Einfache Sprache ist bürgernahe Sprache

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 15. Juni 2021

Das hier nennt man Pressemitteilung. Sie beschreibt, was wir wollen. Wir sind drei Parteien. Parteien beschließen Regeln für Menschen. Wir heißen GRÜNE, CDU und Volt. Wir wollen eine neue Regel für die Stadt Köln. Die Stadt Köln soll Menschen in einfacher Sprache Informationen geben. Informationen sind zum Beispiel Texte oder Sprache. Die Stadt soll euch Informationen geben, die ihr leicht verstehen könnt. Oft sind Informationen der Stadt heute schwer zu verstehen. Das nennt man auch kompliziert.

Manchmal müssen Informationen kompliziert sein. Es gibt nämlich Gesetze. Die sind immer kompliziert. Wenn man da etwas nicht versteht, ist das nicht schlimm. Dann kann man die Mitarbeiter der Stadt fragen. Die Politiker kann man auch fragen. Aber es gibt auch viele andere Informationen, also nicht Gesetze. Die Stadt soll solche Informationen in einfacher Sprache schreiben oder sagen.

Die Stadt Köln schreibt Briefe an viele Menschen. Alle können diese Briefe in leichter Sprache bekommen. Man muss das nur sagen. Die Stadt Köln muss das dann machen. Die Politiker schreiben und fragen auch viel. Politiker sind die Leute bei den Parteien. Für ihre Texte wollen sie einfache Sprache benutzen.

Die Verwaltung macht viele Vorschläge für die Politiker. Die Verwaltung, das sind die Leute, die die Stadt am Laufen halten. Ihre Vorschläge nennt man Verwaltungs-Vorlagen. Die Politiker entscheiden dann. Diese Vorschläge sollen auch in einfacher Sprache sein. Die Vorschläge sind meistens ziemlich lang. Deswegen bekommen sie eine Zusammenfassung. Die Zusammenfassung ist in leichter Sprache.

Es gibt noch mehr Beispiele. Du kannst alle in einfacher Sprache lesen. Klicke dafür auf diese Internetadresse: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=826474&type=do

Daniel Bauer-Dahm ist ein Politiker bei der Partei DIE GRÜNEN. Er sagt zu den neuen Regeln:

„Wir wollen alle Menschen mitnehmen. Dafür brauchen einige Menschen leichte Sprache. Keiner sollte sich schämen danach zu fragen. Keiner soll sich ausgeschlossen fühlen. Deshalb ist das wichtig. Einfache Sprache ist bürgernahe Sprache.“

Ursula Gärtner ist eine Politikerin bei der Partei CDU. Sie sagt:
„Komplizierte Sprache erzeugt Mauern. Menschen werden ausgeschlossen. Diese Mauern wollen wir einreißen. Das ist das Ziel unseres Antrags: Die Sprache der Stadt soll klar, einfach und verständlich sein. Damit möglichst alle Kölnerinnen und Kölner sagen können: Das habe ich verstanden.“

Jennifer Glashagen ist eine Politikerin bei der Partei Volt. Sie sagt:

„Leichte Sprache hilft vielen Menschen. Auch Menschen, die normalerweise eine andere Sprache als Deutsch sprechen. Wir möchten, dass sich in unserer Stadt alle Menschen wohlfühlen - egal, was ihre Muttersprache ist. Dabei hilft es, wenn Menschen wichtige Informationen einfacher verstehen.“


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