Neues aus dem Schulausschuss Sitzung vom 25.Mai 2020

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 09. Juni 2020

Horst Thelen berichtet über die Sitzung: Die Corona Pandemie hat es überaus deutlich gemacht, dass alle Schüler und Schülerinnen über digitale Chancen am Schulunterricht teilzunehmen verfügen müssen. Deshalb haben alle demokratischen Fraktionen einen Prüfauftrag gestellt, in dem die Schulverwaltung in kürzester Zeit ermitteln soll, wer und wie mit digitalen Endgeräten versorgt werden muss. Aufgrund einer solchen Erhebung, die vor allem sozial Benachteiligte berücksichtigen soll, ist es dann in kürzester Zeit möglich, ein solches Programm umzusetzen, so dass alle Schüler und Schülerinnen im nächsten Schuljahr über solche Geräte verfügen. Dieser Prüfauftrag wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtschulpflegschaft entwickelt.

Die Corona Pandemie hat es überaus deutlich gemacht, dass alle Schüler und Schülerinnen über digitale Chancen am Schulunterricht teilzunehmen verfügen müssen. Deshalb haben alle demokratischen Fraktionen einen Prüfauftrag gestellt, in dem die Schulverwaltung in kürzester Zeit ermitteln soll, wer und wie mit digitalen Endgeräten versorgt werden muss. Aufgrund einer solchen Erhebung, die vor allem sozial Benachteiligte berücksichtigen soll, ist es dann in kürzester Zeit möglich, ein solches Programm umzusetzen, so dass alle Schüler und Schülerinnen im nächsten Schuljahr über solche Geräte verfügen. Dieser Prüfauftrag wurde in Zusammenarbeit mit der Stadtschulpflegschaft entwickelt.

Hauptpunkt der Beratungen war der zweite Durchgang zur Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung in Köln. In der Zwischenzeit haben alle Bezirksvertretungen und viele Schulen Stellungnahmen zu der Fortschreibung abgegeben. Mit den Stimmen von CDU, SPD, GRÜNEN und der FDP gegen die Stimme der LINKEN wurde der Schulentwicklungsplan beschlossen mit der Maßgabe, dass bei den jeweils konkreten Planungen die Stellungnahmen der Bezirksvertretungen und der Schulen Berücksichtigung finden werden. Um es noch einmal zu wiederholen ist: Es müssen in den nächsten zehn Jahren 54 Schulen gebaut werden. Wichtigstes Vorhaben in den nächsten fünf Jahren ist die Inbetriebnahme von 6 Gesamtschulen und 6 Gymnasien, um sowohl das Problem der fehlenden Plätze an Gesamtschulen wie auch das Problem der zusätzlichen Plätze für G 9 an Gymnasien annähernd zu lösen. Insgesamt gibt es eine Priorität für Gesamtschulen im Verhältnis von 13 zu 8 gegenüber den Gymnasien. Falls die Gesamtschulen - wie sinnvoll -  jeweils sechszügig geplant werden, würden bis zum Schuljahr 2025/26 insgesamt 1080 neue Gesamtschule-Plätze geschaffen. Damit betrüge die Gesamtzahl 3400 Plätze und würde sich der Zahl von Plätzen an Gymnasien nähern.

Weiter wurde eine Zügigkeitserweiterung des Leonardo-da-Vinci-Gymnasiums in Köln Nippes beschlossen. Die Unterbringung wird in dem dann freien Gebäude der Hauptschule Bülowstraße erfolgen.

Weiter wurde ein Beschluss zu Ernährungsstrategie für Köln gefasst. Nicht nur dieser Beschluss, sondern die von uns geforderte und in diesem Jahr eingerichtete Stelle zur nachhaltigen Verbesserung der Essenssituation in Kitas und Schulen erhöhen die Chancen auf eine gesunde und umweltgerechte Ernährung von Kindern und Jugendlichen.

Als Ergänzung zu dem Prüfauftrag für die Verbesserung der digitalen Ausstattung vor allen Dingen von Schülern und Schülerinnen aus sozialen  schwierigen Verhältnissen wurde ein Medienentwicklungsplan für Schulen beschlossen.  

Bei den Mitteilungen gab es zwei wichtige Punkte: Erstens die Mitteilung über das Anmeldeverfahren. Aus der Presse war schon bekannt, dass über 900 Kinder nicht an Gesamtschulen angenommen werden konnten. An den Zahlen der Anmeldungen an Realschulen und Hauptschulen ist zu erkennen, dass dort viele der an Gesamtschulen nicht angenommenen Kinder angemeldet wurden. Erkennbar ist auch, dass Hauptschulen fast nicht mehr nachgefragt werden und auch, dass einige Realschulen nur noch durch Nachanmeldungen existieren können. Das diesjährige Anmeldeverfahren bestätigt ebenso die Tendenz zu einem 2-Säulen-Modell aus Gesamtschulen und Gymnasien.

Auch wenn für das Schuljahr 2020/21 wieder zusätzlich 1400 Plätze im Offenen Ganztag eingerichtet werden, so reicht die Anzahl vor allem in Chorweiler, Kalk und Porz noch nicht aus. Um von den ca. 70% wegzukommen, sind auch bauliche Maßnahmen nötig.

Horst Thelen


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