Sinkende Mindestabstände zwischen Wettbüros: „Landesregierung hat Kölner Veedelszentren geschadet.“

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 05. Juli 2021

Mit dem Gesetz zur Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags 2021 hat die schwarz-gelbe Landesregierung die Mindestabstände zwischen Wettbüros und bestimmten Spielhallen reduziert. Seit dem 1. Juli müssen Wettbüros statt 350 nur noch 100 Meter Abstand untereinander einhalten. Auch Spielhallen, die bestimmte Auflagen erfüllen, profitieren von einem geringeren Abstand von nur noch 100 Metern zur nächsten Spielhalle. Dazu äußert sich Derya Karadag, Wirtschaftspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Kölner Rat.

Derya Karadag sagt: „Die schwarz-gelbe Landesregierung hat den Kölner Veedelszentren mit diesem Gesetz geschadet. Wir erleben schon jetzt eine Häufung von Wettbüros und Spielhallen, die Einkaufsstraßen in unseren Veedeln und Bezirken unattraktiver machen. Sie blockieren wertvolle Räume, die wir für einen vielfältigen Einzelhandel brauchen und laden zu weiterer Spielsucht ein. Die Stadtverwaltung muss nun alle Möglichkeiten ausschöpfen, um eine Flut von Wettbüros und Spielhallen zu verhindern.“

Anfrage im Ausschuss Allgemeine Verwaltung und Rechtsfragen/Vergabe/Internationales im Rat der Stadt Köln:
https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=825102&type=do  

Gesetz zur Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags 2021:
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMG17-149.pdf 

 


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