Konsum

Parteiarbeitskreis Konsum

Wir wollen über nachhaltigen Konsum informieren und das Bewusstsein der Käufer*innen für verantwortungsbewussten Einkauf und Verbrauch stärken. Ökologische Verantwortung und Nachhaltigkeitsprinzipien sind GRÜNE Grundwerte, die der Arbeitskreis weiter voranbringen möchte.


Sprecher*innen Team

Leonie Routil

Sprecherin

Roland Schwarz

Sprecher

Lukas Wittig

Sprecher

 

Kontakt zu unserem Parteiarbeitskreis:


Über uns

Der Parteiarbeitskreis Konsum ist regelmäßig mit gut besuchten Aktionen in Köln unterwegs. Sei es beim "Tag des guten Lebens" in den verschiedenen Veedeln, beim jährlichen "Kauf-Nix-Tag" im November, oder in Kooperation mit anderen Arbeitskreisen – wie mit dem Arbeitskreis Ökologie zum Thema "Plastikmüll" oder dem Arbeitskreis Wirtschaftspolitik zu den Freihandelsabkommen.

Der AK Konsum trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag eines jeden Monats um 19.30 Uhr im Grünen Zentrum am Ebertplatz 23. Die Termine könnt ihr auch dem Kalender entnehmen.

Ansprechpartner für den Arbeitskreis Konsum ist das Sprecher*innen-Gremium, welches aus Mareike Neukam, Leonie Routil, Roland Schwarz und Lukas Wittig besteht. Vertreterin im Delegiertenrat ist Ute Ackermann (Ersatz-Delegierter: Markus Wagener).

Wenn Ihr in den Verteiler des Arbeitskreises aufgenommen werden wollt, oder andere Fragen habt, meldet Euch bitte unter ak-konsum[at]gruenekoeln.de. Jede*r mit Interesse an diesen Themen ist herzlich eingeladen. An unseren Treffen nehmen regelmäßig externe Expert*innen teil. Du kannst auch sehr gerne kommen, ohne Mitglied bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zu sein. Du willst dein Thema bei uns vorstellen? Sprich uns einfach an. Wir freuen uns auf dich!


Unsere wichtigsten inhaltlichen Positionen

Mit unserem Konsum treffen wir täglich Entscheidungen. Sie wirken sich nicht nur auf den eigenen Genuss oder die Geldbörse aus, sondern auch auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen, die an der Produktion beteiligt gewesen sind. Damit tragen wir als Bürger*innen eine große Verantwortung, aber auch als Politiker*innen, deren Aufgabe es ist, dass gerechte Löhne gezahlt und mit globalen Ressourcen schonend und nachhaltig umgegangen wird.

Wenn sich "Gebrauchs"güter zu "Verbrauchs"gütern entwickeln, wie es die neue Wegwerfmode großer Handelsketten suggeriert, entfernen wir uns vom Ziel eines suffizienten Lebensstils, der unseren Ressourcenverbrauch reduzieren, und nicht künstlich erhöhen sollte. Dabei diskutieren wir Konsum auch unter sozialen Gesichtspunkten, denn es ist politische Verantwortung, dass Nachhaltigkeit nicht nur für große Geldbeutel möglich ist.

Unser Themenspektrum ist breit aufgestellt:

Ernährung: Wir kämpfen für gutes Essen für Alle

  • Die Industrialisierung der Lebensmittelproduktion schreitet voran. Damit verschwinden nicht nur bäuerliche Betriebe, Metzgereien und Bäckereien, sondern allzu oft auch Vielfalt und natürlicher Geschmack. Übergewicht ist bei uns eines der größten Krankheitsrisiken für Kinder. Und wir „leisten“ es uns, elf Millionen Tonnen Lebensmittel im Jahr wegzuwerfen.
  • Wir wollen eine Ernährungswende: für gesundes Essen ohne Gentechnik, Pestizid- und Antibiotikarückstände, für verständliche Kennzeichnungen auf Lebensmitteln und für gutes Essen in Kitas und Schulen.

Tierschutz: Tieren in Deutschland soll es gut gehen

  • Millionen von Tieren leiden nach wie vor in deutschen Tierversuchslaboren, Küken werden standardmäßig die Schnäbel abgeschnitten und Elefanten müssen im Zirkus unnatürliche Kunststücke vorführen. Tiere werden stundenlang durch ganz Deutschland oder ins Ausland transportiert, um dann geschlachtet zu werden.
  •  „Grüner statt größer werden“ ist unser Leitmotiv für die Tierhaltung der Zukunft. Wir setzen uns außerdem für ein Ende der Massentierhaltung, ein Tierschutzgesetz und tierversuchsfreie Forschungsmethoden ein.

Landwirtschaft: Wir fordern die Agrarwende

  • Wir stehen für eine bäuerlich-ökologische Landwirtschaft. Diese Landwirtschaft behandelt Tiere respektvoll, schützt das Klima und die biologische Vielfalt, ermöglicht Bäuerinnen und Bauern ein auskömmliches Wirtschaften und bekämpft den Hunger in der Welt.
  • Mit setzen uns ein für ein Ende der Massentierhaltung, gentechnikfreies Essen, eine pestizidarme Landwirtschaft, mehr Ökolandbau, regionale Vermarktung und klare Kennzeichnungen auf Lebensmitteln.

Für Verbraucherschutz, Transparenz und Wahlfreiheit

  • Unsere Konsumwelt ist bunter, vielfältiger und oft einfacher geworden. Aber immer noch viel zu oft sitzen Verbraucher*innen am kürzeren Hebel – wenn Autohersteller tricksen, Internetkonzerne ungefragt Daten sammeln und weitergeben, Banken Wucherzinsen verlangen oder im Supermarkt Dickmacher als gesund verkauft werden.
  • Wir setzen für mehr Verbraucherschutz in allen Alltagsbereichen ein: für klare Kennzeichnungsregeln bei Lebensmitteln ebenso wie für die Deckelung von Dispozinsen, für Verbraucherdatenschutz im Netz oder für giftfreies Spielzeug.

Plastik: Wir müssen die Müllverschwendung eindämmen

  • Unser Planet ist voller Plastik, selbst an den entlegensten Orten der Welt lässt sich Plastik finden. Auch in Deutschland fällt viel zu viel Plastikmüll an, der oft einfach verbrannt und nicht hochwertig recycelt wird.
  • Wir wollen endlich die weltweite Plastikflut stoppen: Deshalb setzen wir uns für ein globales Plastikabkommen unter dem Dach der Vereinten Nationen ein und fordern den Einstieg in eine echte Kreislaufwirtschaft.

Freihandel: Wir stellen das Wohl der Menschen vor Konzerninteressen

  • Eine Globalisierung ohne starke Regeln nützt vor allem globalen Konzernen und vergrößert die weltweite Ungerechtigkeit. In der Logik der aktuell von der EU verhandelten Handelsabkommen CETA, TTIP, JEFTA und TiSA gelten Regulierungen zum Schutz von Mensch und Umwelt als störende Handelshemmnisse. Und mit den Investor-Staat-Schiedsgerichtsverfahren erhalten Unternehmen unnötige und gefährliche Klageprivilegien gegen staatliche Regulierung.
  • Wir fordern einen Neustart der europäischen Handelspolitik. Wir setzen uns für gerechte Handelsregeln ein, die fairen Wettbewerb und eine ressourcenschonende Produktionsweise fördern und Beschäftigte und VerbraucherInnen schützen.

Unsere Überzeugung: Konsum ist Macht!