Unterschriftenaktion für bessere Bustaktung in Kölner Randlagen

Die Lindenthaler Grünen übergaben bei der gestrigen Sitzung des Verkehrsausschusses des Kölner Rats dem Ausschussvorsitzenden Andreas Wolter 175 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern, die eine Verbesserung der Taktung der Buslinien 130/131 fordern. Als einzige Verbindungen zwischen Kölner Westen und Kölner Süden fahren die Buslinien bisher zu selten oder in den Randzeiten überhaupt nicht. 

Der Ausschussvorsitzende bedankte sich für die Unterschriften und wies darauf hin, dass sich die Stadt Köln nach dem jüngsten Urteil zu Fahrverboten schnell einiges einfallen lassen muss. Bereits vor der Diskussion um die Reduzierung von Abgaswerten war bekannt, wie wichtig der Ausbau des ÖPNV ist, um die Mobilität der Kölnerinnen und Kölner zu verbessern und die Klimaziele zu erfüllen. Andreas Wolter sieht in den Unterschriften ein zusätzliches Signal dafür, dass die Stadt die Kapazitäten auf den Buslinien dringend ausweiten muss. Er gab daher die Listen an die KVB und die Verkehrsdezernentin Frau Blome weiter.

Die Grüne Ratsfraktion hatte nach der Sommerpause eine Anfrage an die Verwaltung gestellt, um jene Buslinien in Kölner Randlagen zu identifizieren, deren Taktzeiten verbesserungsfähig sind. Die Ergebnisse wurden in die Haushaltsberatungen eingebracht, müssen aber jetzt schnell umgesetzt werden. Die gesammelten Unterschriften sollen der Verwaltung die Dringlichkeit zusätzlich vor Augen führen.

 

Für die Linie 130 „Bayenhalgürtel-Universität und zurück“ wird gefordert:

Mo.-So.: Tagsüber alle 10 Minuten (heute 20 Minuten) 

von 20.00 bis 23.00 Uhr alle 15 Minuten (heute: 30 Minuten)

von 23.00 bis 01.00 Uhr alle 30 Minuten (heute: kein Angebot)

Für die Linie 130 „Bahnhof Rodenkirchen-Universität und zurück“ wird gefordert:

Sa.: von 8.00 bis 23.00 Uhr alle 15 Minuten (heute: 30 Minuten)

von 23.00 bis 01.00 Uhr alle 30 Minuten (heute: kein Angebot)

So.: von 10.00 bis 23.00 Uhr alle 15 Minuten (heute: 30-60 Minuten)

von 23.00 bis 01.00 Uhr alle 30 Minuten (heute: kein Angebot)

Für die Linie 131 „Zollstock-Berrenrather Str. und zurück“ wird gefordert:

Mo.-So.: zu den Hauptverkehrszeiten alle 10 Minuten (heute: 20-30 Minuten)

von 20.00 bis 01.00 Uhr alle 30 Minuten (heute: kein Angebot)

 

 

 

 

 

"Sommerschlussreinigung" Aachener Weiher: kiloweise Kronenkorken und Zigarettenabfälle gesammelt

Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sammelten am Abend des 16.09.2017 am Aachener Weiher mehrere Kilo Kronkorken und Zigarettenabfälle. Aufgerufen zu der Aktion hatten die Grünen aus Lindenthal und der Innenstadt zusammen mit den Gruppen „Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit“, „Tobacycle“, „BlechWech“ und „Zero Waste Köln“.

 

Starken Zuspruch erhielt die Aktion von Passantinnen und Passanten, die sich noch mehr Engagement von der Verwaltung und der Politik gegen das Müllproblem wünschten.

Alex Rybarski von „Blech Wech“ nahm die mehrere Kilo schweren Taschen mit aufgelesenen Kronkorken in Empfang, um sie später in hoher Stückzahl an Schrotthändler abzugeben. Diese verkaufen das Weißblech zur Wiederverwertung weiter. In Zusammenarbeit mit der Kinderhilfsorganisation „SOS Kinderdörfer Weltweit“ spendet „Blech Wech“ die Einnahmen einem Impfprojekt für Kinder in Liberia. Das Kronkorken-Sammelprojekt sucht noch zusätzliche Kooperationspartner.

Mario Merella und Malte Haas von „Tobacycle“ nutzen die ungefähr 12.000 gesammelten Zigarettenkippen (6,07 kg) für ein Sammelsystem, bei dem die Abfälle nach dem Rauchen in spezielle Behältnisse gegeben und zur Neuproduktion von Auffangbehältern genutzt werden. Auch andere Produkte könnten Firmen in Zukunft teilweise aus Zigarettenabfällen produzieren. „Tobacycle“ sucht weitere Partner zum Sammeln von Zigarettenmüll und zur Behälterausgabe.

 

Hintergrundinfos

BlechWech – Kronkorken für’n guten Zweck | www.facebook.com/blechwech.kronkorken/

Tobacycle – Sammelsystem für Zigarettenkippen | https://tobacycle.wordpress.com/

 

 

Lindenthaler Grüne protestieren gegen AFD Anzeige auf der Titelseite des Kölner Wochenspiegels

Die Lindenthaler Grünen erklärten am 10. September 2018 in einem offenen Brief an den Kölner Wochenspiegel/Die Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG ihren Protest gegen den Abdruck einer AfD-Anzeige auf der Titelseite der Ausgabe für Lindenthal vom 22. August 2018. Der Wortlaut des Briefes ist wie folgt.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir protestieren energisch gegen den Abdruck einer Werbe-Anzeige der Partei Alternative für Deutschland (AfD) auf der Titelseite des Wochenspiegels in Lindenthal vom 22.08.2018. Unserer Ansicht nach untergräbt die Werbung von antidemokratisch agierenden Gruppen und Parteien grundsätzlich die Glaubwürdigkeit von Medien, die sich der Demokratie und der Wahrheit verpflichtet sehen.

 

Zwar ist die AfD eine demokratisch gewählte Partei, doch sie unterstützt demokratiefeindliche Tendenzen und verharmlost rechtsextremes Gedankengut. Sie diskriminiert, verbreitet Unwahrheiten, hat ein zweifelhaftes Verhältnis zur Pressefreiheit und trägt massiv zu einer Spaltung unserer Gesellschaft bei. Durch gezielte Provokationen unterhöhlt sie fundamentale Werte wie Menschenwürde, gegenseitigen Respekt und ehrbare Diskussion.

 

Solche Anzeigen einer rechtspopulistischen Partei dürfen nicht Alltag werden.

 

Der Lindenthaler Grünen-Vorstand fordert die Rheinische Anzeigenblatt GmbH & Co. KG als Tochter des DuMont-Verlages auf, sich ihrer demokratischen Verantwortung als Presseorgan zu stellen und der Signalwirkung bewusst zu sein, die eine so platzierte Anzeige dieser Art hat, und deshalb in Zukunft auf Geschäfte mit der AfD und mit anderen rechtspopulistischen Parteien und Gruppierungen zu verzichten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Lilly Zinnecker (Sprecherin) und Stephan Horn (Sprecher)

Bündnis 90/Die Grünen, Ortsverband Köln-Lindenthal

 

 

Hier die Antwort der Verlagsleitung:

 

Mehr Bäume für den Stadtbezirk

Liebe Freundinnen und Freunde einer grünen Stadt Köln,

 

auch im Kleinen wollen wir etwas für eine grüne Stadt in unserem Bezirk beitragen und haben mit einer Baumspende Euskirchener Str. Ecke Rheinbachstr. einen ersten Schritt getan.

Dabei wollen wir es angesichts der vielen Baumfehlstellen in Köln und unserem Stadtbezirk nicht belassen und eröffnen daher die Aktion “Bäume für den Stadtbezirk“ des OV 3 der Kölner Grünen.

Sobald wir 600,- EUR gesammelt haben spenden wir über „1000 Bäume für Köln“ der KÖLNERGRÜN Stiftung einen weiteren Baum im Bezirk, bei den nächsten 600 EUR noch einen und noch einen, aber jeweils in einem anderen Stadtteil.

So können wir viele kleinere Spenden bündeln und mit dazu beitragen, unseren Bezirk noch ein Stück lebenswerter zu machen.

 

 

Diese Aktion könnt Ihr unter folgender Kontoverbindung mit eurem Beitrag unterstützen:

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen – Köln OV 3 Kontonr.: 3961079

BLZ: 370 605 90

IBAN: DE80 3706 0590 0003 9610 79

 

 

 

Zur Zuordnung bitte unbedingt Stichwort “Baumspende“ und für eine Spendenbescheinigung, die ak- tuelle Postanschrift bei Verwendungszweck eingeben.