Oberbürgermeisterin Henriette Reker nicht außen vor lassen +++ Bündnisse im Kölner Rat: keine Große Koalition +++


Veröffentlicht am: 24. Oktober 2015

Wir – die Kölner GRÜNEN – beglückwünschen Henriette Reker zu ihrer Wahl als Oberbürgermeisterin der Stadt Köln und senden ihr zugleich unsere herzlichen Genesungswünsche. Die Wahl der parteilosen Kandidatin Henriette Reker zur unabhängigen Oberbürgermeisterin ist ein großer Erfolg und deutlicher Ausdruck des Wunsches in der Stadtgesellschaft für eine neue Verantwortungs- und Entscheidungskultur in der Stadtverwaltung. Dazu haben wir GRÜNE mit der Aufstellung von Henriette Reker als OB-Kandidatin und unserem hohen Einsatz im Wahlkampf wesentlich beigetragen.

Der Delegiertenrat dankt dafür allen Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern, die dazu beigetragen haben. Nach der erfolgreichen OB-Wahl rückt nun die Frage der politischen Bündniskonstellationen im Kölner Rat wieder in den Vordergrund. Diese Frage müssen die demokratischen Kräfte im Rat lösen. Wir GRÜNE plädieren allerdings dafür, dies nicht ohne die beratende Beteiligung der neu gewählten Oberbürgermeisterin zu tun. Daher unterstützen wir ausdrücklich den Vorschlag des „Reker-Teams“,  die mit solch einem deutlichen Votum gewählte Henriette Reker nicht vor vollendete Tatsachen zu stellen. Wir GRÜNE haben nicht vehement für den Erfolg von Henriette Reker gekämpft, um nun in den nächsten fünf Jahren Köln einer großen Koalition zu überlassen. Wir GRÜNE haben in der Kommunalwahl 2014 einen politischen Gestaltungsauftrag erhalten. Den wollen wir nach wie vor auf Grundlage unseres Kommunalwahlprogramms umsetzen und so viel wie möglich grüne Vorstellungen realisieren.