Neues aus dem Sportausschuss

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 17. Juni 2021

Wichtige Themen im vergangenen Sportausschuss waren der Umbau des Radstadions, die Perspektiven für den Kölner Sport in der Corona-Pandemie und das Naturrasenförderprogramm für Sportvereine.

Liebe Sportbegeisterte und –interessierte,

hier die wichtigsten Informationen aus dem Sportausschuss am 17.06.2021:

TOP 1 Albert-Richter-Velodrom

Einstimmig wurde im Sportausschuss der Startschuss für den Umbau des Radstadions zum Radsportzentrum NRW gegeben. Das bringt für den Kölner Sport viele Vorteile. Köln wird nicht nur zum Bundesleistungszentrum Radsport, sondern im Innenraum des neuen Stadions können auch höherklassige Spiele in mehreren Ballsportarten stattfinden. Damit wird in der Sportstadt Köln ein seit langem bestehender Bedarf für eine Sporthalle mit einer Zuschauerkapazität von bis zu 3.000 Zuschauenden gedeckt. Diese Lösung ist deutlich günstiger und schneller umsetzbar als der Neubau einer Multifunktionshalle. Mit Albert Richter gibt es bereits einen idealen Namensgeber: Nicht nur als herausragender Radsportler, sondern auch als Vorbild durch sein Auftreten während des NS-Regimes und seine Solidarität mit seinem jüdischen Trainer Ernst Berliner. In der kommenden Sitzungsrunde werden wir hoffentlich endlich den Beschluss für die Namensbenennung „Albert-Richter-Velodrome“ fassen. Bisher haben alle demokratischen Fraktionen ihre Unterstützung zugesagt, wir werden sie daran messen.

TOP 2 Perspektiven für den Kölner Sport in der Corona-Pandemie

Während der Pandemie konnten viele Sportvereine weder trainieren noch ihre Ligaspiele austragen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt den Vereinen von der Stadt jede mögliche Unterstützung gegeben wird. Wenn beispielsweise eine der wenigen weitgehend barrierefreien Sporthallen, die Halle am Bergischen Ring, als Corona-Testzentrum genutzt wird, dann verlieren damit gerade Vereine, in denen Menschen mit Behinderung Sport treiben, ihre Heimstätte. Betroffen waren davon die Köln 99ers, deren erste Mannschaft in der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga spielt. Deshalb haben wir einen Antrag eingebracht, dass die Nutzungen von Sporthallen als Testzentren, die sportliche Aktivitäten nicht zulassen, möglichst beendet und die Hallen für den Sport freigegeben werden.

TOP 3 Naturrasenförderprogramm soll aufgelegt werden

Der Umweltausschuss hat in Ergänzung zur Fortschreibung des Kunstrasenförderprogramms beschlossen, interessierte Vereine dabei zu unterstützen, wenn sie ihren Tennenplatz in einen Naturrasenplatz umbauen wollen. Aufgrund der deutlich längeren Nutzungszeit wollen viele Fußballvereine einen Kunstrasenplatz. Das ist nachvollziehbar. Obwohl die Stadt in den vergangenen Jahren einiges für die Verbesserung der Umweltbilanz von Kunstrasenplätzen getan hat, gibt es aber zu Recht Bedenken gegen diese Flächenversiegelung. Deshalb wollen wir GRÜNE, dass die Verwaltung auch für den Bau von Naturrasenplätzen wirbt und dies fördert. Bis Anfang kommenden Jahres soll die Verwaltung dem Sportausschuss eine Förderliste für Naturrasenplätze vorlegen. Wir werden dies nachhalten und sind gespannt auf das Interesse der Fußballvereine.

Sämtliche Themen des Ausschusses findet Ihr hier.

Soweit für heute und mit sportlichem Gruß

Ralf Klemm


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