Archäologische Zone und Jüdisches Museum am Rathaus

 


Seit dem Jahr 2000 wird die Realisierung dieses einzigartigen kulturgeschichtlichen Vorhabens vom Kölner Rat vorbereitet.

Am 18. Mai 2006 beschloss der Rat mit den Stimmen von SPD, GRÜNE, FDP und LINKE den Bau eines Hauses der Jüdischen Kultur in Verbindung mit der Archäologischen Zone. Am 7.12.2011 gab das Land NRW die definitive Förderung des Projekts im Rahmen der Regionale 2010 in Höhe von 14.3 Mio. Euro bekannt. Im Juli 2011 fasste der Rat den Baubeschluss. Im Dezember 2012 entschied der Landschaftsverband Rheinland das Jüdische Museum mit der Archäologischen Zone zu betreiben. Der Rat hat am 18. Juli 2013 den Kooperationsvertrag der Stadt mit dem Landschaftsverband Rheinland über Bau und Betrieb des Jüdischen Museums mehrheitlich beschlossen.
Die grüne Ratsfraktion setzt sich weiter dafür ein, dieses Vorhaben umzusetzen, dass von vielen in der Stadtgesellschaft unterstützt wird.


02. September 2014

Ratsentscheidung: Bürgerbegehren „Rathausplatz“ nicht zulässig

Das Bürgerbegehren gegen die Bebauung des Platzes vor dem Rathaus mit dem Jüdischen Museum in Verbindung mit der Archäologischen Zone wurde vom Rat mit den Stimmen von SPD, Grüne, Linke und FDP als unzulässig zurückgewiesen. Nach der Gemeindeordnung ist es nicht zulässig. Das Ziel der Begehrenden ist es, den geplanten Bau durch eine alternative Lösung zu ersetzen und den durch den Rat am 14.07.2011 getroffenen Beschluss aufzuheben. Das Begehren ist allerdings längst verfristet. Die entsprechende Frist beträgt drei Monate nach dem Sitzungstag (§ 2 Abs. 6 der Satzung Bürgerbegehren, § 26 Abs. 3 GO NRW).
Ebenfalls wurde der CDU-Änderungsantrag für eine Bürgerbefragung zum Erhalt des Rathausvorplatzes mehrheitlich abgelehnt.
Die Befürwortenden des Projekts bekräftigten, dass sie die Vollendung des einmaligen Vorhabens Archäologische Zone und Jüdisches Museum weiter vorantreiben.
Für die grüne Ratsfraktion erklärte Brigitta von Bülow im Rat: „Wäre es den Befürwortenden ernst gewesen, hätten sie auch fristgemäß gehandelt. Erst zum 8. 5. 2014 die Unterschriften zu sammeln, ist eine Farce angesichts des Projektfortschritts.“


12. Mai 2014

 „CDU will keine Alternative, sondern verhindern“

Heute stellt die CDU-Fraktion im Hauptausschuss zusammen mit dem „freien Wähler“ Henseler den Antrag „Beteiligen, nicht bevormunden - Bürgerbefragung zum Erhalt des Rathausplatzes“.

„Ob Bürgerentscheid oder Bürgerbefragung durch den Rat – der passende Zeitpunkt dafür ist längst verpasst. Der Baubeschluss des Rates liegt nun fast 3 Jahre zurück. Das Vorhaben ist bereits so weit fortgeschritten, dass jede Umkehr zum Verzicht auf dieses einzigartige Projekt und zum Verlust aller Fördermittel führen würde.“ [mehr]


Das Video der GRÜNEN Ratsfraktion zum Thema auf YouTube [mehr]


08. April 2014

Land NRW verdoppelt die Zuwendungen

Die Grüne Ratsfraktion freut sich außerordentlich über die Verdopplung der Städtebaufördermittel für den Gesamtkomplex Archäologische Zone/Jüdisches Museum und bedankt sich bei der rot-grünen Landesregierung. Bislang belief sich die Zuwendung des Landes auf 14,3 Millionen €. [mehr]


17. März 2014

Umplanung ist richtiger Weg zur Realisierung

Anlässlich der in der heutigen Sitzung des Unterausschusses Kulturbauten vorgestellten Darstellung der aktuellen Planung erklärt die Vorsitzende des Unterausschusses Kulturbauten, Brigitta von Bülow: "Ich begrüße es sehr, dass wir heute neben den Sachstandsberichten auch die Ergebnisse der Workshops zu den aktuellen Planungen durch Herrn Professor Lorch vorgestellt wurden und intensiv diskutiert werden konnten. Um das Projekt nach vorn zu bringen und endlich allen Gegenargumenten mit ‚Wahrheit und Klarheit‘ entgegentreten zu können, ist dies zwingend erforderlich. [mehr]


10. Februar 2014

Anfrage im Rat: Unterschriftensammlung gegen den Ratsbeschluss aus dem Jahre 2011 zur Archäologische Zone / Jüdisches Museum

Die Initiatoren des Bürgerbegehrens sammeln nunmehr schon seit Ende 2013 Unterschriften gegen diesen Beschluss und erwecken den Anschein, mit den gesammelten Unterschriften ein formelles gemeinderechtliches Beteiligungsverfahren einleiten zu können. Unter anderem soll die Verwaltung ihre rechtliche Einschätzung zu diesem Sachverhalt geben. [mehr]


28. Januar 2014

Pressemitteilung: Archäologische Zone - Kostensteigerung bei Grabungen - „Informationen sind überfällig“
Trotz Absage des Sonderausschusses erwarteten Rat und die Öffentlichkeit eine rasche und umfassende Information über die Kostensteigerung. Um die Bedeutung dieses Projekts zu unterstreichen, sollte die Stadt Köln eine Veranstaltungsreihe zur Archäologischen Zone und Jüdisches Museum zusammen mit dem LVR durchführen. [mehr]


12. Januar 2014

Pressemitteilung: Spenden-Verdopplungsaktion Jüdisches Museum/Archäologische Zone: GRÜNE Kommunalpolitiker/innen spenden 1.111 Euro

Wie jedes Jahr sammelte die GRÜNE Ratsfraktion auch auf ihrer Weihnachtsfeier am 18.12.2013 wieder Spenden. Dieses Mal war der Spendenzweck die Unterstützung des geplanten Jüdischen Museums und der Archäologischen Zone. [mehr]


Initiative für das Haus und Museum der jüdischen Kultur in Köln:

http://museumsbaukoeln.de/

Hier kann der offene Brief an den Oberbürgermeister unterschrieben werden und es wird auf die Bethel Stiftung hingewiesen, die eine Spendenverdopplungsaktion durchführt. Jeder gespendete Betrag wird durch die Stiftung verdoppelt, bis die Summe von 500.000 (verdoppelt eine Million Euro) erreicht ist.


Gartisführung über die Ausgrabung

In der Führung erklären Mitarbeiter*innen der Archäologischen Zone informieren über Funde, Ergebnisse und beantworten Fragen zum Bau des geplanten Museums.
Gratisführungen jeden Freitag um 14 Uhr, Treffpunkt ist für alle angemeldeten Besucher der Eingang zum Grabungszelt Unter Goldschmied/Ecke Portalsgasse.
 
Da die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt ist, ist eine verbindliche telefonische Anmeldung erforderlich.
Kontakt:  Montag bis Freitag 10-12 Uhr unter 0221 / 221-33422. 
(weitere Infos: http://www.museenkoeln.de/archaeologische-zone/)


Barbara Moritz (Fraktionsvorsitzende):

November 2013: Unterstützung für Archäologische Zone und Jüdisches Museum am Rathaus

Die Grünen setzen sich für Realisierung dieses einzigartigen kulturgeschichtlichen Vorhabens ein. In einem offenen Brief bitte die Fraktionsvorsitzende Barbara Moritz um Unterstützung einer Unterschriftenaktion für das geplante Bauvorhaben [mehr]

Mai 2013:  Eine Auseinandersetzung mit den Kritikern und ihrer Kritik  

Unter dem Deckmantel des ehrlichen Sparwillens haben sich Gegner der Errichtung von Archäologischer Zone und Haus der jüdischen Kultur auf eine neue Kampagne gegen dieses Projekt verständigt.  [mehr]


Jörg Frank (finanzpolitischer Sprecher):
Was kostet der Projektabbruch?

Die Baukosten für das Projekt Archäologische Zone / Haus und Museum der jüdischen Kultur betragen 51,773 Mio. Euro. Sie wurden durch eine Kostenberechnung der Architekten Wandel Hoefer Lorch auf Grundlage der Entwurfsplanung ermittelt und bilden die Basis für den Baubeschluss des Rates vom 14.7.11. Das Land NRW finanziert davon 14,3 Mio. Euro aus Städtebaufördermitteln. Mit Zuwendungsbescheid vom 1.12.2010 wurden 1.641.232 Euro für die Ausgrabungen am Rathausvorplatz sowie mit Zuwendungsbescheid vom 1.12.2011 weitere 12.658.768 Euro für die Archäologische Zone und das Museum bewilligt.  [mehr]


In unser Zeitschrift Rathaus Ratlos wurden die positiven Entscheidungen der Fraktion kommentiert (pdf-Format):

Nr. 225 - Februar 2013
Archäologische Zone / Jüdisches Museum: Ein einzigartiges Vorhaben
von Brigitta von Bülow
„Im Laufe von Zeit und Raum nimmt die Kultur verschiedene Formen an. Diese Vielfalt spiegelt sich wieder in der Einzigartigkeit und Vielfalt der Identitäten, die die Gruppen und Gesellschaften kennzeichnen, aus denen die Menschheit besteht.  [mehr]

Nr. 215 - August 2011
Archäologische Zone und Jüdisches Museum: Ein einzigartiges Vorhaben
von Brigitta von Bülow
Der Kölner Rat gab am 14. Juli 2011 grünes Licht für die Archäologische Zone und das jüdische Museum. SPD, GRÜNE und FDP stimmten für die Umsetzung des Vorhabens auf Grundlage der Entwurfsplanung. Die CDU stimmte dagegen. [mehr]

Nr. 194 - August 2008
Archäologische Zone und Haus & Museum der jüdischen Kultur: Historische Entscheidung
von Barbara Moritz
Am 28. August 2008 entscheidet der Stadtrat über das Vorhaben „Archäologische Zone und Haus & Museum der jüdischen  Kultur“.
Mit dieser Entscheidung ist auch ein Beschluss zur Anmeldung der „Archäologischen Zone“ als Projekt der Regionale 2010  bei der Landesregierung verbunden, um Städtebauförderungsmittel zu erlangen. [mehr]


Im Orginal: Leserbriefe an Kölner Zeitschriften

von Dr. Urich Krings, Stadtkonservator a.D. Köln
Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen: Nachdem das westliche Areal vor dem Kölnischen Rathaus seit 2006 geöffnet, und nachdem 2008 ein viel beachteter Wettbewerb zu seiner architektonischen Neugestaltung erfolgreich durchgeführt wurde, sollte das Projekt nun auch nach den Plänen des preisgekrönten Teams Wandel, Hoefer, Lorch und Hirsch zügig vollendet werden. Mit der Bereitschaft des LVR zur Übernahme des Museums-Betriebs ist eine solide wissenschaftlich-didaktische Perspektive vorhanden [mehr]

von Horst Thelen (Ratsmitglied der Grünen)
Nach vielen Jahren der Diskussion um die Bebauung des Rathausplatzes gibt es nunmehr eine Entscheidung im Blick auf die Frage: Bebauung oder Nichtbebauung?
Die Bebauung mit dem Siegerentwurf wird meiner Ansicht nach aus folgenden Gründen sowohl der historischen Verantwortung wie auch dem Anspruch einer zukunftsweisenden Stadtgestaltung gerecht:
1.) Aus moralischer und deshalb unabweisbarer Verpflichtung in Deutschland gilt es die Zeugnisse jüdischen Lebens mit besonderer Sorgfalt zu pflegen und darzustellen. Zumal genau an dem Ort, wo offenkundig die erste jüdische Gemeinde nördlich der Alpen existiert hat. [mehr]


Podcast zur Archäologischen Zone

"Kein Kölner Museum wird so am richtigen Ort sein wie die Archäologische Zone und das Jüdische Museum. Denn dort, wo das Museum stehen wird, liegen Kölns Spuren kultureller Vielfalt. Es ist keine Rekonstruktion, kein beliebiger Sammelort, sondern selbst unmittelbares 2.000 Jahre altes geschichtliches Zeugnis", erklärt Brigitta von Bülow, kulturpolitische Spercherin der Grünen  in ihrem Videobeitrag


Vorlagen aus dem Rat:


Externe Links: