Integrierte Verkehrsplanung als Leitfaden für Köln

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 25. März 2019

​​​​​​​Aus Einzelkonzepten wird eine Gesamtstrategie! Nachhaltige Mobilität wird immer wichtiger in einer prosperierenden Stadt, weshalb eine Gesamtverkehrsplanung nicht mehr isoliert als reine Verkehrsplanung betrachtet werden kann. Die EU fördert die integrierte Entwicklung aller Mobilitätsarten durch die Erstellung eines Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP).

Aus Einzelkonzepten wird eine Gesamtstrategie

Nachhaltige Mobilität wird immer wichtiger in einer prosperierenden Stadt, weshalb eine Gesamtverkehrsplanung nicht mehr isoliert als reine Verkehrsplanung betrachtet werden kann. Die EU fördert die integrierte Entwicklung aller Mobilitätsarten durch die Erstellung eines Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP).

Andreas Wolter, Ausschussvorsitzender des Verkehrsausschusses: „Gesundheit, Luft, Umwelt, Stadtentwicklung, Wirtschaft sowie die Zusammenarbeit mit den Umlandkommunen muss in einer integrierten Verkehrsplanung zusammengedacht und deutlich verstärkt werden. Ein besonderes Augenmerk wollen wir deshalb auf die Pendlerverkehre legen. Langfristiges Ziel muss ein qualitativ und quantitativ deutlich verbesserter sowie ein emissionsfreier ÖPNV sein. Dies funktioniert nur im Zusammenspiel aller Ämter und Behörden sowie im ständigen Austausch mit der Bürgerschaft.“
Ein weiteres wichtiges Ziel des SUMP ist die Verknüpfung einer langfristigen Vision mit einem klaren Umsetzungsplan. Damit dies funktioniert, werden sowohl der Finanzbedarf, die erforderlichen Ressourcen und die Zuständigkeiten in einem klaren Zeitplan festgelegt. Alle Ziele werden mit der Fachöffentlichkeit, der Politik und den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt fortlaufend überprüft und abgestimmt.

Lino Hammer, verkehrspolitscher Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion ergänzt: „Wir sind froh, dass die Europäische Union nun diesen integrierten Ansatz unterstützt. Köln verfügt mit seinem Gesamtverkehrskonzept aus 1992, Luftreinhalteplan, Lärmaktionsplan, dem Strategiepapier Köln mobil 2025, seinen Radverkehrskonzepten und vielen weiteren kleinen und großen Plänen über eine gute Basis für die Erstellung einer integrierten Verkehrsplanung. Diese Grundlagen müssen nun mit den neuen Herausforderungen einer emissionsarmen und gesundheitsschonenden Mobilität abgestimmt werden.“

Köln, 22. März 2019

Verantwortlich: Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer


Download des gemeinsamen Antrages (pdf)


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