GRÜNE fordern Klima- und Lärmschutz von Flughafen

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 10. Dezember 2020

In einem gemeinsamen Antrag mit CDU und VOLT zur heutigen Ratssitzung fordern die GRÜNEN im Kölner Rat den Flughafen KölnBonn zu deutlichen Klimaschutz- und Lärmschutzmaßnahmen auf. „Vor dem Hintergrund der nötigen Eigenkapitalerhöhung aus dem Stadthaushalt halten wir es für unabdingbar, dass der Flughafen KölnBonn sich jetzt zukunftsfest aufstellt – Klima- und Lärmschutz gehören für uns prioritär dazu“, erklärt Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Kar ist, Flugverkehr ist klimaschädlich, denn jährlich werden in Deutschland über 30 Millionen Tonnen CO2 durch Flugzeuge ausgestoßen. Flugverkehr ist außerdem gesundheitsgefährdend, zahllose Menschen leiden massiv unter der Lärmbelästigung.“

In einem gemeinsamen Antrag mit CDU und VOLT zur heutigen Ratssitzung fordern die GRÜNEN im Kölner Rat den Flughafen KölnBonn zu deutlichen Klimaschutz- und Lärmschutzmaßnahmen auf.

„Vor dem Hintergrund der nötigen Eigenkapitalerhöhung aus dem Stadthaushalt halten wir es für unabdingbar, dass der Flughafen KölnBonn sich jetzt zukunftsfest aufstellt – Klima- und Lärmschutz gehören für uns prioritär dazu“, erklärt Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN. „Kar ist, Flugverkehr ist klimaschädlich, denn jährlich werden in Deutschland über 30 Millionen Tonnen CO2 durch Flugzeuge ausgestoßen. Flugverkehr ist außerdem gesundheitsgefährdend, zahllose Menschen leiden massiv unter der Lärmbelästigung.“

Gleichwohl habe der Flughafen KölnBonn als logistischer Standort eine hohe Bedeutung für Köln und die Region. Deshalb stimmen die GRÜNEN einer Unterstützung des Flughafens zu, die dessen Liquidität sicherstellt, um so in einer schwierigen Phase der Pandemie Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und dieses Tor zur Welt zu erhalten.

Dies wollen sie aber nicht ohne Bedingungen tun: „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um die Geschäftsführung des Flughafens aufzufordern, Verantwortung zu übernehmen –global für das Klima und für die Menschen hier vor Ort, die Tag für Tag, vor allem aber Nacht für Nacht unter Fluglärm leiden“, so Christiane Martin.

Die GRÜNEN fordern deshalb eine Lärmminderungsstrategie, höhere Start- und Landegebühren für Passagiermaschinen, Anreize des Flughafens für den Einsatz weniger lauter Maschinen, Transparenz über geplante und erfolgte Lärmminderungsmaßnahmen und weitere Fluglärmmessanlagen. Darüber hinaus soll der Flughafen bis 2035 klimaneutral betrieben werden. Ein konkreter Zeit-Maßnahmenplan soll schon 2021 vorgelegt werden.

Köln, 10.12.2020

Verantwortlich: Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer

 

Der Antrag findet sich hier: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=797849&type=do&

 

 


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