Neue Wohnraumschutzsatzung: „Mehr Transparenz erschwert illegale Formen von Kurzzeitvermietung über Airbnb und Co.“

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 27. Mai 2021

Der Sozialausschuss des Stadtrats wird heute über den Vorschlag der Verwaltung für eine neue Wohnraumschutzsatzung diskutieren. Die wesentliche Neuerung darin ist eine Anmelde- und Registrierungspflicht, die Transparenz schaffen soll zu Wohnungen, die auf Plattformen wie Airbnb zur Kurzzeitmiete angeboten werden. Dazu äußert sich Marion Heuser, Sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Kölner Rat.

 „Wenn Eigentümer*innen ihre Wohnungen über längere Zeit zur Kurzzeitmiete anbieten, entziehen sie sie dem ohnehin sehr angespannten Kölner Mietmarkt. Deshalb kämpfen wir GRÜNE schon seit langem für eine Anmelde- und Registrierungspflicht. Auf diese Weise erschweren wir illegale Formen der Kurzzeitvermietung über Portale wie Airbnb erheblich. Mit dem Schritt kann die Stadt leichter recherchieren, ob eine Wohnung rechtmäßig zur Kurzzeitmiete angeboten wird und ansonsten ahnden. Viele Menschen in Köln suchen verzweifelt nach einer Wohnung, deshalb müssen wir alles tun, um den kostbaren Wohnraum verfügbar zu halten.“

Marion Heuser ergänzt: „In der Urlaubszeit die eigene Wohnung für kurze Zeit zu vermieten, ist nicht das Problem. Wenn daraus jedoch ein regelmäßiges Geschäftsmodell wird, ist das illegal. Mit der neuen Satzung gewinnt die Stadt nun endlich mehr Kontrolle.“ 

Link zur Vorlage der Stadt Köln: 
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=818991&type=do  


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