Rückblick 2017 von der Bezirksvertretung

 

Das Jahr 2017 liegt hinter uns und somit eine ereignis-, wie arbeitsreiche Zeit im Parlament der Bezirksvertretung, und das alles neben zwei Kräfte zerrenden Wahlkämpfen. Als stärkste Kraft in der Bezirksvertretung blicken wir als Fraktion auf die Erfolge unserer Arbeit zurück, die stets zum Ziel hatten, aus der Innenstadt/Deutz einen grünen und lebenswerten Lebensraum für alle Bewohner*Innen und Besucher*Innen der Innenstadt Köln zu schaffen. Als Bezirksvertretung teilt sich unser Aufgabengebiet in vier Themenfelder auf, nämlich in Verkehr, Ökologie, Stadtverschönerung und Soziales.


Verkehr

Blaue Zone Kolumbaviertel

Wir Grünen setzen uns für ökologische, wie moderne Verkehrskonzepte ein, die allen Beteiligten das Leben erleichtern sollen. In diesem Sinne wurde von uns der Antrag gestellt im Kolumbaviertel ein Pilotprojekt zu beginnen, das Parkzonen mit einer blauen Markierung am Boden gekennzeichnet werden. Dadurch werden für den Parkplatzsuchenden erlaubte Parkflächen leichter identifizierbar, teure Schilder fallen weg und für die Verkehrsüberwachung wird erheblich vereinfacht. Dieses Vorgehen ist angelehnt an Vorbildern wie der Düsseldorfer Blauen Zone Königsallee oder der Amsterdamer Innenstadt.

Antrag: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=608959&type=do&

 

Verkehrskonzept Altstadt und Umgebung Archäologische Zone:

Das Verkehrskonzept dient dazu die Kölner Innenstadt fahrradfreundlicher zu gestalten bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Interessen der Autofahrer. Im Zuge des Verkehrskonzepts haben wir die Marspfortengasse vor dem Parkhausverkehr gerettet und somit die Fahrradstraße bestehen lassen können. Zudem sieht das beschlossene Konzept vor den Augustusplatz autofrei zu lassen.

Antrag Verkehrskonzept: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=63414&search=1

Antrag Augustusplatz: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=50158&search=1

 

Verlängerung der Sperrung Zülpicher Straße

Vor mehr als anderthalb Jahren wurde auf dem gemeinsamen Antrag der beiden Grünen Fraktionen aus der BV Lindenthal und Innenstadt/Deutz die  Zülpicher Straße im Abschnitt zwischen der Wilhelm-Waldeyer-Straße, der Meister-Ekkehart-Straße und dem Hans-Meyer-Weg für den Kfz-Verkehr versuchsweise zu sperren. Die Sperrung wurde am 19.04.2016 eingerichtet und durcheine  umfangreiche Verkehrsuntersuchungen begleitet. Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Befürchtungen eines Rückgangs der Umsätze des Einzelhandels auf der Zülpicher Straße und der Überlastung der angrenzenden Straßen nicht eingetreten sind. 

Dies haben wir zum Anlass genommen uns einzusetzen, die Zülpicherstraße weiterhin für den Kfz-Verkehr gesperrt zu lassen. Besucher*Innen und Bewohner der Zülpicherstraße loben die erhöhte Aufenthalts-, Lebens- und Luftqualität bei gleichzeitiger Aufwertung des Grüngürtels. Aus diesen genannten Gründen sprechen sich diese Bürger für die dauerhafte Beibehaltung der Sperre aus. Es wurde auch der Wunsch geäußert, den Sperrbereich zu erweitern.

Beschlussvorlage: ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp;


Ökologie

Baumbestand Innenstadt & Baumkataster

Auf dem Gebiet der Innenstadt wurden jährlich mehr als 100 Bäume gefällt. Zwar mussten für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung erfolgen, diese durfte sich aber im gesamten Stadtgebiet befinden. Somit kam es vor, dass ein gefällter Baum am Rheinauhafen mit einem Sprössling im Königsforst ersetzt werden durfte. Diese Vorgehensweise hat der Bedeutung von Bäumen für das unmittelbare Mikroklima in der Stadt mit Nichten Rechnung getragen https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/bauen/13001.html. Deswegen wurde von unserer Fraktion der Antrag gestellt, dass in Zukunft für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung im selben Stadtgebiet erfolgen muss. Zusätzlich wurde ein Baumkataster gefordert, dass das illegale Fällen von Bäumen verhindern soll.  

Antrag: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=222403

Im Zuge dessen ist auch der Masterplan Grün, der von Bündnis 90/ Die Grünen injiziert wurde, zu erwähnen. Der Plan sieht vor Dächer und Fassaden zu begrünen, um die natürliche Staubfilterung, Verdunstung und Sauerstoffproduktion in der Stadtluft zu verbessern. Dies ist dringend nötig, in Anbetracht von einem Klimaunterschied von 5 Grad und signifikant schlechteren Luftwerten zwischen der Innenstadt und den Vorstädten.

Initiative Stadtwinzer am Chlodwigplatz


Die im 13 Jhd. errichtete Severinstorburg ist eine der drei erhaltenen Torburgen der ehemaligen mittelalterlichen Stadtmauer. Sie ist ein Wahrzeichen der Kölner Südstadt und mit dem angrenzenden Chlodwigplatz ein beliebter Aufenthaltsort. Die Anlage bildet einen kleinen Südhang, der in letzter Zeit unbepflanzt und schmucklos brachlag. Die Fraktionen von CDU, SPD und den Grünen der Bezirksvertretung Innenstadt haben nun in einem Dringlichkeitsantrag beschlossen, den Südhang mit Weinstöcken zu bepflanzen.  Den Weinstöcken kommen dabei gleich mehrere Aufgaben zu. Sie sollen die Gesamtanlage optisch aufwerten, aber gleichzeitig durch eine maximale Höhe von 1.7 Meter den Blick auf die Torburg nicht beinträchtigen. Ein schmiedeeiserner Zaun soll zudem Personen davon abhalten, den Hang als Urinal zu missbrauchen. Die Weinstöcke wären auch von historischer Bedeutung, denn entlang des Kartäuserwalls und des Ferkulums bestanden früher zahlreiche Weinanbauflächen. Die Weinreben sollen dieses Jahr (2018) eingepflanzt und von der Initiative Stadtwinzer gepflegt werden. Die Hälfte des biologisch angebauten Weines wird an die Stadt Köln abgeführt, die den Erlös an wohltätige Zwecke spenden wird.

 Antrag: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=69197&search=1

Embassy of Trees

Die Kölner Innenstadt verändert sich stetig. An vielen Orten wird gebaggert und gebaut. Die zunehmende Zahl an Baustellen in Köln wird als Belastung bei Bewohnern und Touristen wahrgenommen. Die Bauzäune um die Ausgrabungsstelle wirken dabei trist und dreckig. Nachdem die Kölner Innenstadt durch eng bemessenen Raum und viel Beton geprägt ist, erinnert nur wenig hier an üppige Natur und deren Schönheit.  Die Künstlerin Ellen Bornkessel will dies mit dem Projekt „Embassy of Trees“ ändern. Auf LKW-Planen gedruckte Waldfotos sollen temporär an Gebäudegerüste angebracht werden,  um einen Appel an die Betrachter zu richten, dass eine reichere Baum- und Pflanzenwelt eine lebenswertere Stadt schaffen würde.  Neben der grünen Verkleidung der Bauzäune sieht das Projekt vor, Informationsveranstaltungen zum Thema Stadtbegrünung im Domforum und eine Kunstperformance auf der Domplatte zu veranstalten. Bündnis 90/ Die Grünen haben deswegen einen Antrag eingereicht, um das Projekt „Embassy of Trees“ finanziell zu unterstützen und somit einen Awareness Beitrag zu dem Thema Stadtbegrünung zu leisten.  Das Projekt wird bisher von der Rainforest Art Foundation Europe, OroVerde, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Köln, dem Domforum Köln und der Deutschen Umwelthilfe unterstützt. Das Projekt startet ab Januar 2018 und soll bis Ende September 2018 temporär in Köln laufen.

Antrag: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=72064&search=1


Stadtverschönerung

Neue Parkbänke

Wir Grünen haben es uns zur Aufgabe gemacht, für jede und jeden die Möglichkeit zu bieten die Kölner Innenstadt zu genießen. Eine wichtige Maßnahme ist die Möglichkeit an nicht kommerziellen Sitzmöglichkeiten zu verweilen. Hierfür haben wir im Laufe des Jahres wieder einige Bänke im öffentlichen Raum aufstellen lassen. Unter anderem wurden die Parkbänke entlang der Severinstraße, Mittelallee Rolandstraße, sowie Mainzer Straße aufgestellt.

Mainzerstrasse: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=69542

Rolandstrasse: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=68444

Severinsstrasse: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=64533

 

Chlodwigplatz

Nach langem Warten ist der Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt endlich neugestaltet und fertig. Rundbänke, Radabstellanlagen und die auf der westlichen Seite komplett autofreie Zone schafft gerade im Sommer eine hohe Aufenthaltsqualität. Die Beliebtheit des Platzes ist durch unser Engagement deutlich gestiegen, was man an den zahlreichen Besuchen, die den Platz gut angenommen haben, sieht. Wir werden uns weiterhin für den Chlodwigplatz einsetzen. Als Bezirksvertreter wollen wir das verbotswidrige Parken am Severinskirch. & Chlodwigplatz unterbinden und uns stark machen für mehr Mülleimer und eine öffentliche Toilette.

Maternuskirchplatz

Die mittlerweile hundert Jahre alte Maternuskirche, die in ihrem Baustil und ihrer Ornamentik im Rheinland einzigartig ist, thront über dem gleichnamigen Platz, der weder der Basilika, noch den Anforderungen eines öffentlichen Platzes gerecht wird. Unser Antrag auf temporäre Instandsetzung und Aufwertung des Maternuskirchplatzes (Neustadt-Süd) hat nun endlich Bewegung in das Thema gebracht. Nach einem Treffen mit dem Kirchenvorstand und der Verwaltung sind wir zukunftssicher, dass 2018 die Verschönerung stattfinden wird. Bereits seit 2010 haben wir immer wieder darauf gedrängt, den Maternuskirchplatz umzugestalten und für eine entsprechende Aufwertung zu sorgen.

Antrag: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=68443


Soziales

Drogenkonsum und Aufenthalt im öffentlichen Raum um den Neumarkt/Josef-Haubrich-Hof

Ein scharf diskutiertes Thema ist der Drogenkonsumraum am Neumarkt/ Josef-Haubrich-Hof

Auf unseren Antrag hin erörterte Frau Dahlheim, vom Gesundheitsamt  in der BV 1 die aktuelle Situation. Wir befürworten einen Drogenkonsumraum, aber auch ein dezentrales Konzept, sowie die Ausweitung der Öffnungszeiten des Drogenkonsumraums am Hauptbahnhof und zusätzliche Räume in Kalk und Mülheim. Die Situation am Neumarkt verschärft sich immer mehr und muss dringend verbessert werden. Dabei geht es in erster Linie um suchtkranke Menschen, die unsere Hilfe brauchen.

 

Tag des guten Lebens“ 2018 im Agnes- und Eigelsteinviertel

Einer der schönen Höhepunkte im Kölner Innenstadtleben war dieses Jahr  „Der Tag des guten Lebens“ am 18. Juni 2017 in Deutz. 140.000 Besucherinnen und Besucher, Anwohnerinnen und Anwohner erlebten für einen Tag einen öffentlichen Raum ohne Autoverkehr, aber dafür mit viel buntem Treiben auf der rechts Rheinischen Innenstadtseite. Die neugewonnenen Freiflächen wurden für Konzerte, Ausstellungen & vielfältige Aktionen genutzt. Somit wurde ein greifbarer Ausblick gegeben, wie sich eine Stadt mit reduziertem Verkehr anfühlen könnte. Zudem hatte das Projekt als Bundessieger beim Deutschen Nachbarschaftspreis 2017 überregional Sichtbarkeit bekommen.

Die Agora Köln hat nun nach längeren Gesprächen ihre Arbeit im Gebiet im Agnes- und Eigelsteinviertel aufgenommen und ist im Austausch mit lokalen Vereinen und Organisationen, um im Sommer 2018 das Projekt für einen Tag in die nördliche Innenstadt zu holen. Die BV-Innenstadt hat mit dem Antrag von B90/Grüne, Die Linke und den Mandatsträgern Tom Geffe (GUT) & Adrian Kasnitz (Deine Freunde) den Weg frei gemacht für eine Wiederholung des „Tags des Guten Lebens“. Neben einem bunten und vielfältigen Bürgerfest könnte der Tag einen kreativen Impuls für eine nachhaltige Lösung der derzeitigen Probleme am Ebertplatz geben. 



 

 

"Aus der letzten BV Sitzung"

Die wichtigsten Anträge aus der letzten BV-Sitzung dieses Jahres

Am 07.12.2017 tagte die letzte Bezirksvertretung Innenstadt/ Deutz für dieses Jahr. Es war der unserer BV-Fraktion ein großes Anliegen das Sitzungsjahr zu einem guten Abschluss zu führen, indem wir versucht haben drängende, wie wichtige Anliegen in der Kölner Innenstadt noch in diesem Jahr zu einer Klärung zu verhelfen. Aus den vielen Anträgen haben wir die vier Relevantesten in eine Pressemitteilung zusammengefasst. 

Die Anträge mit dem Abstimmungsergebnis lauten wie folgt:

Titel der Anträge

Kurzbeschreibung

Abstimmung

Tag des guten Lebens“ 2018 im Agnes- und Eigelsteinviertel

“Tag des guten Lebens” 2018 der Agora Köln als autofreien Sonntag im Agnes- und Eigelsteinviertel.

Einstimmig beschlossen

Einzäunung der Kirchen in der Innenstadt an den Karnevalstagen als Schutz vor Wildpinklern

Überprüfung, ob während des Karnevals alle Kirchen in der Kölner Innenstadt für die Karnevalstage eingezäunt werden können, um Windpinkeln zu vermeiden.

Mit Mehrheit der BV beschlossen

Embassy of Trees

Unterstützung einer Kunstaktion zur Sensibilisierung von Naturschutzthemen.

Mit Mehrheit der BV beschlossen

Spende Mutterboden an "Bananenrepublik"

Das Amt für Grünflächen beauftragt, in Absprache mit dem offiziellen Paten im Frühjahr 2018 eine Fuhre Mutterboden für den Erhalt der Kölner Stadtoase zu spenden.

Mit Mehrheit der BV beschlossen

 


 

 

Halbjahres Bericht 2017 aus der Bezirksvertretung

Das erste Halbjahr 2017 liegt hinter uns und somit eine ereignis-, wie arbeitsreiche Zeit im Parlament der Bezirksvertretung. Als stärkste Kraft in der BV1 blicken wir als Fraktion auf die Erfolge unserer Arbeit zurück, die stets zum Ziel hatten, aus der Innenstadt/Deutz einen grünen und lebenswerten Ort für alle zu schaffen. Deswegen möchten wir gerne die für uns wichtigsten Punkte der vergangenen sechs Monate vorstellen, die wir thematisch unterteilt haben in Verkehr, Ökologie, Stadtverschönerung und Soziales.  


Verkehr

Blaue Zone Kolumbaviertel

Wir Grünen setzen uns für ökologische, wie moderne Verkehrskonzepte ein, die allen Beteiligten das Leben erleichtern sollen. Deswegen wurde von uns der Antrag gestellt im Kolumbaviertel ein Pilotprojekt zu beginnen, das Parkzonen mit einer blauen Markierung am Boden kennzeichnet. Dadurch werden für den Parkplatzsuchenden erlaubte Parkflächen leichter identifizierbar, teure Schilder fallen weg und die Verkehrsüberwachung wird erheblich vereinfacht. Dieses Vorgehen ist angelehnt an Vorbildern wie der Düsseldorfer Blauen Zone Königsallee oder der Amsterdamer Innenstadt.

Link zum Antrag: ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp;

 
Vekehrskonzept Altstadt und Umgebung Archäologische Zone

Das Verkehrskonzept dient dazu die Kölner Innenstadt Fahrrad freundlicher zu gestalten, bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Interessen der Autofahrer. Im Zuge des Verkehrskonzepts haben wir die Marspfortengasse vor dem Parkhausverkehr gerettet und somit die Fahrradstraße bestehen lassen können. Zudem sieht das beschlossene Konzept vor, den Augustusplatz autofrei zu halten.

Link zum Verkehrskonzept: ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp

Link zum Antrag Augustusplatz: ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp


Ökologie

Ersatzpflanzung von gefällten Bäumen

Auf dem Gebiet der Innenstadt wurden jährlich mehr als 100 Bäume gefällt. Zwar mussten für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung erfolgen, diese durfte sich aber im gesamten Stadtgebiet befinden. Somit kam es vor, dass bspw. ein gefällter Baum am Rheinauhafen mit einem Sprössling im Königsforst ersetzt werden durfte. Diese Vorgehensweise hat der Bedeutung von Bäumen für das unmittelbare Mikroklima in der Stadt mit Nichten Rechnung getragen goo.gl/vgwNTC. Deswegen wurde von unserer Fraktion der Antrag gestellt, dass in Zukunft für jeden gefällten Baum eine Ersatzpflanzung im selben Stadtgebiet erfolgen muss. Zusätzlich wurde ein Baumkataster gefordert, dass das illegale Fällen von Bäumen verhindern soll.  

Link zum Antrag: ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp

 

Masterplan Grün

Im Zuge dessen ist auch der Masterplan Grün, der von Bündnis 90/ Die Grünen injiziert wurde, zu erwähnen. Der Plan sieht vor Dächer und Fassaden zu begrünen, um die natürliche Staubfilterung, Verdunstung und Sauerstoffproduktion in der Stadtluft zu verbessern. Dies ist dringend nötig in Anbetracht von einem Klimaunterschied von 5 Grad und signifikant schlechteren Luftwerten zwischen der Innenstadt und den Vorstädten.


Stadtverschönerung

Neue Parkbänke

Wir Grünen haben uns es zur Aufgabe gemacht, für jede und jeden die Möglichkeit zu bieten die Kölner Innenstadt zu genießen. Eine wichtige Maßnahme ist die Möglichkeit an nicht kommerziellen Sitzmöglichkeiten zu verweilen. Hierfür haben wir im ersten Halbjahr wieder einige Bänke im öffentlichen Raum errichten lassen. Unter anderem wurden die Parkbänke entlang der Severinstraße, Mittelallee Rolandstraße, sowie Mainzer Straße aufgestellt.

Mainzerstrasse: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=69542

Rolandstrasse: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__kvonr=68444

Severinstrasse: ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp

 

Chlodwigplatz

Nach langem Warten ist der Chlodwigplatz in der Kölner Südstadt endlich neu gestaltet und fertig. Rundbänke, Radabstellanlagen und die auf der westlichen Seite komplett autofreie Zone bieten gerade im Sommer eine hohe Aufenthaltsqualität. Die Beliebtheit des Platzes ist durch unser Engagement deutlich gestiegen, was man an den zahlreichen Besuchern, die den Platz gut angenommen haben, sieht.

Wir werden uns auch weiterhin für den Chlodwigplatz einsetzen. Als Bezirksvertreter wollen wir das verbotswidrige Parken am Severinskirch- & Chlodwigplatz unterbinden und uns stark machen für mehr Mülleimer und eine öffentliche Toilette.

Maternuskirchplatz

Die mittlerweile hundert Jahre alte Maternuskirche, die in ihrem Baustil und ihrer Ornamentik im Rheinland einzigartig ist, thront über dem gleichnamigen Platz, der weder der Basilika, noch den Anforderungen eines öffentlichen Platzes gerecht wird. Unser Antrag auf temporäre Instandsetzung und Aufwertung des Maternuskirchplatzes (Neustadt-Süd) hat nun endlich Bewegung in das Thema gebracht. Bereits seit 2010 haben wir immer wieder darauf gedrängt, den Maternuskirchplatz umzugestalten und für eine entsprechende Aufwertung zu sorgen.

ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp


Soziales

Drogenkonsum und Aufenthalt im öffentlichen Raum um den Neumarkt/Josef-Haubrich-Hof

Die Errichtung eines Drogenkonsumraumes am Neumarkt ist ein kontrovers diskutiertes Thema. Um einen fundierten Sachstand der Situation zu erhalten, wurde auf unseren Antrag hin, ein Fachvortrag von Frau Dahlheim vom Gesundheitsamt in der Bezirksvertretung vorgetragen. Wir als Fraktion befürworten ausdrücklich einen Drogenkonsumraum. Wichtig ist uns aber dabei, dass wir ein gesamtstädtisches und somit dezentrales Konzept verfolgen. Dies beinhaltet zusätzliche Räumlichkeiten für Suchtkranke in Kalk und Mühlheim, wie aber auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten des Drogenkonsumraums am Hauptbahnhof.  Wir sehen diese Maßnahmen als die nachhaltigste Lösung an, um die jetzige Situation am Neumarkt zu verbessern. Es geht uns insbesondere darum ein Konzept zu verfolgen, dass den suchtkranken Menschen hilft. 

 


 

 

Bericht von der ersten Sitzung der Bezirksvertretung Innenstadt/Deutz vom 09.Februar 2017

 

Schenkungsannahme für das Werk Einsturzstelle des Künstlers Mischa Kuball

Das Hinweisschild war 2016 und zum siebten Jahrestag des Einsturzes des Stadtarchivs in der Severinstraße der Stadt Köln geschenkt worden und soll während der Baumaßnahmen als Hinweisschild dienen. Rechtzeitig vor dem achten Jahrestag des Einsturzes des Historischen Archives hat nun die Stadt Köln die Voraussetzungen für die Annahme des Geschenkes der Initiative „ArchivKomplex“ geschaffen.  Die Initiative setzt sich seit Jahren für einen würdigen Umgang mit dem Einsturzort ein. Der Verwaltungsvorlage folgten die Bezirksvertreter*innen von Bündnis 90/ Die Grünen uneingeschränkt. 

 

Wiederherstellung der Grünanlage an der Follerstraße nach Abbau der temporären Turnhalle

In ihrem Antrag forderten die Grünen die „Wiederherstellung der Grünanlage an der Follerstraße nach Abbau der temporären Turnhalle“. Hintergrund des Antrages war, dass die Gebäudewirtschaft der Stadt Köln plant, auf der Grünfläche zwischen Follerstraße und Severinsbrücke für die Kaiserin-Augusta-Schule (KAS) eine temporäre Ersatzturnhalle zu errichten. Benötigt wird der bis zu 1,8 Millionen Euro teure Bau, weil das eigentliche Grundstück für die neue Dreifachturnhalle der KAS wegen der noch laufenden Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Archiveinsturz von der Staatsanwaltschaft Köln noch immer nicht freigegeben worden ist – und derzeit nicht absehbar ist, wann diese Fläche wieder zur Verfügung stehen wird. Für die Errichtung der Turnhalle müssen fünf Schwarzkiefern, die sich innerhalb des Baufeldes befinden, weichen. Da Grünflächen eine unverzichtbare Funktion für die Lebensqualität in der Stadt haben, ist es immanent diese Grünflächen dauerhaft zu wahren. Auf diese Bewahrung der Grünfläche nach dem Abbau der temporären Turnhalle zielte unser Antrag ab. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

 

Verbotswidriges Parken am Severinskirchplatz

Ein weiterer Antrag von unserer Fraktion beschäftigte sich mit dem verbotswidrigen Parken am Severinskirchplatz. Vor der romanischen Basilika im Herzen der Südstadt ist es in letzter Zeit zu vermehrtem verbotswidrigen Parken gekommen. Um den ästhetischen Erhalt zu allen Tageszeiten allen Bürgern gleichermaßen zu gewährleisten, forderten wir vermehrte Kontrollen in diesem Bereich, um das verbotswidrige Abstellen von Fahrzeugen effektiv zu unterbinden. Diesem Antrag wurde von der Bezirksvertretung einstimmig zugestimmt.

 

Weitere Maßnahmen am Deutzer Rheinboulevard

Ein Antrag von Bündnis 9/ Die Grünen den insbesondere den Stadtteil Deutz betrifft, beschäftigte sich mit weiteren Maßnahmen am Deutzer Rheinboulevard. Die Fraktion schlug der Bezirksvertretung einen umfassenden Ortstermin vor, um über die Punkte Standortbestimmung für die von der BV 1 beschlossene Verkaufsstelle, der Rechtssicheren Regelungen für den Fahrradverkehr und Weitgehende Sperrung der Freitreppe in den Wintermonaten sich ein fundiertes Bild machen zu können. Dem Antrag wurde auch einstimmig zugestimmt.