Archiv 2003-2004

Nachrichten aus dem Kreisverband der Kölner Grünen 2003

Frauen-Mitgliederversammlung

Montag, 24.11.2003 um 19.00 Uhr im Forum F, Neusserstr. 225 (Linie 6, 12 und 18 bis Florastr.)

Themen:
Frauen und Gesundheitspolitik: Über die Auswirkungen der Gesundheitsreform für Frauen berichtet Marianne Hürten, frauenpolitische Sprecherin der grünen Landtagsfraktion und Vorsitzende der Enquetekommission "Für eine frauengerechte Gesundheitsversorgung in NRW".

Frauen und Kommunalpolitik: Am 26.9.2004 ist Kommunalwahl in Köln und schon Anfang 2004 werden die künftigen grünen Rats- und Bezirks-Listen gewählt. Aber was bedeutet kommunales Engagement? Aktive Grüne Kölnerinnen berichteten und diskutierten über ihre Erfahrungen im Rat und den Bezirksvertretungen: Angela Spizig, Grüne Bürgermeisterin / Ratsmitglied (MdR), Gaby Schlitt (MdR), Roswitha Berscheid (BV Innenstadt/Deutz) u.a.

Erfolgreiche Themenwerkstatt zur Kommunalpolitik

52 Mitglieder nahmen am Wochenende vom 14. bis 16. November an der vom Kreisverband organisierten Themenwerkstatt zur Kommunalpolitik 2004/2009 teil. Sie diskutierten über die grüne Politik für ein urbanes, wirtschaftlich nachhaltiges, soziales, tolerantes und transparentes Köln. Foto

Migration im 21. Jahrhundert: Perspektiven in Deutschland und den USA

Eine Podiums- und Publikumsdiskussion mit
Cem Özdemir, Bündnis 90/Die Grünen
Hans Gerd Grevelding, Erzbistum Köln
Vangala Ram, U.S. Presse- und Kulturattaché, U.S. Generalkonsulat, NRW
Moderation: Arnd Henze, stellv. Auslandschef, WDR, Köln

Dienstag, 2. Dezember 2003, um 19:30 Uhr
im Amerika Haus Köln, Apostelnkloster 13-15

Für diese Veranstaltung ist eine namentliche Anmeldung erforderlich. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.
Anmeldungen (Name, Adresse, Institution) bitte bis 27.11. entweder schriftlich (Amerika Haus, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln) per Fax (0221-25 55 43).

Ein Programm in Zusammenarbeit mit: Junge Europäische Föderalisten, Katholische Hochschulgemeinde, Amerikahaus

 

Auf Einladung von Volker Beck besuchten vom 7.-10.10. 50 junge Aktive der Grünen Jugend aus Köln und Bonn und des Kölner schwul-lesbischen Jugendzentrums "Anyway" ihren Abgeordneten am Parlamentssitz in Berlin. Zum Programm gehörte u.a. ein Besuch im Reichstag, das Jüdische Museum, das Verbraucherschutzministerium, die Stasi Unterlagen-Behörde und das Schwule Museum in Kreuzberg.

6 Millionen für Köln

Beschluss des Delegiertenrats des KV Bündnis 90/Die Grünen Köln

Der Delegiertenrat des KV Köln fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Köln auf,
>der Dringlichkeitsentscheidung vom 11. August 2003 in dieser Form nicht zuzustimmen >>>

Auf Einladung von Volker Beck und Kerstin Müller waren 2 junge Kölner in diesem Jahr bei der Veranstaltung "Jugend und Parlament" in Berlin dabei. Der Plenarsaal des Bundestages gehörte Ende September 3 Tage lang dem politischen Nachwuchs. Die beiden Sprecher der Grünen Jugend Köln Oona Grünebaum und Kevin Liebig nahmen dabei auf den Sesseln der Abgeordneten Platz und debattierten leidenschaftlich aktuelle Themen wie Globalisierung, Einwanderung und die Zukunft des Sozialstaates.

Le Tour d’Eifel oder vom Naturpark zum Nationalpark

Der erste Nationalpark in NRW entsteht, und wir sind dabei.
Vor der Kölner Haustür, mitten in der Eifel, entsteht der erste Nationalpark in NRW. Ideengeber für dieses Projekt waren grüne Mitglieder, unter ihnen unser jetziger Kreiskassierer Andreas Wolter. Die wechselhafte Geschichte des Arials war der Anlass für diese vierstündige Radtour, an der rund 30 Kölner Grüne teilnahmen. Vor Ort vermittelten OV 1 - Mitglied Andreas Wolter und Heiko Schuhmacher vom Förderverein Nationalpark Eifel die Entwicklung der ehemaligen NS-Ordensburg „Vogelsang“ und des umliegenden Geländes zum Truppenübungsplatz des Belgier Militärs. Ab 2005 wird das Gelände dann in den Nationalpark Eifel integriert, dann ein 90 qkm großes Areal mit bedrohten Pflanzen und Tieren - ein wunderschönes Stück Natur.
Rainer Priggen, MdL begleitete uns ebenfalls auf dem Rad und berichtete über die Hintergründe des politischen Entscheidungsprozesses im Landtag. Denn insbesondere durch die Grünen wurde das Projekt Nationalpark auch auf Landesebene forciert und ermöglicht. Wir möchten allen einen Besuch in diesem einmaligen Gebiet mit viel Geschichte und Natur per Rad oder zu Fuß empfehlen. Die Teilnehmer waren allesamt begeistert von der Tour. Weitere Informationen gibt es unter www.foerderverein-nationalpark-eifel.de . Einen Ausführlichen Bericht werden wir im nächsten MachEt veröffentlichen.
Björn Troll, OV-Innenstadt/Deutz

 

 

Polizeiübergriffe auf Anti-Nazi-Demonstration am Samstag

auch Mitglied der Grünen Jugend Köln betroffen

 

Naziaufmärsche in Köln Chorweiler und Mülheim verhindern !

Aufruf:
Naziaufmärsche in Köln Chorweiler und Mülheim verhindern !

Am 15.März will die Neonazigruppe " Bürgerbewegung Pro Köln" mal wieder in Köln aufmarschieren und dies gleich zweimal an einem Tag! Erst wollen sie am Vormittag in Chorweiler und dann Nachmittags noch mal in Mülheim ihre braunen Parolen verbreiten. Schon letzes Jahr mußten die Nazis in Chorweiler eine schwere Schlappe hinnehmen! Sorgen wir auch diesmal dafür, dass sie keine Chance haben - weder in Chorweiler noch in Mülheim noch sonstwo!

Wer ist "Pro Köln"? Hinter dem harmlosen Namen "Pro Köln" verbergen sich führende Köpfe der Kölner Neonazi-Szene. Deren Wortführer Manfred Rouhs hat in den letzten Jahren zahlreiche rechtsextreme Kundgebungen in Köln abgehalten, an denen sich hauptsächlich rechte Skinheads und Nazischläger aus ganz NRW beteiligten. Dabei greift „Pro Köln" immer wieder verschiedene Themen auf, um ihre braune Propaganda zu transportieren: Doch egal ob sie gegen den Christopher Street Day hetzten oder gegen den "Straßenstrich" in Longerich demonstrierten - jedes Mal wurden sie mit entschlossenem Widerstand konfrontiert. In Chorweiler gelang es Anwohner/innen im letzten Jahr sogar eine „Pro Köln" Demonstration komplett zu verhindern - und auch ein von „Pro Köln" geplantes Nazi-Konzert musste wegen antifaschistischen Protesten abgebrochen werden. Nachdem die Nazitruppe versucht hat mit verschiedensten Themen die Angst vor Menschen anderer Herkunft und Hautfarbe zu schüren, wollen sie jetzt mit Aktionen gegen den geplanten Bau einer Moschee in Köln-Chorweiler bzw. Köln-Mülheim, das friedliche Zusammenleben von deutschen und ausländischen Bürgern zerstören. Zu diesem Zweck hat "Pro Köln" für den 15. März zwei Kundgebungen angekündigt: um 11 Uhr am Pariser Platz in Chorweiler und um 15 Uhr Wiener Platz in Mülheim. Lassen wir nicht zu, dass ihre Rechnung aufgeht ! Setzen wir ein Zeichen gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Menschen, egal wo sie herkommen, wie sie aussehen, was sie glauben oder welche sexuelle Orientierung sie haben! Setzen wir ein Zeichen gegen Faschisten und Rassisten - egal aus welchem Land sie auch kommen! - Setzen wir ein Zeichen für ein solidarisches Zusammenleben in einer Welt, in der Armut, Ausgrenzung und Rassismus keine Rolle mehr spielen!

Zeigen wir den Faschisten, dass sie in Chorweiler und Mülheim NICHTS, aber auch gar nichts verloren haben!

Köln stellt sich quer