HGK plant Stärkung des Binnenschiff-Transport

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 06. Mai 2020

„Eine ökonomisch und ökologisch kluge Investition in die Zukunft“. Die HGK AG plant die Übernahme von 27 Binnenschifffahrtsgesellschaften, die Transporte in der Region, in Deutschland und zu den Seehäfen Zeebrugge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam wirtschaftlich erfolgreich durchführen. Der Großteil der Industriekunden dieser Gesellschaften ist in der Region angesiedelt.

„Eine ökonomisch und ökologisch kluge Investition in die Zukunft“

Die HGK AG plant die Übernahme von 27 Binnenschifffahrtsgesellschaften, die Transporte in der Region, in Deutschland und zu den Seehäfen Zeebrugge, Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam wirtschaftlich erfolgreich durchführen. Der Großteil der Industriekunden dieser Gesellschaften ist in der Region angesiedelt. Die HGK ist eine Tochter des Stadtwerkekonzerns (SWK) und hat als wichtigen Bestandteil der Daseinsvorsorge die strategische Aufgabe Rohstoffversorgung und Warentransporte wirtschaftlich und insbesondere umweltfreundlich durchzuführen. Daher organisiert die HGK-Gruppe Umschlag und Gütertransporte mit Bahn und Schiff über ihre Häfen und Terminals.

„Die Übernahme der Binnenschifffahrts-Gesellschaften dient dieser Strategie und wäre ein nachhaltiger Zugewinn für Köln und die Region. Wir stärken damit erheblich den umweltfreundlichen Transport per Schiff. Ein Binnenschiff ersetzt durchschnittlich 100 LKWs. Die Ausweitung des kombinierten Logistikangebots Bahn/Schiff schafft deutlich mehr Versorgungssicherheit für die Kunden in der Region. Wir sichern Arbeitsplätze und integrieren eine margenstarke Sparte mit einer Durchschnittsrendite von 14%. Wir können zukünftig den Gewinn nahezu verdoppeln, was über höhere Ausschüttungen auch die Stadtfinanzen dauerhaft verbessert. Es ist eine kluge ökonomische und ökologische Investition für eine nachhaltige zukunftsträchtige Logistik. Daher befürworten wir Grüne dieses Vorhaben.“, erklärt Jörg Frank, finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Ratsfraktion.

Die Aufsichtsgremien von HGK und SWK stimmten dem Zukauf der Gesellschaften zu. Allerdings ist die Übernahme nur möglich, wenn der Kölner Rat dies am 18. Juni beschließt. Zwingende Voraussetzung dafür ist, dass die Kommunalaufsicht und die Kartellbehörde dem Kauf zustimmen. Dies prüfen die Aufsichtsbehörden derzeit.   

Die HGK ist eine Holding mit den operativen Töchtern RheinCargo (Köln, Neus, Düsseldorf), HTAG (Duisburg) und Neska (Duisburg, Köln) sowie dem CTS Container-Terminal im Niehler Hafen. Die HTAG hat eine 100%-Tochter im Hafen Rotterdam. Die HGK führt Transporte per Bahn und Binnenschiff regional und bundesweit sowie in die Schweiz (Basel) und Italien (Genua) und zu den Seehäfen in Belgien und Niederlande durch.

Köln, 6. Mai 2020

Verantwortlich: Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer

 


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