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10 Jahre Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dok -

Ratsfraktion
Veröffentlicht am: 26. September 2018

Statement von Brigitta von Bülow, kulturpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Kölner Rat
In Zeiten von AfD und Fake News unverzichtbarer denn je „Wir gratulieren der Info- und Bildungsstelle ibs im NS-Dokumentationszentrum zum zehnten Geburtstag und zu zehn Jahren erfolgreicher Arbeit. Die Analysen der ibs sind immer auf dem neuesten Stand und belastbar. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus.

 In Zeiten von AfD und Fake News unverzichtbarer denn je

 „Wir gratulieren der Info- und Bildungsstelle ibs im NS-Dokumentationszentrum zum zehnten Geburtstag und zu zehn Jahren erfolgreicher Arbeit. Die Analysen der ibs sind immer auf dem neuesten Stand und belastbar. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus.

Vor elf Jahren haben wir gemeinsam mit SPD und Linken den Antrag zur Einrichtung der ibs im Rat initiiert. Nach zehn Jahren ibs ist ihre Arbeit noch wichtiger als damals befürchtet, die bundesweiten Entwicklungen rechtsextremer Gruppierungen (allen voran die so genannte „Alternative für Deutschland“) sind besorgniserregend.

Auschwitz in Zukunft zu verhindern, ist vor allem eine Forderung an Erziehung, so Theodor W. Adorno. Mit ihrem pädagogischen Ansatz gibt die ibs bis heute eine konkrete Antwort auf genau diese Herausforderungen. Die Stadt Köln leistet mit der ibs einen wichtigen Beitrag zur Stärkung einer freiheitlich-demokratischen und weltoffen-toleranten Stadtgesellschaft.“

 

Hintergrund:

Die ibs Informations- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum kam im Jahr 2007 auf eine gemeinsame Initiative des damaligen Kernbündnisses aus GRÜNEN und SPD zustande.  Im Haushaltsjahr 2007 wurden zusätzliche 400.000 Euro in den Etat für das NS-DOK eingestellt, um neben einer Verbesserung der Arbeit des NS-Dok mit der Info- und Bildungsstelle gezielt Jugendliche über die Gefahren rechtsradikaler Argumente und Vorurteile aufzuklären und ihnen so entgegenzuwirken. Adressaten sind neben Pädagog/inn/en auch Angehörigen von Netzwerken wie der Synagogengemeinde, die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes sowie Familienberatungsstellen. Am heutigen Dienstag feiert die ibs offiziell ihr zehnjähriges Bestehen.


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