Friederike Scholz

Landtagswahlkreis Köln IV – Chorweiler/Nippes-Nord

Steckbrief

Geburtstag/Alter + Geburtstort: 48 Jahre, Dinslaken

In Köln/im Wahlkreis seit: 1993 (Beginn Studium)

Vorlieben/Hobbys: lesen (Kinder-Jugendliteratur, aber auch Erwachsenenliteratur)

Bei den Grünen seit: 2007

Grün ist: Kämpfen für Gerechtigkeit und ein lebenswertes Heute und Morgen 

Wenn ich in meinem Leben nur noch eine Sache essen könnte, wäre(n) das: gebratene Artischockenböden

Beruf: Juristin/Referentin im Bereich Gesundheit, Soziales und Integration beim Deutschen Städtetag

Mein bestes Karnevalskostüm: die Karnevalskostüme meiner Kinder: Lucky Luke und Diddlmaus

Kontakt
E-Mail: friederike.scholz[at]gruenekoeln.de

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Friederike im Interview

Was hat Dich zu den Grünen und in die Politik gebracht?

Gerechtigkeitsfragen und Ungleichbehandlung haben mich schon in der Jugend beschäftigt. Aus diesem Bewusstsein heraus habe ich Jura studiert. Klar war mir aber auch, dass es für mehr Gerechtigkeit politische Entscheidungen braucht. Nach der Landtagswahl 2005 und den vielen richtungsändernden Entscheidungen durch die CDU/FDP-Regierung in allen Politikfeldern, wollte ich Grüne Politik unterstützen. Die Grünen habe ich dabei nicht nur als die Partei für Umweltschutz gesehen, sondern auch als die Partei, in der Gerechtigkeitsfragen leitend sind.  

Warum bewirbst Du Dich für einen Platz im Landtag? Was motiviert Dich?

Ich möchte meine ganze Kraft und Energie einsetzen, dass sich Dinge ändern. Ich möchte, dass Klima- und Umweltschutz erste Priorität in NRW werden, weil das die Grundvoraussetzung für ein lebenswertes Leben ist. Meine Erfahrungen und Fähigkeiten möchte ich nutzen, um gleichzeitig Rahmenbedingungen für mehr Gerechtigkeit zu setzen. Der Gedanke, dazu beitragen zu können, dass meinen Kindern eine lebenswerte Zukunft bleibt, motiviert mich.

Wie stellst Du Dir Köln und NRW in fünf Jahren bei der Landtagswahl 2027 vor?

In fünf Jahren gibt es in Köln und in NRW in allen Vierteln und Quartieren „Kümmerer“ verschiedener Fachrichtungen, die die spezifischen Bedarfe der Bürger*innen erhoben haben und die Viertel nachhaltig und sozial gerecht beplanen. Die Viertel sind barriereärmer und grüner. Auf den meisten Häusern sind Solaranlagen und viele Menschen wurden bereits bei der Umstellung auf klimaneutrales Heizen unterstützt. Der Ausbau des Schienennetzes ist vorangeschritten und es gibt ein günstiges Ticketsystem.

Und 2035?

Im Jahr 2035 heizen wir klimaneutral und die Energiewende ist in NRW geschafft. Die Häuser sind begrünt und es gibt nur noch wenige Autos. Trotzdem erreicht jede* Bürger*in jedes Ziel in NRW kostengünstig und schnell. Wohnraum ist wieder bezahlbar und die Viertel sind zu barrierefreien Orten geworden, in denen sich Jung und Alt gerne bewegt und trifft. Kinder- und Jugendliche können mit Zuversicht in die Zukunft blicken.  

Wie sieht der perfekte Samstag in Deinem Veedel aus?

Bummel über den Wochenmarkt, Kaffee und Kuchen in der Flora, Abendspaziergang am Rhein.

Was erlebt man nur in Köln?

Wenn Du aus einer mittelgroßen Stadt zum Studium nach Köln-Nippes ziehst und auf dem Weg in die Innenstadt im Hausflur von einer älteren Nachbarin gefragt wirst: „Mädschen, fährst Du nach Kölln?“, und Du denkst „Wohne ich denn nicht in Köln?“.