Kommunalwahlprogramm der Kölner Grünen 2009-2014: Kinder

Kinder und Jugend

Die Zukunft der Stadt

Unser Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche in Köln so aufwachsen, dass sie ihre Zukunft und die Zukunft der Stadt selbst und in Verantwortung für die Gemeinschaft in die Hand nehmen können. Dazu gehört der gleichberechtigte Zugang aller Kinder zu den Bildungseinrichtungen – aber auch die gesamte Gestaltung des Lebens von Kindern und Jugendlichen in der informellen Familien-, Kinder- und Jugendarbeit.

Eine Sozialraumbezogene und gesamtstädtische integrierte Schul-, Bildungs- und Jugendhilfeplanung ist notwendig, um die folgenden Vorhaben umzusetzen.

Vorhaben für die nächsten fünf Jahre GRÜNER Kinder- und Jugendpolitik

  • Förderung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: In allen Kölner Jugendzentren muss ein personeller Mindeststandard von drei pädagogischen MitarbeiterInnen gelten

  • Förderung der Kinder- und Jugendkulturarbeit

  • Förderung des Bewusstseins für Geschlechtergerechtigkeit durch Mädchen- und Jungenarbeit

  • Der öffentliche Raum in Köln (Plätze, Straßen, Einrichtungen) muss sich noch stärker an den Bedürfnissen auch von Kindern und Jugendlichen orientieren, wir Grüne wollen z.B. weiterhin die Nutzung der Domplatte auch durch jugendliche SkaterInnen

  • Sanierung und Erhalt von Spielplätzen

  • Aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an stadtplanerischen Maßnahmen.

  • Förderung des Verständnisses für Natur und Kultur, Gesundheit und Sport durch gezielte und integrierte Angebote in den Stadtteilen, in den Bildungs- und Jugendeinrichtungen, Befähigung der Beteiligten zu selbstverantwortlichem Handeln

  • Jugendliche, die keinen Schulabschluss haben, wollen wir mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und der Jugendberufshilfe so fördern, dass Alle einen Schulabschluss erreichen und einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz finden können

  • Intelligente und effiziente Kooperationsstrukturen von offener Jugendarbeit, Schule, Jugendsozialarbeit und Streetwork soll aufgebaut werden

    Interkulturelle Kompetenz ist für eine erfolgreichen Jugendarbeit in Köln unersetzlich und soll gefördert werden.

Erfolge GRÜNER Kinder- und Jugendpolitik

    • Die negativen Folgen der Landesgesetzgebung (KiBiz) durch städtische Mittel abgefedert. Ausbau der Kitaplätze für unter 3-jährige auf 23%. Für ein Drittel der Kinder ist der Besuch der Ganztagsschule kostenfrei, für alle Kinder im dritten Kindergartenjahr wurden die Gebühren um 50% abgesenkt

    • Die Förderung der Jugendkulturarbeit wurde deutlich verbessert