Pressemitteilung // GRÜNE Köln: Dritte Welle entschlossen durchbrechen – Perspektiven schaffen

Kreisverband
Veröffentlicht am: 02. April 2021

Kreisverband und Ratsfraktion der Kölner GRÜNEN fordern mehr Entschlossenheit in der Pandemiebekämpfung. Es muss jetzt höchste Priorität haben, die dritte Welle zu durchbrechen. Die Menschen sind solidarisch und bereit, noch einmal harte Maßnahmen in Kauf zu nehmen, um die kritisch ansteigenden Zahlen zu senken.

Sonst bringen wir uns um den Lohn der Beschränkungen im Winter. Erst ein niedriges Inzidenz-Niveau ermöglicht uns, Öffnungsperspektiven zu schaffen und Kontaktbeschränkungen zu lockern.

Die Vorsitzenden des Kreisverbandes, Katja Trompeter und Frank Jablonski, erklären: „Die Infektionszahlen steigen rapide an. Bis wir eine großflächige Immunität durch Impfungen erreicht haben, müssen wir gezielte Maßnahmen zur Kontaktminimierung mit Augenmaß durchsetzen. Nachdenken über Ostern reicht nicht, Herr Laschet! Nach über einem Jahr Pandemie brauchen die Bürger*innen von der Landesregierung einen klaren Fahrplan, ein entschlossenes Handeln und vor allem, dass zügig ausreichend Impfstoff bereitgestellt wird. Das Land ist zudem in der Verpflichtung, nicht nur eine Testpflicht vorzugeben, sondern für den Schulbeginn nach Ostern in den Schulen großflächige Testkapazitäten zu ermöglichen, um ein sicheres Lernen unserer Kinder zu gewährleisten. Wir brauchen auch mehr als Absichtsbekundungen, wenn die Bildungsgerechtigkeit nicht massiv leiden soll.“

Die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Rat, Christiane Martin und der stellevertretende Fraktionsvorsitzende Manfred Richter, fügen hinzu: „Die Stadt Köln wendet die Notbremse deshalb konsequent an. Die Menschen brauchen aber auch eine klare Perspektive, damit die Akzeptanz nicht schwindet. Eine Modellregion kann eine solche Perspektive sein. Das kommt aber erst infrage, wenn in Köln die Zahlen wieder deutlich nach unten gehen. Für die Akzeptanz bei den Kölner*innen ist ein klarer Kurs notwendig. Es braucht jetzt eine enge Kommunikation zwischen Krisenstab und Politik. Mögliche neue starke Einschränkungen brauchen eine politische Verankerung, um das Vertrauen der Menschen zu erhalten.“

 

Pressekontakt:

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln

Elisabeth Huther

presse@gruenekoeln.de

Tel. 0221-73298-56


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