürgermeister Schramma – so
berichtet der Stern. Der Oberbürgermeister soll sein Mandat für private Zwecke
benutzt haben. Im Jahr 2000 habe Beivers eine getarnte Wahlkampfveranstaltung
für Schramma organisiert – und zwar die Kölner Türkeitage. Kölns
Oberbürgermeister Schramma steht unter Klüngel-Verdacht. Er soll mit einem
Kölner Geschäftsmann im Jahr 2000 einen Deal gemacht haben, schreibt der Stern.
Demnach will der Geschäftsmann Willy Beivers eine getarnte
Wahlkampfveranstaltung für Schramma organisiert haben. Und zwar die Kölner
Türkeitage.Die Veranstaltung habe ihn mehr als 200.000 Mark gekostet, erklärte
Beivers in einer Eidesstattlichen Versicherung. Im Gegenzug wurde ihm angeblich
versprochen, dass er städtische Gebühren später zahlen könne. Und zwar Gebühren
für die Vermarktungsrechte am Rosenmontagszug. Schramma soll dem Geschäftsmann
Unterstützung beim Festkomitee des Kölner Karnevals in Aussicht gestellt haben.
Aus dem Büro des Oberbürgermeisters hieß es, an den Vorwürfen sei nichts dran.
Der Geschäftsmann sei nie bevorteilt worden.