Drogenkonsummobil Neumarkt: Das Notwendige jetzt machen ohne das Sinnvolle aufzugeben!

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 09. November 2018

Alle im Ausschuss vertretenen Parteien haben gemeinsam beschlossen, eine kurzfristig zu realisierende mobile Lösung mit einem Drogenkonsummobil und einem weiteren Fahrzeug für die sozialarbeiterische Betreuung der chronisch kranken Menschen zu befürworten. Gleichzeitig fordert die Politik die Verwaltung auf, weiter an der Verwirklichung eines dauerhaften Konsumraumes mit seinen vielfältigen Vorteilen zu arbeiten. Dieser sollte mittelfristig in Neumarkt-Nähe gefunden und eingerichtet werden. Sobald er betriebsbereit ist kann die mobile Lösung an anderen Hotspots in unserer Stadt zum Einsatz kommen.

Nach über dreijähriger einmütiger Beratung im Gesundheitsausschuss der Stadt Köln und trotz einstimmiger Beschlussfassung dieses fachlich besetzten Gremiums ist die Problematik des intravenösen Drogenkonsums auf und am Neumarkt bis heute nicht befriedigend gelöst. 

Vor diesem Hintergrund haben alle im Ausschuss vertretenen Parteien gemeinsam beschlossen, zunächst eine kurzfristig zu realisierende mobile Lösung mit einem Drogenkonsummobil und einem weiteren Fahrzeug für die sozialarbeiterische Betreuung der chronisch kranken Menschen zu befürworten. Gleichzeitig fordert die Politik die Verwaltung auf, weiter an der Verwirklichung eines dauerhaften Konsumraumes mit seinen vielfältigen Vorteilen zu arbeiten. Dieser sollte mittelfristig in Neumarkt-Nähe gefunden und eingerichtet werden. Sobald er betriebsbereit ist kann die mobile Lösung an anderen Hotspots in unserer Stadt zum Einsatz kommen.

Dr. Ralf Unna, gesundheitspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln: „Die Situation am Neumarkt muss zeitnah verbessert werden. Dafür wird die Verwaltung zwei Fahrzeuge bereitstellen, um die medizinische Situation für die Betroffenen und die gesamtgesellschaftliche für die Anwohnerinnen zügig zu verbessern – wir wollen das zur Verfügung gestellte Geld jetzt zügig und sinnvoll ausgeben!“ 

Der gemeinsame Antrag im Wortlaut (externer Link)

Köln, 9. Oktober 2018

verantwortlich: Lino Hammer , Fraktionsgeschäftsführer


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