Mommsenstraße in Köln Lindenthal nun ohne Benutzungspflicht für den Radverkehr,

Radfahren auf der Straße erlaubt!

 

 

Seit kurzem ist eine langjährige Forderung der Bezirksvertretung Lindenthal Wirklichkeit geworden. Die Benutzungspflicht für den mangelhaften Radweg entlang der Mommsenstraße wurde aufgehoben: Er war zu schmal, dank der Asphaltaufbrüche nicht mehr sicher zu befahren und an den Kreuzungen unsicher.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat in vielen Anträgen seit 2000 die Verwaltung an ihre Aufgabe erinnert. Denn seit 1997 ist die Benutzungspflicht an Radwegen an strenge Auflagen gebunden, die von dem Radweg an der Mommsenstraße NIE erfüllt wurden. Doch die Verwaltung widersetzte sich erfolgreich. Erst 2015 hat sie auf den zunehmenden Druck aus Politik (siehe den Ratsbeschluss aller Fraktionen vom 27.10. 2015), der radfahrenden Öffentlichkeit und den Medien den Schritt vollzogen.

 

Seit 18. Dezember 2015 sind die blauen Gebotsschilder für die Benutzungspflicht abgehängt. „Somit kann der Radweg weiter benutzte werden. Er muss aber nicht. Radfahrende können nun die Fahrbahn benutzen, ohne Gefahr zu laufen, dafür ein Bußgeld zu bezahlen. Nun ist es erlaubt. Wer momentan noch lieber auf dem Radweg fahren möchte, kann dies tun. Der bleibt vorerst als fakultativer Radweg erhalten.“, so Roland Schüler, Mitglied der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

 

„Wir freuen uns sehr, dass die Verwaltung nach 18 Jahren ein Gesetz umsetzt und freuen uns auf weitere Straßen, wo die Benutzungspflicht veraltet ist“

 

 

 

Für die Kinder im Kölner Westen nur die besten Standorte

Im Mai 2014 hat die Bezirksvertretung Lindenthal auf Initiative der Grünen zusammen mit den Bürgergruppen und der CDU gute Standorte für weiterführende Schulen im Kölner Westen vorgeschlagen. Wir brauchen dort dringend drei Schulen, davon mindestens eine Gesamtschule.

 Die Bezirksvertretung war sich einig die Schulen wohnortnah zu errichten: eine weiterführende Schule für Widdersdorf / Lövenich , eine für Junkersdorf/Weiden und eine für  Braunsfeld/Müngersdorf/Lindenthal.

Im Juni 2014 hat die Taskforce der Schulverwaltung begonnen sich mit Schulstandorten zu beschäftigen und im Dezember 2014 hatte die Schulverwaltung ganz andere Standorte präsentiert. So im Grünzug West an der Postdamer Str. in Köln Weiden und im Biotop Herbesthaler Straße in Köln Müngersdorf.

Dies war mit den GRÜNEN in Bezirk und Rat nicht machbar.

Wir entfalteten Aktivitäten und Gespräche und so konnte dann am 09.03. 2015 der Schulstandort im Biotop Herbesthaler Straße mit Stimmen von GRÜNEN, CDU, LINKE deutlich abgelehnt werden. Sogar zwei BV-Vertreter*innen der SPD haben sich enthalten 

Dafür wird eine Gesamtschule direkt an unserer Stadtbezirksgrenze am Rande von Müngersdorf am Girlitzweg errichtet.

Der zweite Standort für ein Gymnasium ist direkt am Wohngebiet Lövenich an der Zusestraße, in der Nähe von Widdersdorf geplant

Ein dritter Standort für Junkersdorf muss noch intensiv geprüft werden. GRÜNE, CDU, SPD und Linke haben die Verwaltung gebeten ein Gebiet am Salzburger Weg zu prüfen: Schule, Freiraum für Junkersdorf mit dem Kirmesplatz und ein neu geordnetes Stadionparken u.a. in einer Parkpalette an der Dürener Straße könnten dort möglich sein.

Erweiterung des Rheinenegriesportparkes

Die Diskussion um die Erweiterung des Rheinenergiesportparkes im Grüngürtel geht weiter und da kommen bei uns Lindenthaler Grünen einige Fragen auf, welche wir gerne beantwortet hätten:

 

Wer hat die Aufstellung der Werbe- und Informationstafeln im Rheinenergiesportpark genehmigt?

Wurde das Einvernehmen des Stadtkonservators, des Amtes für Grünflächen und der Unteren Landschaftsbehörde eingeholt und wie haben die Teile der Verwaltung sich zu diesen Schildern positioniert?  

 

Handelt es sich nicht um Werbung für die Rheinenergie in einer Grünfläche? 

 

Wer ist eigentlich Eigentümer dieser Schilder und wer hat die Aufstellung beantragt?

 

In der Antwort 0974/2016 auf eine Anfrage der Grünen schreibt die Verwaltung: „Im Vorfeld ist die Maßnahme mit der grundstücksverwaltenden Dienststelle dem Amt für Landschaftspflege und Grünfläche abgestimmt worden und ohne eine solche hätte der Verein auch das Vorhaben nicht umsetzen können, da es sich um Flächen im städtischen Eigentum handelt.“ Wie kann dann ein politischer Beschluss für das städtische Eigentum, der grundsätzlich Versiegelungen mit Asphalt in Grünflächen verbietet, nicht beachtet werden? 

 

Kann jeder Nutzer, jede Nutzerin des Grüngürtels einen Antrag auf teilweise Veränderung der Oberfläche bestehender Wege innerhalb eines Landschaftsschutzgebietes beantragen? 

 

Die Grünen kennen da einige Asphaltwege, die dringend beseitigt werden müssen und ebenso Wege, die dringend saniert werden müssen.  

 

Uns interessieren die Umstände der Bauarbeiten für die Errichtung eines Gebäudes für das Greenkeeping im Rheinenrgiesportpark sowie die Umstände der dafür erteilten Baugenehmigung.

 

Insbesondere möchten wir wissen wie es möglich ist, dass ein Gebäude, welches Inhalt eines Bebauungsplanes ist über den noch kein Satzungsbeschluss vorliegt, schon zu Zeiten der laufenden Öffentlichkeitsbeteiligung gebaut wird und wie es sein kann, dass Seitens der Verwaltung weit vor der Öffentlichkeitsbeteiligung, nämlich im November 2015, schon eine Baugenehmigung erteilt wird.

 

Des Weiteren interessiert uns Lindenthaler Grüne, wie das beschriebene Gebäude eine Baugenehmigung erhalten kann, wenn für das ganze Gebiet der Vorlage 2026/2015, unter welche dieses Gebäude fällt, kein Umweltgutachten vorliegt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktionstag "Gehwegparken" der grünen BV Fraktionen

Im Rahmen des Aktionstages der grünen Bezirksvertreter*innen waren auch wir im Bezirk 3 unterwegs um auf  rücksichtsloses Gehwegparken aufmerksam zu machen. Mit Zollstock , Kamera und Infomaterial ( Rote Karte für Gehwegparker*innen) haben wir in Sülz auf zugeparkte Gehwege aufmerksam gemacht.
Der öffentliche Raum gehört allen und dafür machen wir uns auch in Zukunft stark.

 

 

Bürgersprechstunde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Ihre Meinung, Ihre Anliegen und der Austausch mit Ihnen liegen uns sehr am Herzen da wir der Überzeugung sind, dass bürgerinnen- und bürgernahe Politik nur mit dem Einbeziehen dieser selbst funktionieren kann. 

Um dies zu leben laden wir alle Interessierten zur regelmässigen Bürgersprechstunde ein.

An jedem ersten Samstag im Monat stehen an der Ecke Sülzburgstrasse / Wichterichstrasse Vertreterinnen und Vertreter des Ortsverbandes, des Rates der Stadt Köln und der Bezirksvertretung Lindenthal zur Verfügung, um Ihre Fragen zu beantworten, Ihre Anliegen entgegenzunehmen und über aktuelle Themen zu informieren. Vertreterinnen und Vertreter aus dem Bundes- und dem Landtag werden ebenso bei jeder zweiten Bürgersprechstunde dabei sein.

Wir freuen uns  auf Sie. 

 

 

 

 

Spaziergang über die Grüngürtel-Wiesen

Die Bürgerinitiative „Grüngürtel für Alle“ bietet jeden Donnerstag um 19:00 Uhr einen gemeinsamen Spaziergang rund um die Anlagen des 1. FC Köln an. So können wir uns auf angenehme Art und Weise einen realen Gesamtüberblick verschaffen, was/wie/wo schon be- und verbaut ist oder bebaut werden soll. Wir begehen  die betroffenen Grünanlagen, stoßen gemeinsam auf weitgehend unbekannte Reste des Kölner Festungsgürtels und entdecken große und kleine Geheimnisse, die in den Planungsunterlagen der Stadt nicht vorkommen. Jeder kann hinterher beurteilen, welche Auswirkungen die geplanten Erweiterungen der Sportanlagen und Gebäude für uns und Tausende anderer Spaziergänge, für Jogger, den dortigen „Waldkindergarten“, Sonnenanbeter, Ballonfahrer, Freizeitfußballer sowie für  Flora und Fauna und die Tierwelt haben würden.

Treffpunkt ist jeweils vor dem Geißbockheim. Der gemeinsame Spaziergang dauert i. d. R.  ca. 1 Stunde.

Über zahlreiche „Mitwanderer“ freuen wir uns schon jetzt!

 

 

Kölner Grüne gegen die Erweiterung des Rheinenergiesportparkes im Grüngürtel

Die KMV hat die vom OV Lindenthal schon am 14.04.2014 einstimmig verabschiedete Resolution ebenfalls angenommen. Hier der Text, wie er am 04.06.2016 von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN beschlossen wurde:

 

GRÜNE für den Schutz des Äußeren Grüngürtels

Auf den Gleueler Wiesen kann jeder Kölner Bürger spazieren gehen, picknicken, sonnenbaden, joggen, ballonfahren, kicken, Hunde ausführen, Schafe bewundern oder einfach die Landschaft und die Natur genießen. Sie sind wichtiger Bestandteil eines einzigartigen Grünzuges und Naherholungsgebietes nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger Lindenthals und darüber hinaus, sondern auch ein elementares Exkursionsgebiet eines Waldkindergartens, von denen Köln ohnehin zu wenige hat.

 

Dieser Grüngürtel mit seinem charakteristischen Wechsel von Wald, Wasserflächen und freien "Volkswiesen" wurde nach einer Idee des ehemaligen Kölner Oberbürgermeisters Konrad Adenauer geplant und umgesetzt. Schon damals lagen Sportanlagen für die allgemeine Bevölkerung am heutigen Standort des Geißbockheims und am Fort VI. Seit 1980 steht der Grüngürtel seiner außerordentlichen, vor allem städtebaulichen Bedeutung als überaus facettenreicher "Landschaftspark" wegen unter Denkmalschutz.

 

Mitten im Herzen unserer „Grünen Lunge“ soll nun das bisherige Gelände des 1. FC Köln um ein riesiges Leistungszentrum mit vier Gebäuden (eines davon mit den 

Maßen 92 m x 51,5 m) und drei Kunstrasenplätzen erweitert werden.

 

Bislang sind nach unserer Auffassung in diesem Zusammenhang die Abwägung von öffentlichen und privaten Interessen sowie die Suche und Prüfung von Alternativstandorten weder ernsthaft noch nachvollziehbar und nicht ergebnisoffen erfolgt. Auch die Belange des Natur- und Denkmalschutzes wurden aus unserer Sicht noch nicht hinreichend berücksichtigt

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Bei dem in Rede stehenden Projekt stehen öffentliche und private Interessen im Widerstreit. Wenn dabei öffentliches und privates Interesse nicht sorgfältig und verantwortlich gegeneinander abgewogen werden, öffnet das einer weiteren Bebauung des Grüngürtels und einer Vernichtung von wertvollen öffentlichen Grünflächen auch an anderen Stellen der Stadt Tür und Tor. Jeder Präzedenzfall muss demnach vermieden werden.

 

Wegen oben aufgeführter Gründe sprechen sich BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KÖLN gegen die Bebauung der Gleueler Wiesen durch den 1. FC Köln aus. Wir halten es für inakzeptabel, dass einem privaten Wirtschaftsunternehmen leichtfertig und zu fragwürdigen Konditionen überaus wertvolles, in dieser Stadt nicht mehr beliebig verfügbares Allgemeingut überlassen wird.

 

Wir fordern:

 

eine neue ernsthafte, ergebnisoffene Suche nach Standortalternativen,

 

die Berücksichtigung der Vorgaben des Planungsrechtes, des Landschafts- bzw. Naturschutzes sowie des      Denkmalschutzes und deren nachvollziehbare Abwägung als öffentliche Interessen mit dem privaten Interesse des Projektträgers

 

 

 

Jahreshauptversammlung des OV3

Am 14.01.2016 fand in der Galerie Freiraum die Jahreshauptversammlung der Lindenthaler Grünen statt.Neben den Wahlen zum Vorstand, der Kassenprüfer*innen und der Delegierten für den Delegiertenrat hatten wir auch politisch einen interessanten Abend. Es wurde nicht nur zurückgeblickt ins vergangene Jahr, sondern auch klar formuliert was unsere Ziele für 2016 sind und für was wir stehen nämlich für ein offenes, tolerantes und grünes Köln in welche jede*r willkommen ist. Die grüne Komponente zeigte sich im Besonderen in einer spontanen Sammelaktion im Rahmen unserer Aktion " Mehr Bäume für den Stadtbezirk" in kürzester Zeit war es uns möglich den noch fehlenden Betrag für den nächsten Baum zu erreichen und nun lassen wir 2016 einen weiteren Baum pflanzen um unseren Bezirk etwas grüner zu machen. Personaltechnisch bleibt dieses Jahr alles beim alten und der Vorstand wird seine Arbeit 2016 in der selben Besetzung wie auch 2015 fortsetzen.