Kommunalwahlprogramm der Kölner Grünen 2009-2014: Bildung

Bildung

Barrierefreie Bildung für alle

In einer Wissensgesellschaft ist für die GRÜNEN Bildung ein zentrales Zukunftsthema. Der GRÜNE Bildungsbegriff ist ganzheitlich: Bildung beginnt nicht erst mit der Einschulung und hört nicht mit dem Berufsabschluss auf. Bildung ist nicht nur eine Sache des Wissens, sondern auch sozialer, ästhetischer, ökologischer und interkultureller Kompetenzen.
Bildung findet nicht nur in der Schule statt. Auch Jugendhilfeeinrichtungen, Freizeitmaßnahmen und öffentliche Räume sind wichtige Bildungsorte.

Die Potentiale des Individuums und deren Förderung in der Lebensperspektive sind als Ausgangpunkt für die Organisation von Bildungs- und Lernprozessen anzusehen.

Erfolge GRÜNER Bildungspolitik

  • Zusammenarbeit aller am Bildungsprozess beteiligten AkteurInnen vor Ort in so genannten Bildungslandschaften

  • Initiativen zur Verdopplung der Plätze im gemeinsamen Unterricht (GU)

  • Erhalt der Schulbibliotheken

  • Berücksichtigung pädagogischer Erfordernisse in der Schularchitektur

  • Einstieg in die Umstrukturierung des schulpsychologischen Dienstes/Familienberatung hin zu Beratungszentren

Vorhaben GRÜNER Bildungspolitik

  • Kostenlose Bildung vom Kindergarten bis zur Hochschule: Abschaffung der Gebühren für Kindertagesstätten.

    Qualitätssteigerung in Kindertagesstätten wird unter anderem durch kleinere Gruppen, bessere Betreuungsschlüssel und durch eine umfangreichere Weiterbildung des Personals angestrebt.

  • Ausbau der Integration von Kindern mit Behinderungen in allen Formen von Vorschule und Schule

    Ausbau der Integration von Kindern mit Migrationshintergrund in allen Formen von Vorschule und Schule

  • Eine Schule für alle bis zum 10. Schuljahr unter Einschluss der Förderung der Kinder nach ihren besonderen Fähigkeiten und Möglichkeiten ohne vorzeitige Selektion

  • Ausbau des Offenen Ganztags zur echten Ganztagsschule für alle Kinder unter Einbeziehung der vielfältigen Angebote der Jugendhilfe

  • Gesundes, ökologisches und kostenfreies Mittagessen in allen vorschulischen und schulischen Ganztagsangeboten

  • Abschaffung aller Sondereinrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Bildungssystem

  • Weitere Verstärkung der Schulsozialarbeit und der Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe, Schule, Familienberatung und Schulpsychologie

  • Stärkung der Selbstverwaltung der Schulen, auch für Personalauswahl

Ein großer Teil dieser Vorhaben können nur mit Unterstützung des Landes und des Bundes umgesetzt werden. Am meisten Einfluss hat die Stadt Köln auf die Entwicklung der vorschulischen Bildung und Erziehung. Für den kostenlosen Besuch der Kindergärten fordern wir die Unterstützung des Landes.