Sicherung von Atelierplätzen: Ratsbündnis stärkt Künstler*innen den Rücken

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 25. Oktober 2021

Die in Ateliers arbeitenden Künstler*innen stehen durch die Folgen der Corona-Pandemie finanziell stark unter Druck. Solange die Pandemie anhält, soll die Stadtverwaltung daher auf Kündigungen und Räumungen in städtische verwalteten Ateliers verzichten. Damit beauftragt das Gestaltungsbündnis aus GRÜNEN, CDU und Volt die Verwaltung im morgigen Ausschuss Kunst und Kultur. Seit Juni 2021 spricht das Kölner Kulturamt wieder solche Kündigungen aus, die es auf politische Initiative hin zwischenzeitlich ausgesetzt hatte.

[1]

In einem weiteren Antrag fordert das Bündnis die Wiedereinrichtung eines regelmäßig tagenden Runden Tisches, bei dem Vertreter*innen unter anderem von Ateliers, Ratsfraktionen und Kulturamt den Stand der Dinge klären und erörtern sowie schnelle Lösungen für die drängenden Probleme besprechen.

In ihren Änderungsanträgen zur Kölner Haushaltssatzung 2022 haben CDU, GRÜNE und Volt, wie auch das Haushaltsbündnis in den Jahren zuvor, zusätzliche Gelder für Atelierräume freigemacht – für 2022 geht es um 1,5 Millionen Euro. Außerdem hat das Ratsbündnis für kommendes Jahr Mietkostenzuschüsse in Höhe von 100.000 Euro für in Ateliers schaffende Künstler*innen beschlossen.

Brigitta von Bülow, Kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt:
„Köln lebt von seiner vielfältigen Kulturszene. Wir müssen alles tun, um Künstler*innen durch die schweren Corona-Zeiten zu helfen und dem Mangel an Ateliers angemessen zu begegnen. Davon profitieren am Ende alle Menschen in dieser Stadt. Denn was in Ateliers erdacht und ausgestellt wird, das ist Teil der Persönlichkeit unserer Stadt.“

Antrag zur Aussetzung von Kündigungen:

https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=844283&type=do

Antrag zum Runden Tisch:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=844294&type=do


[1] Als im vergangenen Jahr Nutzer*innen der Ateliers „Quartier am Hafen“ eine Kündigung drohte, beauftragten die Fraktionen GRÜNE und CDU die Verwaltung, diese Kündigungen auszusetzen. Vgl. https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=786832&type=do


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