Café Bickolo: Was lange währt, wird endlich gut!

16.03.17 |

Die GRÜNEN freuen sich, dass die unverzichtbare Arbeit des Café Bickolo im Westend dauerhaft gesichert werden soll. Durch die aktuelle Verwaltungsvorlage ist nach Jahren der unsicheren Finanzierung und mangelnder Perspektive endlich der Durchbruch für den langfristigen Erhalt der Begegnungsstätte in einem belasteten Sozialraum gelungen.

„Wir haben uns schon seit vielen Jahren für die dauerhafte Finanzierung des Café Bickolo im Westend eingesetzt. Viele Besuche vor Ort haben mir deutlich gemacht, wie wichtig die Institution für das Zusammenleben der Menschen aus vielen verschiedenen Kulturen ist“, erklärt der stellvertretende Bezirksbürgermeister Ralf Klemm. „Das Café Bickolo ist der wichtigste Treffpunkt im Quartier, dort wird die dringend benötigte Sozialberatung angeboten und vor allem wird Menschen ein Treffpunkt angeboten. Ich hätte mir natürlich schon viel früher eine Lösung für die prekäre Finanzsituation des Café Bickolo gewünscht. Aber das Wichtigste ist, dass dies jetzt gelungen scheint.“

In vielen Bereichen leiste das Café Bickolo hervorragende Arbeit. So werde dort ein wichtiger Beitrag für die Integration von Geflüchteten aber auch der dort lebenden Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen geleistet. Das niedrigschwellige Angebot werde von vielen ehrenamtlich Engagierten unterstützt, die dadurch eine sinnvolle Tätigkeit für ihr unmittelbares Wohnumfeld erbringen können.

„Ich fand immer erstaunlich, dass dort Menschen aus ganz verschiedenen Religionen und Kulturen, mit unterschiedlicher Bildung, mit und ohne Kopftuch gemeinsam arbeiten, feiern und andere dort lebende Menschen unterstützen“, so Klemm. „Ich hoffe, dass mit der jetzt zu beschließenden Grundförderung der permanente Existenzkampf des Café Bicklo zumindest für die kommenden Jahre endet und die Mitarbeitenden sich voll und ganz ihren inhaltlichen Aufgaben widmen können. Für die Menschen im Westend!“