Köln ist dabei

Von Dr. Matthias Welpmann


Veröffentlicht am: 22. März 2010

Auf der Hamburg City Climate Conference im November 2009 haben sich Vertretungen von Städten aus 40 Ländern dazu bekannt, dass wirksamer Klimaschutz vor allem bei den Städten ansetzen muss, da diese gleichzeitig Hauptakteure und -betroffene des Klimawandels sind.

Auf der Hamburg City Climate Conference im November 2009 haben sich Vertretungen von Städten aus 40 Ländern dazu bekannt, dass wirksamer Klimaschutz vor allem bei den Städten ansetzen muss, da diese gleichzeitig Hauptakteure und -betroffene des Klimawandels sind. Die Konferenz gipfelte in der Hamburger Erklärung, die 7 Fakten, 7 Selbstverpflichtungen und 7 Forderungen zum Klimaschutz in Städten und für die Städte beinhaltet. Am 18.12.09 hat der Kölner OB Jürgen Roters die Hamburger Erklärung unterzeichnet.

Kernziele der Erklärung sind

  • die Verringerung des Treibhausgasausstoßes in den Städten der Industrieländer um 80 % bis 2050,
  • die Erstellung von kommunalen, am globalen 2-Grad-Ziel orientierten Klimaschutzprogrammen,
  • die Positionierung der Stadtverwaltungen als Vorbilder für Wirtschaft und Privatleute
  • die Ausrichtung der städtischen Politik am Ziel der Energieeinsparung in den Bereichen Haushalte, Gewerbe und Verkehr,
  • die Verankerung von klimawirksamen Regeln und Anreizen in der Stadtplanung und
  • die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Planung und Umsetzung der Klimaschutzprogramme.

Obwohl Köln bereits 1992 dem Klima-Bündnis der europäischen Städte beigetreten ist, wurden bisher nur vereinzelte und insgesamt unzureichende Maßnahmen zum Klimaschutz realisiert.

Gerade im unmittelbaren städtischen Einflussbereich, wie z.B. in der Gebäudewirtschaft, gibt es noch zahlreiche Handlungsmöglichkeiten. Hier liegt Köln im Vergleich zu ambitionierteren Städten um Jahre zurück. Umso wichtiger ist es, dass die Selbstverpflichtungen aus dem Klima-Bündnis und der Hamburger Erklärung jetzt in konkretes Handeln münden. Auf Basis der rot-grünen Koalition wollen die GRÜNEN dafür sorgen, dass die schon vorhandenen Ratsbeschlüsse zur Treibhausgasminderung im Bereich der Verwaltung und des Stadtwerkekonzerns unverzüglich umgesetzt werden. Parallel müssen weitere Maßnahmen entwickelt und politisch durchgesetzt werden.


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