14. Okt. 2017: "Aktive Bürgerschaft für Demokratie, Zusammenhalt, Offenheit und Innovation"

Werkstattveranstaltung: Samstag, 14. Oktober 2017, 11:00 – 16:30 Uhr im Bürgerzentrum Köln-Mülheim (MüTZe), Berliner Str. 77, 51063 Köln

„Das freiwillige, ehrenamtliche Engagement von Menschen in Köln ist keine Spielwiese. Um Köln zukunsfähig zu machen, brauchen wir eine offene und streitbare Stadtgesellscha, die in wichtigen Fragen zusammenhält. Das ist ohne ein wirksames Engagement der Bürgerinnen und Bürger nicht zu haben.“

Mit diesem Leitgedanken laden wir alle interessierten Menschen aus Köln und der Region ein, gemeinsam zu diskutieren, welches die Gelingensbedingungen und förderlichen Rahmenbedingungen für ein vielfältiges und breit getragenes Engagement sind - sei es in Form von Bürgerinitiative und –beteiligung, von kommunal- oder übergreifendem gesellschaftspolitischen Engagement oder nicht zuletzt in Form der praktischen Mitverantwortung und des Mitanpackens in sozialen Einrichtungen, in Willkommensinitiativen, in der Kultur, im Sport, in der Selbsthilfe u.a.m.
Und wir wollen gemeinsam erkunden, welche kommunalpolitischen Anforderungen sich hieraus an Politik und Verwaltung ergeben. Als Diskussionsgrundlage dient das zum obigen Leitgedanken entwickelte Positionspapier des AK BürgerInnen-Stadt. Es enthält - auf einer Analyse der derzeitigen Situation aufauend - Handlungsempfehlungen an Politik und Verwaltung in Köln und im Land NRW (PDF zum Herunterladen)

Als Impulsgeberinnen und –geber konnten wir für diese Veranstaltung gewinnen:
Ulla Eberhard, Geschäftsführerin der Kölner Freiwilligen Agentur e.V. | Prof. Adalbert Evers, Mitglied der Expertenkommission für den Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung | Marion Heuser MdR, Sozialpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Rat | Daniela Hoffmann, Büro der Oberbürgermeisterin - Referat für strategische Steuerung, Ansprechpartnerin für Bürgerbeteiligung | Almut Skriver, Architektin, Mitglied der BI Helios und des Netzwerk „Köln mitgestalten“ | Horst Thelen MdR, Vorsitzender des Ratsausschusses „Anregungen und Beschwerden“

Weitere Infos zur Veranstaltung, zum Programm und zu den Teilnahmebdingungen können hier heruntergeladen werden ...

 

Illustration: fotolia / Anatoly Maslennikov ©

 

 

VERGANGENE VERANSTALTUNGEN:

Von der Willkommenskultur zur Willkommensstruktur

Warum wir auch in den nächsten Jahren ein bürgerschaftliches Engagement für die freundliche Aufnahme und Integration geflüchteter Menschen benötigen und wie dies gelingen kann

Die öffentliche Veranstaltung Diskussionsveranstaltung fand am 19. April 2016 in Köln statt:

 

Wir erleben derzeit gegenüber den Menschen, die aus Krieg und Elend zu uns fliehen, ein unglaublich beeindruckendes Engagement der Bevölkerung – ein Zeichen für Weltoffenheit und Menschlichkeit. Und wir sehen, wie wichtig eine selbstbewusste Bürgerschaft für das Funktionieren demokratischer Gesellschaften ist. Gerade in Krisenzeiten wird deutlich, dass der Staat nicht alles voraussehen und alles vorausplanen kann. Für ein Gelingen von Demokratie bedarf es Grundlagen, die der demokratische Staat selbst nicht schaffen kann. Zu diesen Grundlagen zählt das bürgerschaftliche Engagement: Es stärkt das Rückgrat unserer Demokratie.

Das bürgerschaftliche Engagement für die Aufnahme von Menschen, die vor Krieg und Verfolgung fliehen, ist jedoch nicht grenzenlos belastbar. Es bedarf förderlicher Rahmenbedingungen, damit es auch in den nächsten Jahren seine Wirkung für eine Willkommenskultur, für die Offenheit und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft entfalten kann.
Vor diesem Hintergrund wollen - nach einem einführenden Vortrag - folgende Fragen diskutieren:

  • Welche förderlichen Rahmenbedingungen müssen für eine Verstetigung dieses Engagement gegeben sein oder geschaffen werden?
  • Welchen Beitrag können staatliche Institutionen, politische und gemeinnützige Organisationen, Unternehmen und nicht zuletzt die in den Willkommensinitiativen Engagierten hierzu leisten?
  • Wie kann es gelingen, den zu uns geflohenen Menschen den Weg ins freiwillige Engagement zu ebnen - als eine wesentliche Möglichkeit der Teilhabe und der Entfaltung der eigenen Potenziale?

Die ausführliche Einladung mitsamt Programm kann hier heruntergeladen werden (PDF).

 

 

Engagementpolitisches Fachgespräch

Am Dienstag, 19. April 2016, veranstaltete der AK Bürgerstadt ein engagementpolitisches Fachgespräch gemeinsam mit Kordula Schulz-Asche MdB, Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement, Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag. Diese Gesprächsveranstaltung richtete sich an Grüne bzw. Grünennahe Interessierte aus dem Raum Köln-Bonn-Aachen-Düsseldorf, die sich mit dem Themenfeld „Bürgergesellschaft - Bürgerengagement – Bürgerbeteiligung“ befassen oder einen besseren Einblick in entsprechende Grüne Positionen erhalten möchten.Wir möchten gemeinsam mit euch den Stand Grüner Engagementpolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene diskutieren sowie Ansatzpunkte für Grüne politische Initiativen in diesem Feld identifizieren.

Aus dem Programm:

„Stand und Perspektiven einer Grünen Engagementpolitik“ – Vortrag von Kordula Schulz-Asche

Inhaltliche Aspekte: Positionspapier der Bundestagsfraktion zu Bürgerengagement „Damit bürgerschaftliches Engagement grünt und sprießt!“ | Einschätzung der Engagementstrategie der Bundesregierung aus Grüner Perspektive | Engagementpolitische Themen, Erkenntnisse (u.a. aus dem Bundestags-Unterausschuss Bürgerengagement) und Herausforderungen – insbesondere für eine kommunale Grüne Engagementpolitik

Moderiertes Gespräch entlang u.a. folgender Leitfragen:

  • Inwieweit ist „Grüne Engagementpolitik“ auf Landes- und kommunaler Ebene entwickelt?
  • Welche (kritischen) Positionen gibt es zu den Aspekten „Bürgergesellschaft“, „Bürgerbeteiligung“ (im Sinne Mit-Beratung und –Entscheidung), „Bürgerengagement“ (im Sinne Mit-Verantwortung und Mitwirkung bei Daseinsvorsorge, gesellschaftlichem Zusammenhalt u.a.m.)?
  • Welche möglichen Ansätze gibt es für Grüne engagementpolitische Initiativen auf kommunaler oder Landesebene?
  • Was kann bzw. sollte zur Unterstützung der Grünen Engagementpolitik auf Bundesebene beigetragen werden?

Die Einladung mit komplettem Programm zum Herunterladen: PDF

Die Gesprächsergebnisse werden bei der Sitzung des AK Bürgerstadt am 10. Mai 2016 ausgewertet. Je nach dem werden sie als Grundlage für die weitere Arbeit des AKs dienen.

 

 

Bürgerkommune, Bürgerengagement, Bürgerbeteiligung und Grüne Programmatik

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung fand am Dienstag, 14. Juli 2015 statt.

Inhalte der Veranstaltung:

Herausforderungen in der Stadtentwicklung lassen sich nur gemeinsam mit den Menschen, die in Köln leben, sinnvoll bewältigen. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Zusammenhalt in und zwischen den Vierteln, Angebote sozialer und kultureller Leistungen u.a.m. sind Aufgaben, die durch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung gewinnen und an deren Erledigung BürgerInnen schon heute mitverantwortlich mitwirken können.

Das passende Leitbild hierzu ist das der Bürgerkommune, für die die EinwohnerInnen nicht nur Kunden verwaltungsmäßiger Dienstleistungen sind, sondern interessierte, kompetente und verantwortungs- und engagementbereite Mitglieder des Gemeinwesens, die originäre Beiträge zur Lebensqualität und Entwicklung der Stadt beitragen.

Politik und Verwaltung sind gefordert, diese Bereitschaft in der Stadtgesellschaft zur Mitverantwortung und praktisch Mitwirkung nicht durch unnötige Barrieren auszubremsen. Und sie sind gefordert, diese Poten-ziale wertschätzend und respektvoll in die Handlungskonzepte für eine gute Stadtentwicklung zu integrieren.

Wie ist der Stand der Grünen Programmatik hierzu? Was sagt sie auf Bundes-, Landes- und Kölner Ebene zu Bürgergesellschaft und Bürgerengagement bzw. –beteiligung? Ist sie auf der Höhe der Zeit oder muss sie noch weiter entwickelt werden?

Referent: Dieter Schöffmann

 

 

Was BürgerInnen alles tun (können) für ein gute Entwicklung der Stadt.

Und was der Erhalt und die Ermöglichung dieser aktiven Bürgerschaft von Politik und Verwaltung fordert

Die Vortrags- und Diskusssionsveranstaltung fand am 9. Juni 2015 statt.

Zum Hintergrund:

Herausforderungen in der Stadtentwicklung lassen sich nur gemeinsam mit den Menschen, die in Köln leben, sinnvoll bewältigen. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Zusammenhalt in und zwischen den Vierteln, Angebote sozialer und kultureller Leistungen u.a.m. sind Aufgaben, die durch eine frühzeitige Bürgerbeteiligung gewinnen und an deren Erledigung BürgerInnen schon heute mitverantwortlich mitwirken können.

Das passende Leitbild hierzu ist das der Bürgerkommune, für die die EinwohnerInnen nicht nur Kunden verwaltungsmäßiger Dienstleistungen sind, sondern interessierte, kompetente und verantwortungs- und engagementbereite Mitglieder des Gemeinwesens, die originäre Beiträge zur Lebensqualität und Entwicklung der Stadt beitragen.

Politik und Verwaltung sind gefordert, diese Bereitschaft in der Stadtgesellschaft zur Mitverantwortung und praktisch Mitwirkung nicht durch unnötige Barrieren auszubremsen. Und sie sind gefordert, diese Potenziale wertschätzend und respektvoll in die Handlungskonzepte für eine gute Stadtentwicklung zu integrieren.

Zur Veranstaltung:

In einem Einführungsvortrag wird es einen systematischen Überblick über die vielfältigen Formen und Wirkungsmöglichkeiten des bürgerschaftlichen Engagements und seiner notwendigen Rahmenbedingungen geben. Und es wird aufgezeigt, was es schon an wegweisenden kommunalen Konzepten zur Förderung des Engagements der EinwohnerInnen gibt.

In der anschließenden Diskussion werden sind wir der Frage nachgegangen, was die Stadt Köln schon in diesem Sinne tut und was hier vonseiten der Politik und Verwaltung noch getan werden kann.

Der Referent Dieter Schöffmann ist seit 1990 selbständiger Berater und berät seit über 15 Jahren gemeinnützige Organisationen, Unternehmen, Ministerien und Kommunen zu Fragen der Weiterentwicklung und Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bzw. entwickelt für diese Kunden entsprechende Konzepte und Projekte. Außerdem ist er in diesem Themenfeld in unterschiedlichen Netzwerken und Organisationen ehrenamtlich aktiv. Er ist Sprecher des Kölner Grünen Arbeitskreises BürgerInnen-Stadt und Sachkundiger Einwohner im Ratsausschuss Anregungen und Beschwerden.

 

 

Das Leitbild der „Bürgerkommune“ als Grundlage und Orientierung für Kölner (Grüne) Kommunalpolitik

Die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung fand am 21. Mai 2015 statt:

Die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) beschreibt das Leitbild der „Bürgerkommune“ folgendermaßen: „In einer Bürgerkommune

  • können Bürger darauf vertrauen, dass Politik und Verwaltung gemeinsam mit ihnen das Ziel verfolgen, die kommunale Gemeinschaft weiterzuentwickeln.
  • handeln Politik und Verwaltung so, dass Bürger echte Dialogpartner sind. Ihre Meinung und ihr Engagement werden wertgeschätzt, auch wenn sie eine andere Position vertreten.
  • engagieren sich viele unterschiedliche Menschen ehrenamtlich. Sie tun es für sich. Sie tun es mit anderen Menschen. Und sie tun es für andere Menschen.
  • erlebt der einzelne Bürger ein Wir-Gefühl. Er fühlt sich als Teil einer Nachbarschaft, eines Quartiers und als Teil der Kommune.“

Andrea G. Malorny, Dipl.-Verwaltungswirtin und Sprecherin des Kölner Grünen Arbeitskreises „BürgerInnen-Stadt“stellte das aktuelle Verständnis des Leitbildes der Bürgerkommune in seinen wesentlichen Elementen und seiner Bedeutung für die Kommunalpolitik und –verwaltung vor.

Anschließend wurde entlang folgender Leitfragen diskutiert:

  •  Was hieße es für Köln, eine Bürgerkommune zu sein? Und wo steht Köln aktuell?
  • Worin könnte der Beitrag der Stadtgesellschaft zur Bewältigung so drängender Fragen wie der Integration, des demographischen Wandels, Bildung, sozialer Zusammenhalt u.a. bestehen?
  • Wie kann man sich eine neue Verteilung der Verantwortung zwischen Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft bei der Lösung dieser Fragen vorstellen?
  • Was muss geschehen, um die Stadtgesellschaft hinsichtlich ihrer Mitwirkungsmöglichkeiten zu stärken?

 

 

Kölner Bürgerinnen und Bürger: PartnerInnen für eine gute Stadtentwicklung

Eine Herausforderung für Politik, Verwaltung und Stadtgesellschaft

Die vom AK BürgerInnenstadt und dem Kreisverband veranstaltetete Vortrags- und Diskussionsveranstaltung fand am Donnerstag, 8. Mai 2014 statt:

Aktuelle Herausforderungen in der Stadtentwicklung lassen sich nur gemeinsam mit den Menschen, die in Köln leben, sinnvoll bewältigen. Die Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Zusammenhalt in und zwischen den Vierteln, Angebote sozialer und kultureller Leistungen u.a.m. sind Aufgaben, die von einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung profitieren und an deren Erledigung BürgerInnen verantwortlich mitwirken sollten.Dieser Anspruch einer „BürgerInnenstadt“ erfordert von Politik und Verwaltung ein Handeln,

  • das die Menschen in der Stadt in den Mittelpunkt stellt;
  • sie frühzeitig schon an der Entwicklung von Vorhaben beteiligt und
  • sie nicht nur als Leistungsempfänger behandelt, sondern als Mitwirkende, die ihre je eigenen Kompetenzen und Potenziale einbringen können und wollen.

Und von der Stadtgesellschaft erfordert dieser Anspruch, dass sie sich immer wieder auch aus eigenem Antrieb einmischt.
Wie kann das Leitbild einer „BürgerInnenstadt“ in einer Millionenstadt verwirklicht werden und wo stehen wir aktuell in Köln? Diesen Fragen werden wir mit dieser Veranstaltung nachgehen.

 

Veranstaltungsdokumentation

Hier geht's zum Videomitschnitt ...

 

Vortrag: „Bürgerinnen und Bürger: PartnerInnen für eine gute Stadtentwicklung“ - Franziska Eichstädt-Bohlig, Berlin, Stadtplanerin & Baustadträtin a.D. (1994 – 2005 Grüne Bundestagsabgeordnete, 2006 – 2009 Fraktionsvorsitzende B’90 / Grüne im Berliner Abgeordnetenhaus)

==> Präsentation von Franziska Eichstädt-Bohlig (PDF)

 

Podium: „Köln – eine Stadt der BürgerInnen!? – Wo stehen wir? Wie kommen wir weiter?“

  • Ulla Eberhard, Geschäftsführerin, Kölner Freiwilligen Agentur e.V.
  • Franziska Eichstädt-Bohlig, Stadtplanerin & Baustadträtin a.D. Berlin
  • Kirsten Jahn, Mitglied des Rates & Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl für Bündnis 90 / Die Grünen Köln
  • Hanswerner Möllmann, Sprecher, Bürgerinitiative Helios
  • Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer, Mehr Demokratie NRW