Ratsgrüne: Änderungsantrag Bürgerbegehren "Rettet das Schauspielhaus ..."


Veröffentlicht am: 13. April 2010

1. Der Rat beauftragt die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln, ihm kurzfristig Vorschläge zur Sanierung des Opern- und Schauspielhauses mit entsprechenden Kostenkalkulationen zur Beschlussfassung über einen Planungsauftrag vorzulegen.

An den
Vorsitzenden des Rates
Herrn Oberbürgermeister Jürgen Roters
 

AN/0678/2010

Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates
Bürgerbegehren "Rettet das Schauspielhaus …"

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bittet Sie, folgenden Zusatzantrag ur Verwaltungsvorlage Ds-Nr. 1125/2010 „Bürgerbegehren …“  in die Tagesordnung der heutigen Ratssitzung aufzunehmen:

Beschluss:

Der Rat beschließt als Ergänzung zu „Alternative zu II (Der Rat entspricht dem Bürgerbegehren)“:

1. Der Rat beauftragt die eigenbetriebsähnliche Einrichtung Bühnen der Stadt Köln, ihm kurzfristig Vorschläge zur Sanierung des Opern- und Schauspielhauses mit entsprechenden Kostenkalkulationen zur Beschlussfassung über einen Planungsauftrag vorzulegen. (wie Ziffer 2 der Verwaltungsvorlage)

2. Zur Erarbeitung der Sanierungsvorschläge (Machbarkeitsstudien) werden Planungsmittel in Höhe von ca. 1,3 Mio Euro benötigt. Die Mittel werden im Wirtschaftsplan der Bühnen veranschlagt und durch Kreditaufnahme vorfinanziert (wie Ziffer 3 der Verwaltungsvorlage)

3. Die Verwaltung wird beauftragt, zügig einen „Runden Tisch“ einzuberufen, an dem auch die unterschiedlichen Sparteninteressen der Bühnen vertreten sind.

4. Die Verwaltung überprüft die Machbarkeit und die Realisierungsbedingungen und kalkuliert die groben Kosten für die verschiedenen Sanierungsvarianten, insbesondere die Hauptvarianten der Initiatoren des Bürgerbegehrens „Mut zur Kultur“ (kurz Thiess-Variante) und die Variante der Schauspielintendantin (kurz Beier-Variante).

5. Die Verwaltung klärt zügig die Urheberrechtsfrage mit dem Anwalt der Riphan-Erben, führt Abstimmungsgespräche mit der Denkmalbehörde und klärt die Vergaberechtsproblematik in Hinblick auf eine zügige Realisierung für die unterschiedlichen Sanierungsvarianten.

6. Die Verwaltung prüft die Realisierung über Module, darunter auch den vorgezogenen Beginn der Opernsanierung durch JSWD und die Entkernung des Operngebäudes, mit dem Ziel der zeitlichen Beschleunigung des gesamten Sanierungsprozesses, um den Interimszeitraum für Oper und Schauspiel so begrenzt wie möglich zu gestalten

Begründung:

Die Begründung erfolgt mündlich.

 

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Moritz                   Jörg Frank
Vorsitzende                        Geschäftsführer


Mehr aus Anträge & Anfragen

​​​​​​​Aktuelle Stunde zum 11.11.: Neue Konzepte für die Karnevalsfeiern gerade im Kwartier Latäng notwendig

Ratsfraktion 17. November 2022

Das Ratsbündnis aus GRÜNEN, CDU und Volt will im Rahmen einer Aktuellen Stunde im Ausschuss für Allgemeine Verwaltung am 28. November über den Ablauf und die Folgen der Feiern zum...

Weiterlesen

​​​​​​​Sozialausschuss will leichteren Zugang zum Köln-Pass ermöglichen

Ratsfraktion 17. November 2022

Im heutigen Sozialausschuss will die GRÜNEN-Fraktion, gemeinsam mit sämtlichen demokratischen Fraktionen und Mandatsträger*innen, einen erleichterten Zugang zum Köln-Pass...

Weiterlesen

Kölner Rat: Unterstützung in der Energiekrise / Solidarität mit Protesten im Iran / Klimaschonende Logistik dank Mikrodepot

Ratsfraktion 10. November 2022

In der Kölner Ratssitzung ging es heute unter anderem um die Konsequenzen der Energiekrise für die Stadt Köln. In einer Resolution haben sich sämtliche demokratischen Fraktionen...

Weiterlesen