Rheinquerung Wesseling-Langels


Veröffentlicht am: 25. März 2017

Der Kreisverband der GRÜNEN in Köln lehnt eine Rheinquerung (Autobahnbrücke), die öffentli­che Güter des Umwelt- und Naturschutzes erheblich beeinträchtigt, ab. Der Bundesverkehrswe­geplan legt eine Trassenführung nahe, die FFH-Gebiete, ein natura 2000-Gebiet, Naturschutz-, Landschafts- und Wasserschutz sowie Wohngebiete und Retentionsräume (Hochwasserschutz) negativ beeinflusst.

Daher sprechen sich die GRÜNEN Köln klar gegen die nach aktuellem Pla­nungsstand im Bundesverkehrswegeplan vorliegende Planungsvariante für die Rheinquerung Wesseling-Langel (BVWP „Godorf-Lind“) aus. Ob und wo eine Rheinquerung zwischen Bonn und Köln sinnvoll sein kann, wollen die GRÜNEN Köln mittels eines Gutachtens unter Beteiligung aller anliegenden Kommunen klären. Das Gutachten soll dabei auch explizit und nachvollziehbar den 0-Fall (ohne neue Brücke), eine reine Bahnverbindung, eine Querung als Rad- und Fußweg, eine Verbreiterung der bestehenden Brücken sowie der Ausbau eines Fährbetriebs/Wasserbusses prüfen. Es sollen sowohl die ver­kehrlichen Auswirkungen, als auch das Kosten-Nutzen-Verhältnis ermittelt und die Auswirkun­gen auf Natur und Umwelt dargestellt werden. Für die GRÜNEN Köln ist – auch im Gegensatz zu anderen Parteien – selbstverständlich, dass eine frühzeitige und umfassende Einbindung der Bürgerinnen und Bürger, der Kommunen und der Naturschutzverbände in einen ergebnisoffenen Planungsprozess zu erfolgen hat.