Höchster Sicherheitsstandard für TDI-Anlage notwendig!

04.04.12.

"Der schwere Chemieunfall in Marl mit einem Toten macht erneut deutlich, welch hohe Risiken von Chemieparks ausgehen.", erklärt Dr. Matthias Welpmann, umweltpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion. Der schwere INEOS-Unfall in Köln 2008 ist den Anwohnerinnen und Anwohnern noch in leidvoller Erinnerung.

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GRÜNE: Ausweitung der Umweltzone reicht nicht

30.03.12.

"Die räumliche Ausweitung der Kölner Umweltzone ab dem 1. April 2012 reicht bei weitem nicht aus, um dauerhaft gute Luft in ganz Köln zu garantieren.", erklärt Dr. Matthias Welpmann, umweltpolitischer Sprecher der Grünen Ratsfraktion.

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Dringlichkeitsantrag im Rat: Flughafen Köln/Bonn

27.03.12.

Gemeinsamer Antrag von SPD und Grünen: Kein Luftdrehkreuz der kanadischen Streitkräfte +++ Lande- und Startentgeltregelung zur Verminderung des Fluglärms +++ Verlagerung des Fernlinienbusbahnhof zum Flughafen Köln/Bonn

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Anfrage: Biodiversität

13.03.12.

Aufgrund eines einstimmigen Ratsbeschlusses hat Jürgen Roters, Oberbürgermeister der Stadt Köln, im Jahr 2010 die Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ unterzeichnet.

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Strompreiserhöhung

28.02.12.

Bisher gehört RheinEnergie im Vergleich der ca. 850 Grundversorger zu den 20% der günstigsten Stromanbieter. Zum 1.4.2012 soll es aber eine deftige Erhöhung um über 9% geben. Angesichts der dramatischen städtischen Haushaltslage kann RheinEnergie auf diese Erhöhung allerdings auch nicht verzichten, denn es werden diesmal ausschließlich die tatsächlichen höheren Kosten weitergegeben.

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Kölner Umweltzone: Nur Erweitern reicht nicht!

28.02.12.

Die Kölner Umweltzone wird ab dem 1. April 2012 vergrößert und umfasst dann mit 88 km² gut 20 % des Kölner Stadtgebiets. Während sich die bisherige Zone mit einer Fläche von nur 16 km² auf die Innenstadt innerhalb des Inneren Grüngürtels beschränkte, gehören zukünftig auch verkehrsreiche linksrheinische Stadtteile wie Sülz, Weiden, Ehrenfeld und Nippes zur Umweltzone. Auch rechtsrheinisch gehören ...

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Gute Luft für Köln - Hintergrund- und Diskussionspapier des AK Umwelt

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Für die Luftqualität wird folgendes Ziel angestrebt:
Das Ausmaß der Luftbelastung durch anthropogene Schadstoffe in Köln und Umgebung ist kontinuierlich zu verringern. Hierzu ist für jedes Jahr ein gegenüber dem Vorjahr verringertes Belastungsniveau für alle relevanten Schadstoffe anzustreben und zu dokumentieren.

Bis 2015 sind die Luftschadstoffgehalte im Vergleich zum Bezugsjahr 2007 flächendeckend um mindestens 25 % zu verringern, bis 2030 zu halbieren.


Die Luft weist in verschiedenen Bereichen des Stadtgebiets von Köln erhöhte und vielfach gesundheitsschädliche Schadstoffgehalte auf. Lokal liegen insbesondere die Gehalte an Feinstaub und Stickoxiden über den bereits heute EU-weit gültigen Grenzwerten, die sich bis 2010 weiter verschärfen werden. Hauptemittenten dieser Schadstoffe sind Industrie und Gewerbe, Energiewirtschaft, Haushalte und Klein­verbraucher und - vor allem bei den Stickoxiden - der Straßenverkehr.

Mit Wirkung vom 01.01.08 hat die Bezirksregierung einen Luftreinhalteplan erlassen, der als Maßnahmen zur Verringerung der Schadstoffgehalte eine sog. Umweltzone in den Bereichen Innenstadt/Deutz und Mülheim sowie eine optimierte Ampel­steue­rung zur Ver­besserung des Verkehrsflusses vorsieht. Nach Auffassung der Bezirks­regierung sollen diese Maßnahmen im Verkehrsbereich ausreichen, um die ab 2010 gültigen Grenzwerte einzuhalten. Andere Verursachergruppen werden zwar betrachtet, aber nicht zu konkreten Maßnahmen verpflichtet.

Derzeit ist offen, ob die Grenzwerte mit den im Luftreinhalteplan festgesetzten Maß­nahmen tatsächlich im gesamten Stadtgebiet dauerhaft eingehalten werden können. Da die Umweltzone sich unmittelbar nur auf die Bereiche Innenstadt/Deutz und Mül­heim bezieht, ist unter anderem fraglich, ob auch die Verkehrsknotenpunkte in den Stadtteilen außerhalb der Umweltzone von einer besseren Luft profitieren werden.

Unabhängig von der Frage der Wirksamkeit des Luftreinhalteplans sollte es in jedem Fall Grüne Politik sein, die bestmögliche Luftqualität für alle Menschen in Köln zu gewährleisten. Da die Luftqualität nicht nur ein Umwelt- sondern ein Querschnitts­thema ist und sehr viele politische Entscheidungen direkte oder indirekte Auswir­kungen auf die Luft haben, sollten die Kölner Grünen dieses Thema in einem Gremien und Fachgruppen übergreifenden Ansatz angehen. Nur so ist eine für alle spürbare und nachhaltige Verbesserung der Kölner Luft möglich.

Weiter Informationen: Download des Hintergrundpapiers des AK Umwelt als  pdf-Dokument