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Inhalt: Flugzeug ++ Bahn ++ Bus ++ Fahrrad ++ Auto ++ gar nicht fahren

Flugzeug

Der Tipp: nimm kein Flugzeug
Fliege nicht nach Island um zu wandern. Mache keinen Reiseurlaub, sondern Urlaub zu Hause. Mache dort und in den Jahreszeiten Reise-Urlaub, wo keine Heizkosten anfallen.

Die Ausgangslage: Für Flug und gegen Zug wird die Geschwindigkeit der Flugzeuge angeführt. Bei einem Nachtzug kann aber schlafend eine Entfernung von 1000 km  überwunden werden.
Im Treibstoffverbrauch kann ein vollbesetztes Flugzeug mit einem vollbesetzten Auto schon fast mithalten (je Personenkilometer). Der Co2-Verbrauch ist aber wesentlich höher.
Geld: Bahn und Auto sind leider oft teurer, kommt aber darauf an.
Energie: Einsparung
CO2:  Der Ausstoß klimawirksamer Treibhausgase in höheren Luftschichten führt zu einer wesentlich größeren Beeinflussung des Klimas (= Verstärkung des Treibhauseffekts). Daher ist selbst Auto besser.
Zeit: Für Flug und gegen Zug wird die Geschwindigkeit der Flugzeuge angeführt. Bei einem Nachtzug kann aber schlafend eine Entfernung von 1000 km  überwunden werden.
Politik: Flugbenzin muss besteuert werden. Für Flüge muss mindestens die volle Mehrwertsteuer bezahlt werden. Die Flughafengebühren müssen steigen. In der Werbung und bei der Internetbuchung dürfen nur tatsächliche Preise („alles inklusive“) angeboten werden. Großstädtisches Nachtzugangebot EU-weit fördern.
Quelle: Express-Schlagzeile ca. Februar 2007: Urlaub in Balkonien.

Bahn

Der Tipp: nimm (Nacht)-Zug (statt Flugzeug)
Die Ausgangslage: Energie: Einsparung
CO2: Einsparung
Politik: Um dem Flugverkehr Konkurrenz zu machen, soll Flugbenzin europaweit besteuert werden. Es soll höhere Flughafenabgaben geben.

Der Tipp: nutze den Tarifdschungel – kaufe eine Bahncard
Die Ausgangslage: es ist nicht mehr leicht zu berechnen, ab wann sich das Anschaffen von Bahncard 25, Bahncard 50 oder gar Bahncard 100 lohnt. Denn es gilt nicht mehr wie früher ein Grundpreis von z.B. 20 Pf./km (in der DDR 8 Pf./km). Wichtig: nur die BC 25 kann mit Plan & Spar-Tarifen kombiniert werden, die BC 50 nicht.
Das Folgende sind Durchschnittswerte: Die Bahn kostet 16 Cent je Kilometer, bei längeren Strecken 14 Cent. Wird der Normalrabatt von 25 % zugrunde gelegt, dann lohnt sich eine Bahncard 25 ab 212,00 Euro je Jahr oder ca. 1.514 km je Jahr. Erst ab dieser Strecke sinkt der Kilometerpreis. Eine Bahncard 50 statt einer Bahncard 25 lohnt sich frühestens ab etwa 635,00 € oder ca. 4.535 km Fahrt je Jahr. Der Kilometer kostet dann 11,7 Cent. Ab 3.188 €  oder ca. 45.542 km lohnt sich die Bahncard 100, der Kilometer kostet dann noch etwa  7,5 Cent je km.
Viel Information gibt es unter www.bahn.de/p/view/preise/subhome/angebote.shtml
www.bahn.de/p/view/preise/subhome/angebote_ueberblick.shtml, aber sie ist nicht sehr kundInnenfreundlich aufbereitet. Daher haben wir HIER eine Übersicht über die besten Sparpreise.

Die besten Sparpreise der Bahn
> Der Sparpreis
> Der Frühbucherrabatt
> Die Gruppenkarte ab 6 Personen
> Das NRW-Ticket / Das NRW 5-er-Ticket
Es kostet für eine Einzelperson 22,00 Euro je Tag. Je Person (!) bei zusammen Fahrenden kostet es

Wert linksaußen: Personen  
Wert halblinks: Preis je Person bei zusammen Fahrenden    
Wert Mitte: Lohnt sich, wenn keiner eine Bahncard hat, ungefähr ab km (hin und zurück)   
Wert halb rechts: Lohnt sich, wenn alle eine BC 25 haben ungefähr ab km (hin und zurück)   
Wert rechtsaußen: Lohnt sich, wenn alle eine BC 50 haben ungefähr ab km (hin und zurück)
1    22,00    170    255    340
2    14,75    110    165    220
3    9,92    75    113    150
4    7,36    55    83    110
5    5,90    45    68    90
6    8,59    60    90    120
7    8,42    60    90    120

Das Schöne-Wochenende-Ticket

Wert linksaußen: Personen  
Wert halblinks: Preis je Person bei zusammen Fahrenden    
Wert Mitte: Lohnt sich, wenn keiner eine Bahncard hat, ungefähr ab km (hin und zurück)   
Wert halb rechts: Lohnt sich, wenn alle eine BC 25 haben ungefähr ab km (hin und zurück)   
Wert rechtsaußen: Lohnt sich, wenn alle eine BC 50 haben ungefähr ab km (hin und zurück)

1    33,00     240    360    480
2    16,50     120    180    240
3    11,00     80     120    160
4    8,25      60     90     120
5    6,60      50     75     100
6    11,00     80    120    160
7    9,43     70    105     140

Bus

Der Tipp: nimm Bus (statt Flugzeug, Auto oder Bahn)
Die Ausgangslage: siehe www.diana-siebert.de/b90g/inlandsfernbus.pdf Geld: im Nahverkehr zumindest in NRW meist das Selbe, da es Verkehrsverbünde gibt. Im Auslandsverkehr deutlich billiger. Auch im Fernbusverkehr gibt es Frühbucherrabatte. Von Köln nach Warschau und zurück kostet es für Frühbucher 69,00 Euro.
Energie: Laut Homepage der Deutschen Bahn selbst verbraucht ein Bus 1l/100km und gefahrener Person, die Bahn mit 21l/100km und gefahrener Person das doppelte
CO2:wie Energie
Zeit: Busfahren dauert wesentlich länger – insbesondere bei gegenüber den ICE-Strecken
Politik: Inlandsfernbus erlauben. Liegendbeförderung (für Nachtfahrten) in Deutschland erlauben.

 

Fahrrad

Der Tipp: nimm Fahrrad (statt Bus oder Auto)
Die Ausgangslage: es gibt kein ökologischeres und energieeffizienteres Fahrzeug als das Fahrrad. Besonders bei Kurzstrecken benötigen Kraftfahrzeuge bis zu 30 Liter auf 100 km (statt 10l/100km) beim PKW und 45 Liter (statt 35l/100km) beim Linienbus.
Geld: Fahrrad ist sehr preiswert. Bei Rennrädern kann es teurer werden.
Energie: Natürlich eine enorme Einsparung.
CO2: wie Energie
Zeit: im Nahverkehr fährt ein Bus mit durchschnittlich 20-25 km/h. Mit dem Fahrrad erreichst Du aber 10-20 km/h.
Politik: Fahrradwege oder Fahrradsteifen und -abmarkierungen auf der Straße herstellen. Es ist ungerecht, dass der ÖPNV gefördert wird, das Fahrradfahren hingegen nicht. Hier sollen Mittel umgewidmet werden, so dass es eine Gleichbehandlung gibt. Es sollte nicht nur Job-Tickets, sondern wahlweise auch Zuschüsse zu Dienstfahrrädern geben.

Auto

Der Tipp: nimm Bus und Bahn statt Auto – schaffe Dein (Zweit-)Auto ab.
Geld: Bahnfahren ist in Deutschland leider teurer als Autofahren – zumindest auf den ersten Blick. Es empfiehlt sich jedoch, zunächst einmal ehrlich die Kosten für Ihr Auto zu berechnen. Ein Auto verliert je Jahr 1.000-2.000 Euro an Wert. Außerdem sind Steuern, Versicherungen, Wartungen, Reparaturen, ebenso einzurechnen wie der Treibstoffpreis. Im Ergebnis ergibt sich ein Kilometer-Preis von 20 - 30 Cent. Bei der Bahn sind es 14 - 20 Cent, bei Bahncard 7-14 Cent. Außerdem gibt es viele Sonderangebote nicht nur im Fernverkehr: Schlecht ist aber die Unübersichtlichkeit der Bahnpreise. (siehe aber unsere Tipps unter A 2)
Zudem: Das Auto ist zu 90% ein Stehzeug selbst dann, wenn es 2 Stunden und 24 Minuten täglich im Einsatz ist. 40-50.000.000 Autos sind in Deutschland im Einsatz – oder eben meistens nicht. Ein Garage umfasst mindestens 11,5 qm (http://de.wikipedia.org/wiki/Garage), ein Parkplatz 9,89m² (4,3*2,3) Meter. (http://www.metaportal.at/cgi-bin/ikonboard/post.cgi?action=replyquote&forum=12&topic=1038&postno=1)
Die Autos nehmen also den Platz von 4 Millionen Erdgeschosswohnungen weg. Da Öffentliche Verkehrsmittel (einschließlich Taxis) viel häufiger unterwegs sind als Privatautos, verbrauchen sie weniger Stehplatz und haben auch einen geringeren Verschleiß je (Personen-)-Kilometer.
Energie: da die Bahn durchschnittlich zu 40% belegt ist, ein Auto mit 1,4 Personen, ist Bahnfahren weitaus umweltgünstiger.
CO2: siehe Energie
Zeit: Bahnfahren ist nur von Großstadt zu Großstadt im Fernverkehr schneller als Autofahren. Allerdings kann in der Bahn die Zeit besser „genutzt“ werden: zum Entspannen, zum Lesen, zum Film gucken, sogar zum Arbeiten.
Politik: Öffentlichen Verkehr ausbauen. Sammeltaxis erlauben.

Der Tipp: bilde Fahrgemeinschaften..
Die Ausgangslage: durchschnittlich ist ein PKW mit 1,4 Personen besetzt. Besonders zur Arbeit können regelmäßige Fahrgemeinschaften helfen.
Geld: Einsparungen über Benzinkostenbeteiligung
Energie: je mehr Leute in einem Auto sitzen, desto weniger Energie je „Personenkilometer“. Beim reinen Strom- / Benzinverbrauch ist ein vollbesetztes Auto durch die durchschnittlich besetzte Bahn nicht schlagbar.
CO2: dasselbe
Politik: in den USA gibt es Orte, in denen PKWs, die mit 3 oder mehr Personen besetzt sind, Busspuren mitbenutzen dürfen. Es sollte geprüft werden, ob dies auch in Deutschland empfehlenswert ist.


Hier kommen Tipps wie man sparsam Auto fährt, wenn es nicht anders als mit dem Auto geht:

Der Tipp: Nimm schafstoffarme Autos
Die Ausgangslage: Obwohl schon vor Jahren ein 3-Liter-Auto entwickelt wurde, verbrauchen selbst 2-Sitzer über 4 Liter je 100 km. Hybridmotorautos können nicht ab einem bestimmten Punkt nicht mit echt schadstoffarmen Autos mithalten, weil der Motor bei „Hybriden“ schwerer ist als Autos mit nur einem Antrieb. In die Energiebilanz eines Autos müssen aber auch die Produktions- (und Verschrottungs)-Kosten einbezogen werden. Uns ist ein Wert von 30.000 Kilo Abfall je PKW bei der Produktion noch aus den 80er-Jahren im Kopf . Besonders bei wenig genutzten PKW ist dieser Faktor ebenso wichtig wie die Kosten des Autos als „Stehzeug“.
Geld: schadstoffarme Autos verbrauchen in der Regel auch weniger Energie, und daher weniger Geld
Energie: schadstoffarme Autos verbrauchen in der Regel auch weniger Energie.
CO2:großer Vorteil
Zeit: das selbe
Politik: Obergrenzen für den Schadstoffausstoß für Autos bei CO2 einführen.

Der Tipp: Fahrweise an der Ampel: wenig Gas geben
Geld: kann Geld sparen
Energie: spart Energie
CO2: spart CO2-Ausstoß
Zeit: kein positiver Effekt
Politik: machtlos

Der Tipp: keinen unnötigen Ballast ins Auto
Geld: spart Energie und daher Geld
Energie: 10kg mehr erhöhen den Treibstoffverbrauch um 0,1 l/100km
CO2:spart CO2-Ausstoß
Zeit: 5 Minuten

Der Tipp: Reifendruck verbessern
Geld: kostet nichts
Energie:  spart Energie
CO2: spart C02
Zeit: 5 Minuten

Der Tipp: nicht mehr als 100-120 km/h fahren
Die Ausgangslage: Ab 100km/h Fahrgeschwindigkeit steigt der Energieverbrauch exponentiell, also überproportional an. Durch wenige Autos, die über 130 km/h fahren, müssen viele Autos, Busse und LKWs häufiger bremsen und beschleunigen als bei gleichmäßigem Verkehr.
Geld: spart Treibstoffverbrauch und damit Geld
Energie: spart Energie
CO2: spart Treibstoff und damit CO2-Ausstoß
Zeit: dauert langsamer für die RaserInnen, aber spart Zeit für die LangsamfahrerInnen, die bremsen und beschleunigen müssen.
Politik: Generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 km/h auch auf Autobahnen einführen (Beschlusslage von Bündnis 90 / Die Grünen auf dem Länderrat im April 2007)

Der Tipp: Keine Klimaanlage nutzen. Autos ohne Klimaanlage kaufen
Die Ausgangslage: Klimaanlagen verbrauchen viel Energie.
Geld: spart Treibstoff und damit Geld
Energie: spart Treibstoff
CO2:spart Treibstoff und damit CO2-Ausstoß
Zeit: wie gehabt

nicht fahren

Der Tipp: Videokonferenz statt hinfahren
Die Ausgangslage: Sehr häufig treffen sich unausgeschlafene, von weit her angereiste Menschen, um etwas zu besprechen, was genauso auf einer Videokonferenz oder sogar Telefonkonferenz besprochen werden könnte.
Geld: preiswerter, wenn Internet- und Telefonanschlüsse vorhanden sind.
Energie: wesentliche Einsparung
CO2: wesentliche Einsparung
Zeit: wesentliche Einsparung
Politik: so lassen.