​​​​​​​Zum Tod von Frieder Wolf-Buchert: „Er hat für Köln die Welt geöffnet“

Kreisverband
Veröffentlicht am: 03. Dezember 2021

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unseres langjährigen Weggefährten Frieder Wolf-Buchert erfahren. Am Dienstag ist er im Alter von 66 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Seinen Angehörigen drücken wir in tiefer Verbundenheit unser Beileid aus.

Frieder Wolf-Buchert war seit ihren Anfängen Gestalter der GRÜNEN-Partei. Im Laufe seines Lebens hat er bei den Grünen in verschiedenen Funktionen erfolgreich Politik gestaltet. So begleitete er in den 1980er-Jahren Petra Kelly als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in ihrem Bundestagsbüro und arbeitete danach elf Jahre lang in leitenden Funktionen für die Heinrich-Böll-Stiftung in Leipzig, Köln und Brüssel.

19 Jahre lang leitete er das Büro für Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln, bis zu seinem Ruhestand Ende 2020. In dieser Zeit hat er das globale Gesicht der Stadt um viele Facetten bereichert. Die Weiterentwicklung von Kölns zahlreichen internationalen Städtepartnerschaften und Netzwerken hat er in dieser Zeit entscheidend geprägt. So ist Köln heute von Barcelona bis Wolgograd mit insgesamt 22 Kommunen auf 4 Kontinenten freundschaftlich verbunden. Zuletzt unterstützte er Initiativen für die erste Städtepartnerschaft Kölns mit einer Kommune in Afrika südlich der Sahara.

Christiane Martin, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Kölner Rat, sagt:
„Wir werden Frieder sehr vermissen. Als verlässlichen Weggefährten. Als strategischen Kopf. Als leidenschaftlichen Netzwerker über alle Sprach- und Kulturgrenzen hinweg. Er hat für Köln die Welt geöffnet. Auch dank ihm steht Köln heute weltweit für Menschenrechte und Weltoffenheit. Er ist ein Kölner, der in aller Welt Spuren hinterlässt.“

Katja Trompeter, Kreisvorsitzende der Kölner GRÜNEN, sagt:
„Frieders Tod ist ein großer Verlust. Immer war er als Vordenker mit dabei, wenn es um Grüne Themen ging. Ob beim Umgang mit China oder bei der Befriedung des Nah-Ost-Konflikts: Als streitbarer, unverbiegbarer Mensch hat er stets die Debatten in unserer Partei bereichert. Ohne ihn ständen wir als Grüne nicht da, wo wir sind.“


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