Einigung zu Ost-West-Achse macht Verkehrswende kurzfristig möglich

14.12.18 | Kreisverband

Die Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rat der Stadt Köln hat sich gemeinsam mit der CDU-Fraktion und der Ratsgruppe GUT auf einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Ost-West-Achse geeinigt. Kernpunkte sind Sofortmaßnahmen zur Stärkung der umweltfreundlichen Mobilität sowohl in der Innenstadt als auch den Außenbezirken mit substantiellen oberirdischen Ertüchtigungen sowie die parallele Prüfung einer oberirdischen und einer unterirdischen Variante. Damit ist ein erster wesentlicher Schritt in die Mobilitätswende für Köln getan.

Der Parteivorstand von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Köln begrüßt diese Einigung für eine dringend benötigte, schnelle und oberirdische Kapazitätserweiterung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Stadt Köln. 

Dazu erklärt Katja Trompeter, Vorsitzende der Kölner GRÜNEN: „Nach dem DieselUrteil war klar, dass es ein verkehrspolitisches ‚Weiter so‘ nicht geben kann. Mit der Einrichtung von Express-Buslinien auf eigener Spur und dem Rückbau von Parkplätzen werden Maßnahmen ergriffen, die die Verkehrswende kurzfristig möglich machen. Damit schaffen wir Anreize für einen Umstieg und erreichen ein höheres Maß an Lebensqualität in der Stadt.“

Frank Jablonski, Vorsitzender der Kölner GRÜNEN, ergänzt: „Durch die zeitnahe oberirdische Ertüchtigung der Ost-West-Achse – und das in hoher städtebaulicher Qualität – wird sichergestellt, dass die für 2023 bestellten Langzüge zum Einsatz kommen und nicht in der Halle stehen. Wenn dann detailliertere Planungen und verlässliche Kostenschätzungen vorliegen sind wir zuversichtlich, dass die besseren Argumente und Zahlen für eine dauerhafte oberirdische Lösung sprechen werden.“