PRESSEMITTEILUNG: Kritik am Anschreiben der Polizei zu Protestaktionen im rheinischen Braunkohlerevier

Kreisverband
Veröffentlicht am: 05. Juni 2019

Die Bezirksregierung Köln hat ein Anschreiben an die Schulen im Regierungsbezirk verschickt, in dem die Polizei Aachen die Schülerinnen und Schüler warnt an Protestaktionen im rheinischen Braunkohlerevier teilzunehmen.

Dazu erklärt Frank Jablonski Vorsitzender der Kölner GRÜNEN: „Selbstverständlich muss der Protest gegen klimaschädliche Braunkohle immer gewaltfrei sein. Aber friedliche Proteste und zivilen Ungehorsam in die Nähe von Gewalttaten zu stellen, ist eine klare Einschüchterungstaktik der Polizei Aachen. Die Klimaschutzbewegung lässt sich nicht spalten. Wir unterstützen Fridays for Future, genau wie Ende Gelände bei ihrem wichtigen Kampf gegen die Erderwärmung! Auch wenn einigen in der letzten Zeit offensichtlich die Meinungsfreiheit in diesem Land zu weit geht, unterstützen wir friedliche, bunte und laute Demonstrationen gegen den Kohleabbau!“  

Katja Trompeter Vorsitzende der Kölner GRÜNEN ergänzt: „Dieses Anschreiben wirft viele Fragen auf: Wie sollen denn jetzt die Lehrerinnen und Lehrer darauf reagieren? Warum versendet die Bezirksregierung Köln dieses Anschreiben ohne konkrete Empfehlungen an die Lehrkräfte? Warum lässt die Regierungspräsidentin Frau Walsken die Lehrkräfte einfach im Regen stehen?"

Pressekontakt: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Köln, Christiane Martin, presse[at]gruenekoeln.de


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