Jörg Frank

Ratsmitglied und Geschäftsführer der Grünen Ratsfraktion

Zu meiner Person

1955 in Köln geboren, bin ich im Kuniberts- und Eigelsteinviertel aufgewachsen und besuchte die Volksschule Machabäerstraße, die für die „autogerechte Stadt“ (Nord-Süd-Fahrt), abgerissen wurde. 1974 absolvierte ich mein Abitur am Hansa-Gymnasium und schloss 1983 mein Studium in Physik und Philosophie ab. Ich habe eine Tochter und einen behinderten Sohn. Seit 2005 lebe mit meiner Frau im Ursulaviertel. Beruflich war ich als SAP-Organisator tätig. Ich bin seit 1989 ehrenamtlich im Rat tätig und stellvertretender
Fraktionsvorsitzender. 2009 wurde ich im Wahlbezirk Altstadt Nord II/Neustadt Nord II direkt in den Stadtrat gewählt. Seit 2010 arbeite ich hauptamtlich als Geschäftsführer der grünen Ratsfraktion.

Meine politischen Schwerpunkte sind Stadtfinanzen, Wirtschafts-
und Flächenpolitik, Medien- und Kreativwirtschaft. Seit 2004 bin ich Vorsitzender des Liegenschaftsausschusses und arbeite in den Ausschüssen Finanzen und Wirtschaft sowie im Aufsichtsrat der Stadtwerke. 2011 habe ich den Köln-Rio-Städtepartnerschaftsverein mit gegründet, in dessen Vorstand ich aktiv bin.

Bunt, kreativ, urban
Ursulaviertel, Klingelpützpark, Weidengasse, Eigelstein, Mediapark, Agnesviertel sind Viertel mit pulsierendem, buntem und vielfältigem Stadtleben, in denen viele Nationalitäten leben. Auch die freie Kulturszene hat den besonderen Reiz entdeckt. Ateliers, Theater und Clubs sind hier zuhause. In die leeren Ladenlokale in der Passage des Ebertplatz sind Kunsträume eingezogen. Sie beleben diesen hässlichen Platz. Solche kreativen Räume im Viertel möchte ich weiter fördern.

Sozial und vielfältig
Wohnen in der Innenstadt ist begehrt. Aber Wohnraum muss auch für alle bezahlbar sein. Denn die Mischung macht’s. Das gilt auch für den Einzelhandel in der Neusser Straße, am Eigelstein und in der Weidengasse. Ich setze ich mich für bezahlbaren Wohnraum und ein vielfältiges Einzelhandelsangebot ein.

Bildung für alle

Die neue „Bildungslandschaft Altstadt Nord“ aus Schulen und Jugendeinrichtungen wird nun so realisiert, dass der Klingelpützpark erhalten bleibt. Das konnten wir GRÜNE erreichen. Der Park hat für die nördliche Altstadt eine unverzichtbare Freizeit- und Erholungsfunktion. Gute Schulen sollen Bildungschancen für alle bieten.

Mehr Grün und Lebensqualität
Für unser Stadtklima und unsere Lebensqualität sind mehr Bäume und Grünflächen wichtig. Stadträume sollen mehr Freizeit- und Erholungsqualität bieten.

Der Ebertplatz schottet das Eigelstein- vom Agnesviertel ab, verbannt die Menschen in Tunnel und tiefergelegte Flächen - umschlossen vom Autoverkehr! Eine typische Bausünde „autogerechter Stadt“ der 60er Jahre. Seine Umgestaltung zu einem Platz mit guter Aufenthaltsqualität, mit viel Grün und einer direkten Verbindung zum Park am Theodor-Heuss-Ring ist eines meiner wichtigsten Ziele. Der Hansaring soll wieder wie ursprünglich zu einer Baumallee ohne Parkplätze umgestaltet werden, in deren Mitte Bänke stehen und Kinder spielen können. Das Rheinufer zwischen Dom und Zoobrücke soll zu einer attraktiven Rheinpromenade mit viel Grün und Außengastronomie aufgewertet werden.

Ihr Jörg Frank

Kontakt
joerg.frank@stadt-koeln.de