Fahrradklimatest des ADFC

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 10. April 2019

Bei der Umfrage des ADFC zur Zufriedenheit mit dem Radverkehr ist Köln auf dem letzten Platz in der Kategorie „Städte über 500.000 Einwohner“ gelandet. Trotz der fast durchgehend schlechten Einzelbewertungen ist positiv hervorzuheben, dass die Fahrradförderung der jüngsten Zeit wahrgenommen und positiv bewertet wird.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) befragt seit 2012 in regelmäßigen Abständen die Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Zufriedenheit mit dem Radverkehr in ihrer Stadt. Die Stadt Köln ist hierbei in diesem Jahr auf dem letzten Platz in der Kategorie „Städte über 500.000 Einwohner“ gelandet.

Dazu sagt Brigitta von Bülow, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kölner Rat: „Dass die Stadt Köln beim diesjährigen Fahrradklimatest auf dem letzten Platz gelandet ist, ist schmerzhaft. Hieraus ist erkennbar, warum die Kölnerinnen und Kölner nicht locker lassen und auf die Verkehrswende drängen. Durch die diesjährige Zusatzbefragung zur Familienfreundlichkeit des Radelns in Köln wird deutlich, dass auch hier noch Nachholbedarf besteht. Denn wer sich als Kind schon angstfrei auf dem Rad bewegt, steigt auch im Erwachsenenalter selbstverständlicher aufs Fahrrad.“

„Trotz der fast durchgehend schlechten Einzelbewertungen ist positiv hervorzuheben, dass die Fahrradförderung der jüngsten Zeit wahrgenommen und positiv bewertet wird. Die in den letzten Monaten umgesetzten Maßnahmen, wie z.B. die eigene Fahrspur auf der Cäcilienstraße oder der Umbau an der Ulrichgasse, zeigen also ihre Wirkung. Dieser Weg muss nun konsequent weiter verfolgt werden ebenso wie Projekte wie #ringfrei oder die eigenen Fahrspuren auf der Christophstraße und der Riehler Straße. Wir werden uns außerdem weiterhin dafür einsetzen, dass das Falschparken auf Geh- und Radwegen konsequenter geahndet wird und die Radwege frei gehalten werden!“, meint Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer und verkehrspolitischer Sprecher.

„Auch durch den Beschluss in der letzten Ratssitzung, eine neue integrierte Gesamtverkehrsplanung in Auftrag zu geben, sind wir zuversichtlich, dass sich durch entsprechende Maßnahmen der Radverkehrsanteil in Köln weiter steigern lässt. So lassen sich viele kleinere Maßnahmen wie die Anpassung der Ampelschaltungen und breitere Aufstellflächen schnell umsetzen und können sofort einen Beitrag dazu leisten, noch mehr Kölnerinnen und Kölner den Umstieg auf das Rad zu erleichtern“, so Bürgermeister und Vorsitzender des Verkehrsausschusses Andreas Wolter abschließend.“

Köln, 10. April 2019

 

 

Kontakt und verantwortlich: Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer,


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