Pressemitteilung GRÜNE Köln für den Erhalt der Gleueler Wiese

Kreisverband
Veröffentlicht am: 21. August 2019

Die Kölner GRÜNEN begrüßen ausdrücklich, dass Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Offenlage und die Bürgerbeteiligung zu den Bebauungsplänen der Gleueler Wiese ernst nimmt. Die Kölner GRÜNEN setzen sich für optimale Trainingsbedingungen des 1. FC Köln ein, lehnen aber weiterhin die Bebauung der Gleueler Wiese im Äußeren Grüngürtel ab.

Dazu erklärt Frank Jablonski, Vorsitzender von Bündnis 90/Die GRÜNEN Köln: „Wir möchten alle, dass der FC optimale Trainingsbedingen erhält, aber eingezäunte Kunstrasenplätze im Äußeren Grüngürtel gehören sicher nicht dazu. Die Menschen die sich für den Schutz der Umwelt und des Grüngürtels einsetzen, haben gute faktenbasierte Argumente gesammelt, die gegen die Versiegelung von 36.000 m² Grünfläche sprechen. Es ist bezeichnend, dass sich einige Ausbaubefürworter nicht mit den Argumenten auseinandersetzen, sondern eine emotionalisierte „Wir gegen die“ Diskussion führen wollen. An solch einer Diskussion werden wir nicht teilnehmen. Umweltschutz, Sportförderung und optimale Trainingsbedingungen für den FC sind keine Widersprüche, sondern gehören zusammen.“

Katja Trompeter, Vorsitzende von Bündnis 90/Die GRÜNEN Köln, betont: „Wir nehmen, genau wie die OB, die Offenlage und die Bürgerbeteiligung sehr ernst. Es ist sehr irritierend, dass im Moment einige Akteure so tun, als ob die Offenlegung nur eine Showveranstaltung wäre. Für einige Akteure, zu denen auch die Kölner SPD und FDP gehören, ist Bürgerbeteiligung offensichtlich ein Fremdwort. Im Gegensatz dazu, sind wir überzeugt, dass die Kölnerinnen und Kölner das Recht haben mit zu entscheiden, wie unsere Stadt aussehen soll.“

Für den Lindenthaler Ortsverband der Kölner Grünen erklärt die Sprecherin Mechthild Böll: „Wir wollen nicht hinnehmen, dass diese wertvolle unversiegelte Fläche zerstört wird, die uns im Sommer Abkühlung verschafft, Ruhezone für die Bevölkerung ist und zudem einen wichtigen Lebensraum für Tiere und Insekten darstellt. Es würde uns mehr Autoverkehr, Lärm, Verstärkung der Sommerhitze und Mikroplastik im Grundwasser erwarten.
Wir fordern die Kölner Bürgerinnen und Bürger zu einer schriftlichen Eingabe beim Stadtplanungsamt auf und haben in den letzten Tagen 4000 Anschreiben im Bezirk Lindenthal in Briefkästen eingeworfen mit konkreten Informationen und dem Aufruf, weitere schriftliche Eingaben zu verfassen. Noch bis zum 30.8.2019 werden die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger beim Stadtplanungsamt angenommen und sind bei einem rechtlichen Verfahren von Relevanz.“

Bündnis 90/Die GRÜNEN Köln rufen zur Teilnahme an den Klimaspaziergängen der Bürgerinitiative „Grüngürtel für alle“ (www.unsergruenguertel.de) auf, bei denen sich Interessierte vor Ort selbst ein Bild der Situation machen können.

Die nächste reguläre Kreismitgliederversammlung wird am 21. September 2019 stattfinden.

Pressekontakt: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Christiane Martin, presse[at]gruenekoeln.de,


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