Kinder- u. Jugend-Ferienfreizeiten 2020 – wichtiger denn je!

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 07. Mai 2020

Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung, aber auch die Eltern und die Anbietenden von Ferien- und Freizeitaktivitäten, stehen in diesem Jahr Corona bedingt vor sehr großen Herausforderungen. Gerade wegen der Einschränkungen, unter denen die Freizeitgestaltung bisher enorm zu leiden hatte, teilweise ganz zum Erliegen kam, sehnen sich Kinder und Jugendliche nach einem Ausgleich in den Sommerferien. Auch die Eltern wünschen sich zumindest für die Sommerferien ein gutes Angebot an Ferienmaßnahmen und Freizeitaktivitäten.

Kinder und Jugendliche, mit oder ohne Behinderung, aber auch die Eltern und die Anbietenden von Ferien- und Freizeitaktivitäten, stehen in diesem Jahr Corona bedingt vor sehr großen Herausforderungen. Gerade wegen der Einschränkungen, unter denen die Freizeitgestaltung bisher enorm zu leiden hatte, teilweise ganz zum Erliegen kam, sehnen sich Kinder und Jugendliche nach einem Ausgleich in den Sommerferien. Auch die Eltern wünschen sich zumindest für die Sommerferien ein gutes Angebot an Ferienmaßnahmen und Freizeitaktivitäten. Währenddessen stehen die Anbietenden vor vielen ungelösten Problemen. Sie wissen nicht, ob und unter welchen Bedingungen sie die Angebote realisieren können. Auch die finanziellen Risiken sind nicht zu kalkulieren.

Aus diesen Gründen haben CDU, GRÜNE, FDP und die Ratsgruppe GUT für den nächsten Rat am 14.05.2020 einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag eingebracht .

Helge Schlieben, jugendpolitischer Sprecher der CDU: „Wir müssen alles daran setzen, dass Ferienfreizeiten und Ferienspielaktionen auch in diesem Sommer stattfinden können. Es ist klar, dass das nur unter erschwerten Bedingungen zu schaffen ist. Daher wollen wir die Anbieter und Träger dieser Freizeiten über das normale Maß hinaus unterstützen. Wir stellen uns vor, dass die freien Träger, Kirchen- und Religionsgemeinschaften, Jugendverbände und städtische Unternehmen gemeinsam mit der Verwaltung kreative Alternativen entwickeln und die Stadt darüber hinaus auch finanzielle Risiken absichert.“

Ulrike Kessing, jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN: „Wir sehen den Bedarf - ganz besonders in diesem Jahr!  Viele Urlaubspläne der Familien lassen sich nicht realisieren, sei es durch Reisebeschränkungen, durch Kurzarbeit oder gar Verlust des Arbeitsplatzes der Eltern. Kinder und Jugendliche brauchen gerade nach den vielen Einschränkungen einen Ausgleich, Eltern und Anbietende Planungssicherheit!“

Sylvia Laufenberg, jugendpolitische Sprecherin der FDP: „Unsere Kinder und Eltern müssen in der jetzigen Situation enorme Belastungen aushalten und brauchen daher auch wieder Luft zum Atmen. Mit einer verstärkten Unterstützung für Ferienangebote können wir hier Kindern und Eltern ein wenig helfen, wieder Kraft zu tanken. Da Auslandsfahrten wohl nicht möglich sein werden, besteht die Möglichkeit, andere Bundesländer und Städte neu kennenzulernen und unsere Kinder Deutschland neu entdecken zu lassen. Dies kann daher auch eine Chance der Krise sein.“

Thor Zimmermann, Ratsgruppe GUT: „Für Kölns Kinder und Jugendliche ist dies ein sehr schwieriges Frühjahr. Ihr Umfeld verwandelt sich dramatisch, vertraute Tagesabläufe und Strukturen brechen weg. So wollen wir gemeinsam alles daran setzen, ihnen möglichst schöne Sommerferien zu ermöglichen.“

 

gez. Niklas Kienitz                                            gez. Lino Hammer  
CDU-Fraktionsgeschäftsführer                            GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer      

gez. Ulrich Breite                                              gez. Thor Zimmermann     
FDP-Fraktionsgeschäftsführer                             Ratsgruppe GUT


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