​​​​​​​Internationaler Tag der Menschenrechte: Köln soll Kampagne der Menschenrechtsstädte beitreten

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 09. Dezember 2022

Einen Tag vor dem internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember stellen verschiedene Ratsfraktionen auf Initiative der GRÜNEN einen gemeinsamen Antrag, der Kölns Rolle als Förderin der Menschenrechte weiter stärken soll. Unsere Stadt soll Mitglied der Kampagne von Menschenrechtsstädten des Weltverbands der Kommunen (UCLG) werden. Beschlossen werden soll der Antrag im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen /Vergabe/Internationales am 30. Januar 2023.

Zum gemeinsamen Antrag:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=910335&type=do

Die Kampagne richtet sich an Städte auf der ganzen Welt. Ihr Ziel ist es, die entstehende globale Bewegung von Städten, die sich gezielt für die Menschenrechte engagieren, weiterzuentwickeln, sichtbarer und stärker zu machen. Dazu gehört ein verstärkter Austausch, Zusammenarbeit und Solidarität zwischen Städten auf der ganzen Welt.

Schon jetzt setzt sich unsere Stadt intensiv für die Wahrung der Menschenrechte ein, in internationalen Netzwerken und vor Ort in Köln. Eine Städtepartnerschaft mit einer Stadt südlich der Sahara in West- oder Zentralafrika soll in den nächsten Monaten auf den Weg gebracht werden. Weitere Leuchtturmprojekte sind beispielsweise der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 oder das Projekt „(Post)koloniales Erbe der Stadt Köln“. Im Frühjahr wurde Köln von der Europäischen Kommission als erste „Europäische Hauptstadt der Vielfalt und Integration“ geehrt. Auf Initiative des Ratsbündnisses hin bereitet die Verwaltung ein Programm für Menschenrechtsstipendien vor.[1]

Andreas Wolter, Grüner Bürgermeister der Stadt Köln, sagt:
„In vielen Regionen der Welt sind es dunkle Zeiten für die Menschenrechte. Wir müssen daher den Einsatz der Kommunen stärken, die sich vorbildlich für die Wahrung der Menschenrechte engagieren. Mit dem Beitritt zur Kampagne der UCLG kann Köln neue Impulse erhalten, die eigenen Erfahrungen weitergeben und klare Haltung zeigen im Einsatz für die Menschenrechte“


[1] Vgl. https://www.gruenekoeln.de/artikel/neues-stipendienprogramm-koeln-wird-sicherer-hafen-fuer-menschenrechtsverteidigerinnen/?L=0&cHash=7f83b0fdf76ab189ab7cfb20a4d19fba


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