Unfall Sauerstoffpipeline
13. 08. 2008
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 21. August 2008
Hier: Anfrage zum Unfall an einer Sauerstoffpipeline in Pesch
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,
am 7.8.08 explodierte in Pesch auf einem Feld an der Pescher Straße eine Sauerstoffleitung, nachdem ein Bagger bei Probebohrungen, veranlasst durch die Stadtentwässerungswerke, die Leitung versehentlich angebohrt hatte.
Ein LKW geriet dadurch in Brand, Steine flogen durch die Luft und verursachten glücklicherweise nur Schäden an den angrenzenden Wohnhäusern. Der Lärm ausströmenden Sauerstoffs und die heftige Rauchentwicklung verursachten bei den BewohnerInnen von Pesch viele Ängste, da längere Zeit nicht klar war, um welche Pipeline es sich handelte, und die Menschen an den Ineos-Brand im März 08 erinnert wurden.
Die Absperrmaßnahmen der Sicherheitskräfte griffen erst nach einiger Zeit.
Wir fragen daher die Verwaltung:
* War der Feuerwehr zu jeder Zeit die Lage und der Inhalt der an dieser Stelle verlaufenden Pipelines bekannt? Gibt es ein entsprechendes Pipelinekataster bei den Sicherheitskräften?
* Welche Pipelines verlaufen in Pesch noch in unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung?
* Welches Gefahrenpotenzial droht der Bevölkerung gegebenenfalls von diesen Rohrleitungen?
* Wie ist der Schutz der AnwohnerInnen gewährleistet?
* Gibt es Alarmpläne für solche Fälle? Wenn ja: Wie wird sichergestellt, dass die Bevölkerung informiert und gegebenenfalls evakuiert wird? Wenn nein: Warum nicht?
* Wer kommt für den Schaden auf?
(C. Wittsack-Junge) (B.Hanfland)











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